Hallo,
gestern kam bei uns die Frage auf, ob bei einer Person
z.B. 40 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, die Schulbildung mit
Jahresangaben aufgeführt werden muss?
Mann kann nun argumentieren, dass dies keinen mehr interessiert
und jedem selbst überlassen ist, wie er seinen Lebenslauf
positiv aber ehrlich gestaltet.
Auf der anderen Seite scheint es mir aber logisch,
dass der Personalchef schon wissen möchte, ob der Bewerber
4 oder 5 Jahre für die Grundschule gebraucht hat und
ob die Schule eine Hauptschule oder Gymnasium oder
Gymnasium bis 10 Klasse war.
Von den Jahresangaben sollte dies wegen der Lückenlosigkeit
auch aufgeführt werden, oder?
Danke für Antworten,
Erik
Sehe ich genau so wie Du - und warum sollte es „schöner“ sein, diese Angaben nicht zu machen.
Sofern jemand die 17 Schuljahre bis zum Abi verschweigen möchte, setzt man den Leser doch durch die fehlenden Angaben förmlich auf diese Spur. Sollte dann tatsächlich etwas „ungewöhnliches“ unerwähnt gewesen sein, hat man das Stigma der Heimlichkeit und scheidet aus …
Hmmmm,
mein Lebenslauf z.B. ist bereits nach Abspecken und weglassen aller Ausbildungsdetails drei Seiten lang und ich bin erst 34. Ich kann mir kaum vorstellen, daß sich ein Personaler über Einzelheiten meiner Schulausbildung freut. Wenn es ihn interessiert, kann er/sie mich das im Gespräch fragen. Was spielt es nach vielen Jahren Berufstätigkeit noch für eine Rolle, ob ich einen Abschluß mit 1, 2 oder 3 gemacht habe.
Wenn man einigermaßen clever ist, kann man durch kurzes rechnen zumindest die Dauer des Schulbesuches herausfinden. Wenn man nicht studiert hat, liegt es allerdings nahe, zumindest den erworbenen höchsten Abschluß zu erwähnen. Diese Strategie hat mich in den letzten Monaten immerhin zu Gesprächen in die Konzernstrategie-Abteilungen von drei der größten deutschen Unternehmen gebracht. So schlecht wird sie also wohl nicht sein.
Gruß
Falckus
Hmmmm,
Hallo,
mein Lebenslauf z.B. ist bereits nach Abspecken und weglassen
aller Ausbildungsdetails drei Seiten lang und ich bin erst 34.
Dann macht eine Zeile wie
z.B. „1970-1983 Grundschule/Gymnasium xyz in ABC, Allgemeine Hochschulreife“
den Kohl auch nicht mehr fett und keiner kommt in’s stutzen.
Ich kann mir kaum vorstellen, daß sich ein Personaler über
Einzelheiten meiner Schulausbildung freut. Wenn es ihn
interessiert, kann er/sie mich das im Gespräch fragen. Was
spielt es nach vielen Jahren Berufstätigkeit noch für eine
Rolle, ob ich einen Abschluß mit 1, 2 oder 3 gemacht habe.
Nicht wie der Abschluß gemacht wurde, sondern a) ob und b)
Zeitraum
Anmerkung: Ein allzu glatter Lebenslauf wäre mir persönlich
suspekt. Hier und da mal gestolpert is’ doch o.k.
Hauptsache am Ball geblieben und erfolgreich gewesen!
Wenn man einigermaßen clever ist, kann man durch kurzes
rechnen zumindest die Dauer des Schulbesuches herausfinden.
Wenn man nicht studiert hat, liegt es allerdings nahe,
zumindest den erworbenen höchsten Abschluß zu erwähnen. Diese
Strategie hat mich in den letzten Monaten immerhin zu
Gesprächen in die Konzernstrategie-Abteilungen von drei der
größten deutschen Unternehmen gebracht. So schlecht wird sie
also wohl nicht sein.
Klar, wenn du damit gut fährst, dann weiter so 
Gruß
Falckus
Greetz Erik
Hi Erik,
doch genau in der einen Zeile mehr liegt der Hund begraben. Dann wären es vier Seiten
und das überschreitet nun wirklich das maximal akzeptierte. Wenn Platz ist, kann man alles reinschreiben. Ich habe zu Beginn meiner Berufslaufbahn auch meine Geschwister reingeschrieben in der Hoffnung, daß ein wenig Glanz auch auf mich abfällt 
Auch Gruß
Falckus
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Hi Erik,
doch genau in der einen Zeile mehr liegt der Hund begraben.
Dann wären es vier Seitenund das überschreitet nun
wirklich das maximal akzeptierte. Wenn Platz ist, kann man
alles reinschreiben. Ich habe zu Beginn meiner Berufslaufbahn
auch meine Geschwister reingeschrieben in der Hoffnung, daß
ein wenig Glanz auch auf mich abfällt
Hallo,
tut mir leid, aber ich (und sicherlich die meisten
Personaler) kann mir einfach nicht vorstellen, dass bei 4 Seiten
Lebenslauf mit z.B. Arial 11, jedes Betätigungsfeld"chen" wichtiger
ist, als die Frage, ob der Kandidat das Gymnasium besucht hat,
oder zur Realaschule ging und dann verspätet sein Abbi auf dem
2. Bildungsweg nachgeholt hat !?!
Was ich persönlich davon halte ist eine andere Sache, aber ich
möchte doch rein objektiv wissen, ob der Bewerber nun als ganz
straighter Banker eingesetzt werden kann, oder eher als Krisenmanager,
mit seinem etwas holprigen, aber durchaus interessanten Lebenslauf.
Ich möchte also ein Gesamtbild, wo nun mal die Schulzeit dazu
gehört.
So long,
Erik