Versetzung-kündigung?was tun?

hallo
habe folgendes problem:
arbeite(te) mit einer kollegin zusammen.beide selben arbeitsvertrag,selbes gehalt.in der praxis lief es so das besagte kollegin zur arbeit erschien wann sie wollte,oft mit 1-2h verspätung.das ging über monate so.es gab vor monaten schon ein gemeinsames gespräch mit den vorgesetzten weil die teamarbeit nicht funktioniert.jetzt habe ich ihr unter 4 augen gesagt das es so nicht weitergehen kann.leider ist die besagte kollegin mit dem firmeninhaber verwandt.
es erfolgte ein gespräch zwischen personalchef und mir.der personalchef gab mir zwar recht,aber da ist ja die verwandtschaft.
ergebnis ist das ich für nun für 4 wochen bezahlt freigestellt wurde.firmenwagen und handy habe ich noch.in dieser zeit soll eine entscheidung fallen wie es weitergehen soll.
nun habe ich heute von kollegen erfahren das meine stelle schon neu besetzt wurde,nach 3 tagen,mit der besten freundin der besagten kollegin!auch werde ich nicht mehr auf der homepage erwähnt.mir drängt sich der gedanke auf das alles so geplant war.
ich rechne nun mit versetzung oder schlimmstenfalls mit einer kündigung.ich habe mir nichts zu schulden kommen lassen,ausser eben der besagten kollegin die meinung zu sagen.
betriebsrat ist keiner vorhanden,obwohl es eine grössere firma ist.
was kann ich tun?

verzweifelte grüsse daniel

Gespräch suchen mit oder ohne Anwalts Hilfe
Hallo Daniel,

folgendes verstehe ich nicht:

ergebnis ist das ich für nun für 4 wochen bezahlt freigestellt
wurde.firmenwagen und handy habe ich noch.in dieser zeit soll
eine entscheidung fallen wie es weitergehen soll.

Zu welchem Zweck wurde dir gegenüber die Freistellung vereinbart?

nun habe ich heute von kollegen erfahren das meine stelle
schon neu besetzt wurde,nach 3 tagen,mit der besten freundin
der besagten kollegin!auch werde ich nicht mehr auf der
homepage erwähnt.mir drängt sich der gedanke auf das alles so
geplant war.

das könnte sein, aber ich frage mich, ob dir diese Erkenntnis weiterhilft. Wenn sie für die Firma wichtiger ist als du, dann wird ein Kollege gesucht, der trotz ihrer Unzuverlässigkeit mit ihr arbeiten kann.

ich rechne nun mit versetzung oder schlimmstenfalls mit einer
kündigung.ich habe mir nichts zu schulden kommen lassen,ausser
eben der besagten kollegin die meinung zu sagen.

Ich kann deine Verbitterung gut verstehen, weil das ziemlich ungerecht ist. An deiner Stelle würde ich über 2 Möglichkeiten nachdenken: entweder suchst du noch einmal das Gespräch mit der Firmenleitung, vorallem dass die Gerüchte von wegen deiner Nachfolgerin und der Sache mit der homepage in klare Aussagen umwandelt wird, und um schlimmstenfall ordentlich gekündigt zu werden mit stichhaltigen Gründen und einem gutem Zeugnis, so dass dein berufliches Weiterkommen durch diesen Zwischenfall nicht ins Stolpern gebracht wird. Oder du suchst dir einen Anwalt, und sorgst so für Klärung und Gerechtigkeit.

viele Grüße
grilla

hi grilla

vielen dank für dein posting

zweck der freistellung ist die klärung der angelegenheit.ich soll mich verfügbar halten.

