Youngster in a company

Hallo!
Welche Fehler kann ein Berufseinsteiger in einer Firma machen bzw. welche Fettnäpfchen stehen bereit?
Was fällt euch dazu ein?!
Grüsse von Thomas

Hallo,

ein großes Fettnäpfchen ist es, Mitarbeiter ungefragt zu „Duzen“. Immer genau abchecken zu wem man „Du“ bzw. „Sie“ sagt. Auch wenn einzelne Mitarbeitern von allen geduzt werden, sollte man sich nicht unbedingt anschließen. Im Zweifelsfall fragen und nicht böse sein, wenn die Frage verneint wird.
Ebenso sollte man unbedingt checken, welche Position der Gegenüber im Unternehmen hat. Auch Personen mit unscheinbarem Äußeren und ohne Schlips können wichtig sein.
Grundsätzlich sollte man allen Kollegen gegenüber respektvoll auftreten, auch wenn diese in der Hierarchie tiefer stehen.

Gruß

Matthias

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

mnnnn mal sehen, was fällt mir denn da so ein:

als erstes: blos nicht sofort in den mittelpunkt hüpfen zu wollen, es sei denn du wurdest entweder als hofnarr eingestellt oder als abteilungsleiter (bei der position scheint es mir unvermeidlich zu sein, dass sich alles um dich irgendwie dreht). im gewissen sinne haben diese beiden positionen auch irgendwie etwas gemeinsam *G*
du hast ja aber als „neuer“ noch nicht die ahnung, wie sich die anderen mittlerweile in die gruppe integriert haben und deshalb auch als neuer meine ich kein recht, gleich alle aufmerksamkeit auf dich zu lenken. als der, der alles weiss, immer lustig ist, zu jedem was sagt und immer recht hat…es empfielt sich dann wohl eher erst mal im hintergrund sine mitmenschen zu studieren, um sie einschätzen zu können. ich denke da eher so: jeder mensch muss ja schliesslich selber einen weg finden, mit den anderen klar zu kommen. im optimalfall kommst du also in eine gruppe in der jeder jeden mag. ich sag ja, im optimalfall. meist ist aber so, dass die mitarbeit nicht ganz so reibungslos ist. einzelne können evtl nicht so gut mit anderen, oder andere haben selber immernoch ein problem sich einzugliedern und andere fliegen über den wolken. nun kommst du auch noch dazu. schau dir also erst ein mal an, welche einstellung die einzelnen haben. es lohnt sich schliesslich nicht einem spezi in einem bestimmten gebiet welches du nur mal irgendwo am rande hörtest etwas zu erzählen, was der eh entweder schon weiss oder viel besser weiss also du und mit dem gedanken weggeht: gott, was für ein schnacker…

immmer wieder gern gesehen sind auch neulinge, welche sich einen eigenen erfahrungsstand angeeignet haben, wie z.b. linux. arbeitet dann aber in einer firma welche z.b. nur NT vertreibt, um dann dem kunden zu sagen: „tja, dass sie jetzt mit nt probleme haben…mit LINUX wär das nicht passiert!“…böse falle… :o)

und sonst denke ich fallen alle negativen attribute, welche einen mensch im allgemeinen umgang mit anderen menschen beschreiben könnte mit darunter. und das ist nicht nur empfehlenswert für einen neuling sondern für jeden.Wie z.B. anpassungsfähig, aufmerksam, fleissig…also im umkehrschluss: arrogant, unaufmerksam, faul, mürrisch…etc.

und noch dazu:
leider gibt es ja immernoch viele menschen die vom ersten blick und vor allem vom äusserlichen ausgehen. also wenns geht…denn hübsch ist nun nicht jeder…zumindest saubere kleidung, gepflegtes erscheinungsbild und freundlich sein. aufmerksam und geduldig zuhören und den leuten zeigen, dass einen das interessiert. auf seine worte achten und nicht mit der tür ins haus fallen. der ton macht auch die musik. will ich jemanden was erklären und der kennt das schon, höre ich mir lieber an: hey toll, das kenne ich schon…als wenn er sagt: oh gott, das ist ja laaangweilig, das hab ich schon in der grundschule drauf gehabt…hehe

mehr fällt mir so spontan net ein…

liebe grüsse

Lisa

Hey, Thomas!

Anscheinend sind wir „Leidensgenossen“, ich bin zwar vor kurzem mit 3 Jahren Berufserfahrung in eine neue Firma gekommen, aber in meinem Bereich sind alle älter als ich. Man sprach schon vom Generationenkonflikt…

  1. Gib dich gelehrig. Die anderen haben Erfahrungen, von denen kannst du profitieren. Außerdem ist es taktisch klug und schmeichelt den anderen, wenn sie merken, dass du was von ihnen lernen willst.

  2. Leg dir nen dickes Fell zu. Wenn man dich wie den Kleinen behandelt, nimms hin, ärger dich nicht (ist meist eh nicht ernst gemeint), beweise heimlich still und leise deine Fähigkeiten und Kenntnisse. Der Rest gibt sich von selber, sie werden es schon anerkennen.

Viel Glück

Nio

Hallo Matthias,
ich kann mir sehr genau vorstellen was du meinst, denn seit einem Jahr bin ich Filialleiter in einem Einrichtungshaus und
bin dort zehn Jahre jünger als meine Mitarbeiter. Meine Tip an Dich:
Vergesse nicht das einige Dir skeptisch
gegenüber stehen werden und laß Dich auf
keinen Fall in die Position des kleinen
Lehrjungen bringen.Du mußt Deine Position behaupten und solltest die erste Zeit doppelt so viel arbeiten wie Deine Kollegen einfach um zu zeigen, daß Du wirklich gut bist.Vergesse jedoch nie, daß wir von älteren Kollegen noch sehr viel lerne können. Viel Glück im Berufsleben
Michael

Hallo Michael,

ich stimmt die ja zu, aber folgender satz kann auch sehr gut nach hinten losgehen…
[…]

und solltest die erste Zeit
doppelt so viel arbeiten wie Deine
Kollegen einfach um zu zeigen, daß Du
wirklich gut bist.

[…]

die übrigen haben sich eingespielt. haben duch gegenseitiges mitabeiten herausbekommen, was so das tages-muss ist und halten sich daran…im gewissen sinne. vorausgesetzt einige mitarbeiter machen auch den gleichen job. kommt da jetzt ein neuer, der dem arbeitgeber zeigt, dass man in dieser zeit viel, viel mehr schaffen kann, als die anderen, dann kann das auch sehr gut zu sticheleien bis hin zum mobbing gehen, wenn die anderen das mitbekommen. denn der neue bringe den schnitt durcheinander.
bei uns in der firma gibt es das zwar nicht, aber ich habe es erst kürzlich wieder von jemanden gehört, der gemobbt wurde, weil er „zuviel“ gearbeitet hat. er wurde vom ältesten zur seite genommen und ein bissl gedämmt…damit er den durchschnitt des arbeitnehmer-solls nicht steigert…

SO kann es auch gehen…leider

liebe grüsse

lisa