Krank während Probezeit?

Hallo zusammen,

habe ein kleines Problem: Ich bekomme meine Zähne saniert, dummerweise sind das 3 Tage verstreut über 6 Wochen. Ich habe demnächst Bewerbungsgespräche und diese Termine würden dann genau dort reinfallen, wenn ich anfangen könnte zu arbeiten, also Beginn mögliches Arbeitsverhältnis 1. April, 2 Zahnarzttermine im April, einer im Mai.

Die Zähne müssen saniert werden (leider hat der vorherige Zahnarzt Murks gemacht), andere Termine gehen nicht… wie sag ichs jetzt meinem potentiellen Arbeitgeber? Oder was wäre richtig?

Gruss

Tim

Hi Tim,

sags ihm genauso wie Du es jetzt geschrieben hast. Ein guter Arbeitgeber wird Verständnis haben wenn Du ihm reinen Wein einschenkst.

Bye
Rolf

Hallo Tim,

was Rolf gesagt hat, halte ich für vernünftig. Um Deinen guten Willen zu zeigen, kannst Du ja anbieten, die drei Tage einzuarbeiten (durch Überstunden) oder Urlaub zu nehmen.

Damit sollte eigentlich jeder Arbeitgeber klarkommen.

Gruß
Marian

Hallo Tim…

auch ich möchte mich meinen Vorrednern anschließen.
Mal aus der Arbeitgebersicht.
Ehrlichkeit ist noch immer die bessere Lösung. Es erscheint dagegen eher unfair, wenn der Chef nichts weiß und im Nachhinein erfährt, dass Deine Termine bereits vor der Einstellung ausgemacht waren. Und selbst wenn nicht, dann kommt es nicht gut, gleich kurz nach der Einstellung krank zu sein.
Es gibt aber sicher kaum einen AG, der kein Verständnis für Deine Situation hätte, wenn Du ihm gleich reinen Wein einschenkst.
Der Vorschlag mit den Urlaubstagen ist gar nicht so schlecht, finde ich. Damit zeigst Du Dein Entgegenkommen und meist wird eine solche Bereitschaft „belohnt“, indem Du eben keinen Urlaub für diese Tage in Anspruch nehmen musst.

Viel Glück für den neuen Job wünscht

lunatics-wife

Hallo.

(…)
Und selbst wenn nicht, dann
kommt es nicht gut, gleich kurz nach der Einstellung krank zu
sein.(…)
Der Vorschlag mit den Urlaubstagen ist gar nicht so schlecht,
finde ich. Damit zeigst Du Dein Entgegenkommen und meist wird
eine solche Bereitschaft „belohnt“, indem Du eben keinen
Urlaub für diese Tage in Anspruch nehmen musst.

Am einfachsten ist doch, Tim vereinbart unbezahlte Freistellung. Eine Krankschreibung wird den AG in den ersten 4 Wochen eh nicht jucken, weil er zur Fortzahlung nicht verpflichtet ist. Auf den Urlaub würde ich mich als AG nicht einlassen. Vielleicht fällt Tim ja u.U. mehr als einen Tag aus? Woher weiß der AG, daß der Teilurlaubsanspruch in der Höhe der gewährten Urlaubstage überhaupt erworben wird?

Gruß,
LeoLo

Am einfachsten ist doch, Tim vereinbart unbezahlte
Freistellung. Eine Krankschreibung wird den AG in den ersten 4
Wochen eh nicht jucken, weil er zur Fortzahlung nicht
verpflichtet ist. Auf den Urlaub würde ich mich als AG nicht
einlassen. Vielleicht fällt Tim ja u.U. mehr als einen Tag
aus? Woher weiß der AG, daß der Teilurlaubsanspruch in der
Höhe der gewährten Urlaubstage überhaupt erworben wird?

Gruß,
LeoLo

Klar, das ist auch ne Möglichkeit. Aber selbst im Falle dass die Urlaubstage den Anspruch übersteigen würden, ließe sich das ja entsprechend vom Gehalt abziehen.
Könnte man wohl noch ne Weile so durchspielen, aber ich denke der Punkt ist, er sollte einfach ehrlich sein und mit seinem zukünftigen AG zusammen eine zufriedenstellende Lösung für beide finden.

liebe Grüße
l.w.

Hallo Tim,

ich hatte genau dieses Problem.

Habe es beim Einstellungstermin am Rande erwähnt und um entsprechenden Urlaub gegeben. Je Monat gibt es 2,5 Tage Urlaub (IG Metall-Tarif) und bei 3 Tagen währende der gesamten Probezeit kann man davon ausgehen, dass der Anspruch auch existiert (ein paar Überstunden geben dem AG zusätzlich ein sichereres Gefühl).

Grüsse

Sven

Danke!
Danke an alle Antwortenden,

ich werde das bei meinem nächsten Vorstellungsgespräch mit dem Zahnarzt auf den Tisch bringen.

Ihr bestärkt mich in meinem Gefühl.

Danke!

Tim