sicher ist sie wichtiger für die firma,denn sie gehört ja zur familie.
aber ich bin noch immer der meinung das auch familienmitglieder sich an arbeitsverträge zu halten haben.
ich würde eine versetzung oder kündigung ja verstehen,wenn die neue vorraussetzungen mitbringen würde oder wenn ich mir etwas zu schulden hätte kommen lassen.ist aber beides nicht der fall.ich kenne sie persönlich und weiss das sie arbeitslos war.das sieht mir ganz nach einem freundschaftsdienst auf kosten anderer aus.ich wäre nicht der erste der wegen dieser kollegin den hut nehmen darf.
ein gespräch mit der firmenleitung wird es garantiert noch geben.
ich habe nicht vor kampflos aufzugeben.

lg daniel

Hallo Daniel,

zweck der freistellung ist die klärung der angelegenheit

Meiner Meinung nach steckte in der Freistellung der Anfang von dem geplanten Ende deiner Laufbahn in dieser Firma. Du solltest aus dem Weg sein, damit der/die Neue rein kann.

ich soll mich verfügbar halten.

…für die Wahrnehmung einer Kündigung

sicher ist sie wichtiger für die firma,denn sie gehört ja zur
familie.
aber ich bin noch immer der meinung das auch
familienmitglieder sich an arbeitsverträge zu halten haben.

Wenn der Geldgeber auf die Einhaltung des A.Vertrages durch die Verwandte nicht besteht, dann kannst du als Kollege auch nichts machen. Es hört sich für mich so an, als ob mit zweierlei Maß gemessen wurde. Du hast deine Arbeit zu machen, sie nicht. Und es ist nicht deine Aufgabe und Angelegenheit darüber eine Meinung zu haben. Außer sie hat Schuld daran, dass die Ergebnisse deiner Arbeitsleistungen sehr zu wünschen übrig lassen. Dann ist es Zeit darauf hinzuweisen, dass du nur gut sein kannst, wenn sie im Team dir die notwendige Unterstützung gibt. Woran das liegt, darüber würde ich mich ausschweigen, oder nur wahrheitsgemäß antworten, wenn ich gefragt würde.

ich würde eine versetzung oder kündigung ja verstehen,wenn die
neue vorraussetzungen mitbringen würde oder wenn ich mir
etwas zu schulden hätte kommen lassen.ist aber beides nicht
der fall.

Genau da würde ich ansetzen. Wenn du deinen Vertrag eingehalten hast, bist deinen täglichen Verpflichtungen nachgekommen, und hast den täglichen Ablauf nicht gestört oder gefährdet, dann ist es schon interessant, mit welchen Kündigungsgründen da zu rechnen ist.
Ich kenne einen ähnlichen Fall aus dem Bekanntenkreis. Das zog allerdings Gerichtsprozesse nach sich. Aber der Arbeitnehmer hat gewonnen. Doch fragt man sich im nachhinein: zu welchem Preis. Kann man unter und vorallem nach diesen Bedingungen vernünftig arbeiten?

ich kenne sie persönlich und weiss das sie arbeitslos
war.das sieht mir ganz nach einem freundschaftsdienst auf
kosten anderer aus.ich wäre nicht der erste der wegen dieser
kollegin den hut nehmen darf.

solche Fälle sind nicht selten.

ein gespräch mit der firmenleitung wird es garantiert noch
geben.
ich habe nicht vor kampflos aufzugeben.

Das würde ich an deiner Stelle auch nicht. Schon allein, damit du aus der Geschichte mit einer sauberen Weste herauskommst.
Aber ich möchte dir raten, sparsam mit Schuldzuweisungen umzugehen. Ich denke, es reicht für dich, darauf hinzuweisen, dass du dir keiner Schuld bewußt bist, und dass du im Grunde genommen lediglich die Absicht hattest, die Zusammenarbeit mit der Kollegin zu verbessern. Wenn der Kollegin mehr Hausrecht eingeräumt ist als dir, dann verschlechterst du dir Chancen das Beste aus dem Arbeitsverhältnis zu machen - und sei es, dass du eine Abfindung bekommst - wenn du sie immer wieder anschwärzst.

viele Grüße
grilla

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