Was muss ales in den Lebenslauf?

Hallo Leute,

wie Jungendliche ihren ersten Lebenslauf schreiben (mit Angabe der Eltern, Geschwister etc.) weiß ich.

Nun bin ich selbst aber schon 49 J. Ich nehme doch an, dass ich z. B. zu meinen Eltern (!) im Lebenslauf nichts mehr sagen muss.

Wie also sieht ein Lebenslauf aus, den man so ziemlich zum Ende seiner beruflichen Laufbahn schreiben muss???

Hallo Gisela,
Persönliche Angaben:
Geburtstag/Ort
Fam-Stand/Kinder
eventuell Konfession
Schulbildung
Studium
Berufserfahrung
Weiterbildungen
ehrenamtliche Tätigkeiten
besondere Fähigkeiten (EDV, Sprachen, Führerschein)
ist aber nur eine Richtlinie, wenn Du möchstest, kann ich Dir auch per mail mal einen Musterlebenslauf (von mir , von einem mir bekannten Personalleiter erarbeitet)zuschicken.
Grüße
Almut

Hallo Gisela,

ich empfehle hierzu die Bücher von Hesse / Schrader, wo es jede Menge Beispiele gibt.

Grüsse

Sven

(off topic)
Hallo Almut!

Ich muss vorausschicken, dass mein Lebenslauf nur auf Englisch existiert. Da ich gerne im Ausland bzw. bei einer multinationalen Firma arbeiten möchte, würde ich sogar einer Firma mit Sitz in Deutschland meinen englischsprachigen Lebenslauf schicken.

Wenn ich mich für einen Job bewerbe, wieso ist das:

Fam-Stand/Kinder
eventuell Konfession

denn wichtig? Was geht meinen potentiellen Arbeitgeber denn an, ob ich verheiratet bin oder nicht, und wie viele Kinder ich habe? Das kann ja kein Grund für die Auswahl sein, hätte also meiner Meinung nach auch nichts im Lebenslauf zu suchen?

In meinem Lebenslauf steht das alles nicht drin, und ich wüsste auch nicht, warum ich es reinschreiben sollte.

Cheers, viele Grüße,

Dennis =o)

Ist überhaupt nicht (off topic)

Wenn ich mich für einen Job bewerbe, wieso ist das:

Fam-Stand/Kinder
eventuell Konfession

denn wichtig?

Hallo,

da gibt es diverse Gründe:

  • Alleinerziehende Mutter mit 12 Kindern ist häufig nicht gefragt
  • Jungverheirateter Vater mit 3 Kindern ist nicht „sprunghaft“ und auf seinen Job angewiesen
  • Bei einer frischverheirateten Frau ohne Kinder steht vielleicht eine Schwangerschaft ins Haus
    etc.etc.

Sicher, in den Lebenslauf hineinschreiben musst du das nicht und antworten musst du auf solche Fragen auch nicht. Aber ich hatte mal einen Bewerber, der sich im Vorstellungsgespräch über solche Fragen extrem aufgeregt hat und sich darauf versteift hat, dass er darauf nicht antworten müsste.
Ich habe ihm Recht gegeben und ihm mitgeteilt, dass ihn auch keiner zwingen würde weiter an dem Bewerbungsgespräch teilzunehmen. Ich habe das Gespräch dann sofort beendet und den Bewerber noch zur Ausgangstür begleitet…

Wie man sieht, man muss nicht alles angeben, häufig ist es aber sinnvoll dies zu tun…

Gruß

Matthias

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Hallo Dennis,
spätestens wenn Dich der AG einstellt, sieht er anhand Deiner Steuerkarte Kinder, verheiratet und Konfession, also warum nicht ehrlich sein?
Grüße Almut

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Hallo!

  • Alleinerziehende Mutter mit 12 Kindern ist häufig nicht
    gefragt
  • Jungverheirateter Vater mit 3 Kindern ist nicht „sprunghaft“
    und auf seinen Job angewiesen
  • Bei einer frischverheirateten Frau ohne Kinder steht
    vielleicht eine Schwangerschaft ins Haus
    etc.etc.

Hmmmmmmmmmm… na gut. In anderen Ländern ist das völlig egal bei ner Bewerbung. Hat mich vielleicht etwas „versaut“, diese Einstellung :o) Solche Sachen (oder auch, Konfession) müssen doch nun wirklich nichts damit zu tun haben, wie gut ich im Job bin, finde ich zumindest. Und als Frau werde ich diskriminiert, weil ich schwanger werden könnte? Naja =o)

Cheers, viele Grüße,

Dennis =o)

Hallo Dennis,

Wenn ich mich für einen Job bewerbe, wieso ist das:

Fam-Stand/Kinder
eventuell Konfession

denn wichtig? Was geht meinen potentiellen Arbeitgeber denn
an, ob ich verheiratet bin oder nicht, und wie viele Kinder
ich habe? Das kann ja kein Grund für die Auswahl sein, hätte
also meiner Meinung nach auch nichts im Lebenslauf zu suchen?

