Hallo Bonkers !
Aus meinem früheren Arbeitsleben kenne ich eine ähnliche Situation. Wobei man jetzt, wie die anderen beiden schon sagten, die Chance nutzen kann um sich zu profilieren. Wenn Du die gestellte Aufgabe lösen kannst, solltest Du das tun und auch klar rausstellen, welchen Aufwand Du dafür getrieben hast und etvl. ohne zu übertreiben daraus etwas positives ziehen.
Ich habe vor längerer Zeit in einer ABM-Maßnahme einmal vor einem ähnlichen Problem gestanden. Ich gab mir größte Mühe das Beste daraus zu machen und das führte letztendlich dazu, daß ich einen Ausbildungsvertrag bekam, dort wo ich eingesetzt war.
Wenn Du allerdings keine Chance siehst die Aufgabe zu erfüllen geh doch einfach mal zu Deinem Chef und sag ihm, daß Du Dich mit der Aufgabe nicht anfreunden kannst und nenn einen fundamentierten Grund.
Er wird zumindest zuhören. Du könntest zum Bespiel sagen:
„Herr Xy, mir wurde vor kurzem die Aufgabe „Sowieso“ in dem Team übertragen. Ich fühle mich dadurch sehr geehrt (das man mir das zutraut), aber ich würde trotzdem gerne eine andere Aufgabe bekommen, da ich selbst meine Kenntnisse insoweit einschätzen kann, daß ich nicht viel dazu beitragen kann das Ziel des Teams zu erreichen…(weil sich die gestellte Aufgabe außerhalb meines Fachgebietes befindet)“
Klingt bißchen hochgestochen, aber sag es in Deinen Worten.
Weiterhin könntest Du sagen:
„Wenn jemand anderes frei ist um diese Aufgabe zu übernehmen wäre mir eine große Last genommen, aber ich bin natürlich bereit mein Bestes zu geben wenn die Umstände es nicht zulassen mich von dieser Tätigkeit zu befreien.“
Damit stellst Du den Chef vor die Entscheidung wie wichtig das Projekt ist und zwingst ihn indirekt die Verantwortung zu tragen.
Ich bin früher gut gefahren, wenn ich in solchen Fragen ehrlich geantwortet habe.
Vielleicht war das eine kleine Hilfe
Gruß
Martin