zuerst meine hochachtung vor dem grössten Beschäftigungsgeber deutschlands!
aber wo viel getan wird, da geht auch viel verquer…
so verstehe ich absolut nicht, warum z.b. ein gelernter (gelernte) SOZIALPÄDAGOGE eine Umschulung erhält, damit er den (nicht mehr existenten) Beruf des MEDIENGESTALTERS - und die darin noch beschäftigten, mit Halbgekonnten Übungen, eine Anstellung vorrausgesetzt, in Rage bringt? Da im Druckvorstufensektor eh „tote Hose“ ist, und das schon seit 8 Jahren, ist das wirtschaftlich gesehen untragbar.
Mit welcher Absicht wird das angeordnet, ebenso kann auch eine Umschulung vom Fleischer zum Chirurgen möglich sein.
so verstehe ich absolut nicht, warum z.b. ein gelernter
(gelernte) SOZIALPÄDAGOGE eine Umschulung erhält, damit er den
(nicht mehr existenten) Beruf des MEDIENGESTALTERS
ganz einfach: einer weniger in der arbeitslosen-statistik. zudem ein vermittlungserfolg des vermittlers. die haben nämlich quoten zu erfüllen. ob das dem einzelnen arbeitslosen nützt ist dabei nicht von relevanz.
ebenso kann auch eine
Umschulung vom Fleischer zum Chirurgen möglich sein.
als hier im ruhrgebiet das grosse zechensterben begann, wurden x bergleute zum gerüstbauer umgeschult. soviel gerüstbauer braucht kein land.
Hallo,
Mediengestalter für Digital- und Printmedien mit seinen 4 Fachrichtungen ist mit Sicherheit ein ganz aktueller Beruf und kein toter. Wenn du mit mir dergleichen Meinung bist, dass Druckerzeugnisse (Zeitungen, Bücher, Werbung, Formulare) und digitale Medien (Internetseiten, CD Rom) auch in der Zukunft hergestellt und gekauft werden, dann wirst sicher auch akzeptieren, dass man dazu auch Menschen braucht, die in der (Druck)-Vorstufe die entsprechenden Arbeiten durchführen.
Richtig ist aber, dass unsere Wirtschaft seit einigen Jahren lahmt und deshalb fast überall zu wenig Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Ich betone: zu wenig. Das heißt aber nicht, dass es keine gibt. Das wird der Berater vom Arbeitsamt auch berücksichtigt haben, zumal er nur solche Umschulungen bewilligen kann, bei denen die Eingliederungschance mindestens 70 % beträgt.
Gruß
Otto
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ich danke dir für deine ausführung, ich gebe dir in deinen worten recht, zumal ich kaum wie ein anderer diese branche seit ca 1986 kenne:smile: und es in 2 berufen von der pike auf verstehe.
es gibt zuviel quereinsteiger die die qualität drücken und die gelernten verjagen. zudem verlernt es der kunde kritisch auf diverse auftretende fehler zu reagieren. es werden schleichend fehler produziert, durch anstellen von ungelernten, das das nebenher umgeschult erhielten…
als hier im ruhrgebiet das grosse zechensterben begann,
wurden x bergleute zum gerüstbauer umgeschult. soviel
gerüstbauer braucht kein land.
Es gab seit der Gründung der Ruhrkohle AG (1969) keine einzige betriebsbedingte Kündigung!
Ergo waren da auch keine Leute beim Arbeitsamt arbeitslos gemeldet, die aus einer Statistik verschwinden mussten…
Ich kann Dir allerdings nicht widersprechen in der Sinnlosigkeit mancher Umschulungsmaßnahmen, die vom Bergbau iniziiert (korrekt so, nach Rechtschreibreform?) wurden…
es gibt zuviel quereinsteiger die die qualität drücken und die
gelernten verjagen. zudem verlernt es der kunde kritisch auf
diverse auftretende fehler zu reagieren. es werden schleichend
fehler produziert, durch anstellen von ungelernten, das das
nebenher umgeschult erhielten…
Scheint ja voll auf Deine Orthografie durchzuschlagen ;o)