ich bin gerade dabei ein Anschreiben für meine Bewerbung zu verfassen.
Jetzt möchte ich auch ein paar Gründe angeben, warum ich den Wechsel anstrebe.
Im Klartext wäre das: Ich bin unterfordert ! Aber total!
Wie kann ich das verpacken, ohne meinem jetzigen AG ans Bein zu pinkeln? Es heißt ja, man soll nichts negatives über seinen jetzigen AG aussagen.
Eine andere Passage in meinem Lebenslauf beinhaltet den Wechsel von einer insolventen Firma. Was aber nicht in meinem Zeugnis steht("…verläßt die Firma aus eigenen Gründen…") und auch, bis dato, nirgends auftaucht.
Ich würde aber gern das mit hineinbringen. Und nicht erst bei einem Vorstellungsgespräch, sondern schon viel früher im Anschreiben, weil das doch ein trifftiger Grund ist für einen Wechsel.
zum ersten Punkt: ich persönlich würde ebenfalls nicht von „Unterforderung“ sprechen, das könnte leicht überheblich klingen und deinen derzeitigen Aufgabenbereich herabsetzen. Ich würde es so ausdrücken, dass du nach neuen Aufgaben suchst, nach einer neuen Herausforderung.
Hinsichtlich des insolventen Arbeitgebers sehe ich kein Problem, das auch zu erwähnen. („Aufgrund der drohenden Insolvenz des Unternehmers wechselte ich mit Datum zum … zu meinem jetzigen Arbeitgeber xy.“)
Viele Grüsse,
Simone
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dreh´ das, was Dir von der Formulierung nicht gefällt, um:
unterfordert => suche neue Aufgabe, Herausforderung, möchte mich entwickeln, möchte mehr gefordert sein, möchte meine Fähigkeiten ausbauen, möchte weitere Erfahrungen sammeln …
Insolvent => das solltest Du nur erwähnen, wenn tatsächlich „Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens“ gestellt ist !!! M. E. besser: … ich suche ein wirtschaftlich solides Unternehmen. Ihr Unternehmen gilt als im Markt fest etabliert … … Ihr Unternehmen bietet langfristige Entwicklungsmöglichkeiten. Ihr Unternehmen gilt in der Branche als äusserst korrekt und solide.