Konfession: weil ich ungern jemand von Scientology einstelle.
Familienstand: hat je nach Job Vor- und Nachteile. Wenn ich jemanden Soliden suche, der seinen Job unter dem Aspekt des Null-Risikos macht, dann bin ich beim Falimlien-Daddy mit 12 Kindern topp aufgehoben. Er wird garantiert nichts machen, was seinen Job gefährdet, allerdings wird er auch nicht gerade Innovations-Führer sein.
Im Gegensatz dazu ist der Unverheiratete ohne Verpflichtungen jederzeit für alle „Schandtaten“ bereit, kann oftmals kurzfristig ins Ausland gesendet werden, ist auch für Neues (Unerprobtes) zu haben und muß abends nicht rechtzeitig Feierabend machen, um den Haussegen nicht zu gefährden. Nachteil: Höheres Risiko kann auch mal nach hinten losgehen und die Gefahr, den Mitarbeiter kurz nach der Einarbeitung wieder zu verlieren ist höher.

Grüsse

Sven

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Hallo Sven,

Wenn ich mich für einen Job bewerbe, wieso ist das:

Fam-Stand/Kinder
eventuell Konfession

denn wichtig? Was geht meinen potentiellen Arbeitgeber denn
an, ob ich verheiratet bin oder nicht, und wie viele Kinder
ich habe? Das kann ja kein Grund für die Auswahl sein, hätte
also meiner Meinung nach auch nichts im Lebenslauf zu suchen?

Konfession: weil ich ungern jemand von Scientology einstelle.

Lehnst Du dann alle mit „Konnfession: keine“ ab, weil das der steuerliche Fall für die Scientologen ist (bin selber keine, hatte aber mal Kontakte)

Gruß, Karin

hallo dennis,

Und als Frau werde ich
diskriminiert, weil ich schwanger werden könnte? Naja =o)

das ist aber leider so :frowning:

gruß
ann

off topic
Hi!

Und als Frau werde ich
diskriminiert, weil ich schwanger werden könnte? Naja =o)

das ist aber leider so :frowning:

Können wir uns darauf einigen, dass dem so sein KANN - aber nicht MUSS ?!

Grüße
Guido

gerne! :smile: (o.w.t.)

Können wir uns darauf einigen, dass dem so sein KANN - aber
nicht MUSS ?!

Grüße
Guido

Hallo,
wichtig scheint mir, noch zu erwähnen, daß der Lebenslauf
a) auf jeden Fall ohne Lücken
b) auf die einzelne Bewerbung abgestimmt sein sollte.

Mit b) meine ich, daß je nach Anforderungsprofil mal die ehrenamtliche Tätigkeit, mal der Familienstand, mal der Sprachurlaub in Italien interessant sein könnte, mal aber eben auch nicht. Einfach mal mit dem gesunden Menschenverstand an die Sache herangehen, ALLE Angaben in einer Liste erfassen, die überhaupt in einen Lebenslauf passen KÖNNTEN un dann bei jedem einzelnen Punkt nochmal überlegen: DIESMAL ja oder nein.
Btw., eine Bewerbung ist oft die einzige ‚Arbeitsprobe‘ die der evt. neue Arbeitgeber vom Bewerber bekommt. Es kann auch schon mal ein paar Tage dauern, bis alles rundgeschliffen ist und FÜR DIESEN SPEZIALFALL passt. Halt lieber zehnmal lesen und wieder korrigieren, als vorschnell abzuschicken. Soweit mir bekannt ist, werden normalerweise nicht die ersten 20, sondern die besten 20 weitergereicht. Und man hat immer nur eine Chance pro Stelle. Ich habe es bisher so gehalten und bin damit bis auf einen Fall immer mindestens bis zum Vorstellungsgespräch gekommen.

Axel

Bei der Ausbildung kann man wohl die Volksschule weglassen.
Es reicht, wann welche Schule abgeschlossen wurde. (Außer du willst auf rekordverdächtig kurze Zeiten hinweisen.) Es interessiert im allgemeinen wohl kaum, ob man sich vor 30 Jahren mal ein Jahr zusätzlich Zeit gelassen hat.

Ferialpraktika würde ich angeben, wenn mit den Firmen ein Renomee oder ähnliches verbunden ist, aber das Monat beim Hofer / Aldi interessiert wohl auch kaum.
Die Einstellungen nach der Ausbildung würde ich aber möglichst Lückenlos angeben.

Dazu noch Geburtsdatum, Wohnort und besondere Fähigkeiten. Dann sollte das schon passen.

Was loderunner unter b) beschreibt, schreibe ich eher in das Bewerbungsschreiben selbst.

Gruß,
Grushnak

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