Hallo, mir geht es ähnlich wie meinem Vorschreiber, nur stehe ich in Lohn und Brot. Allerdings wprde ich mich gerne verändern und verbessern. Aber auf Stellenangebote aus der Samstagsausgabe zu Antworten ist mir nicht mehr erfolgsversprechend. Man bewirbt sich, hört lange nichts, dann kommt entweder eine Absage, oder die Bewerbung zurück, oder die Firma meldet sich und kann und kann keine Entscheidung treffen, oder will gar keine Entscheidung. Manchmal könnte man meinen die haben die Anzeige geschaltet, um das Budget auszuschöpfen. Was gibt es noch für Möglichkeiten den passenden Job zu finden, als die Samastagszeitung zu studieren, in verschiedenen www.job.de sich zu regiestrieren und auf den Onlineseiten nach Jobangeboten zu suchen.
Hat mir jemand noch nen guten, erfolgsversprechenden Tipp?
Hallo Steffen!
Wenn Du weisst, was Du willst, informiere Dich sehr gut über Firmen, die für Dich in Frage kommen und schicke an diese eine Initiativ-Bewerbung. Das erfordert natürlich eine gute vorherige Recherche, um auch die richtigen Ansprechpartner herauszufinden.
Ansonsten schau mal auf den Internet-Seiten des Arbeitsamtes nach. Ich denke da werden nur Firmen Stellenangebote aufgeben, die wirklich jemanden suchen…
Erstmal muss ich meiner Vorrednerin widersprechen mit dem Online-Seiten des Arbeitsamtes! Die dort stehenden Stellenangebote sind vielfach nur „pro Forma“ weil irgendein Gesetz das vorschreibt. Abgesehen davon siten im Arbeitsamt auch Leute die nur Zeitugnen lesen und die Stellenanzeigen übernehmen! Allerdings sind viele Anzeigen in der Zeitung auch nur pro Forma, weil irgendsoein schwachsinniges Gesetz das vorschreibt.
Du solltest bei jeder interessanten Stelle (egal ob über AB oder Zeitung, usw… ) vorher anrufen (die weniger interessanten kannst ja auch so absenden) und nähere Infos bekommen! Erstens macht sich das perse ganz gut, zweitens erfährst du ob die anzeige „echt“ ist und drittens bekommst du auch Übung im Umgang mit Personalern, was bei Bewerbungsgesprächen hilfreich ist!
Empfehlen kann ich auch Stepstone, denn darüber werden tatsächlich viele Jobs vermittelt und da kannst dir rel. sicher sein, das die Firmen wirklich Interesse haben!
gute Erfahrung habe ich mit Blindbewerbungen gemacht. Die Voraussetzungen, wie man als Interessierter auf eine Firma zugeht beziehungsweise wahrgenommen wird, sind anders, als über Stellenangebot, und man ist der 100ste Bewerber mit seiner 100sten Mappe auf dem Schreibtisch eines immer müder werdenden Personalchefs.
So würde ich an deiner Stelle Zeitungen und gelbe Seiten nach den Firmen durchsuchen, die dich persönlich interessieren. Sei es durch ihre Größe, durch ihre Aufgabenbereiche, durch ihre Struktur - was auch immer durch Eigenanzeigen, Prospekte, Zeitungsartikel und Werbungen zu erfahren ist. Und dann sollte in deinem Schreiben vorallem stehen, warum du dich für die Firma interessierst und was du dir von ihr erhoffst, wenn du da arbeitet darfst.
Ich kann dir nicht sagen, ob deine Chancen eine geeignete Stelle zu finden so besser sind als auf dem klassischen Wege. Aber nach meiner Erfahrung verlaufen viele Aktionen (z.B. Bewerbungsschreiben und Kennenlerngespräche) entspannter. Wenn es diesmal nicht klappt, hat es wenigstens einen sicherer für die nächste Bewerbung gemacht.
hallo,
also ich hab damals 2 strategien verfolgt, zum einen habe ich mich „kalt“ beworben, sprich, ich habe mir fachzeitschriften gekauft und dort nach den interessantesten werbeanzeigen gesucht, dort habe ich auf gut dünken eine bewerbungsmappe hingeschickt, erfolgsquote zur einladung zu einem pers. gespräch war ca. 15 %
bei der 2. taktik habe ich mich auf masse berufen.
heißt: ich habe mir die Mühe gemacht und mich bei monster registriert, dort habe ich mich dann auf alle stellenanzeigen, die irgendwie auf mein prof. gepasst haben blind (ohne den gesuch zu lesen) beworben, zeitaufwand täglich ca. 10 min., erfolgsquote hier zur einladung zu einem gespräch ca. 5 %
mein heutigen arbeitgeber habe ich durch monster kennengelernt, und was soll ich sagen, ich bin zufrieden
gute Erfahrung habe ich mit Blindbewerbungen gemacht.
Dem kann ich mich voll und ganz anschließen
Ergänzen möchte ich noch, daß es sich ganz gut macht, wenn Du den Namen vom Personalverantwortlichen rauskriegst (Anruf bei der Zentrale und einfach fragen „wer ist denn bei Ihnen der Entscheider für Personaldinge“ und den Namen dann buchstabieren lassen
Firmensuche:
In Österreich gibt’s die Wirtschaftskammern, die eine sehr gute Suchfunktion auf ihrer Internet-Seite haben. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaub, die entsprechende deutsche Institution heißt IHK. Falls das nicht auf der Internet-Seite geht, latsch einfach mal bei den Jungs vorbei, die müssen da ein Verzeichnis über alle angemeldeten Gewerbe haben. Danach schaust Dir den Laden auf deren Homepage (oder die anderen erwähnten Quellen) mal an und entscheidest, ob sich eine Bewerbung für Dich lohnt. Notfalls anrufen und fragen…
Außerdem kannst Du Dich ja bei Firmen, die zwar eigentlich jemanden ganz anderen als Dich suchen, aber Dich potentiell brauchen könnten, auch schreiben „Ich bin zwar nicht der von Ihnen gesuchte xxx, aber ich bin yyy und möchte gerne bei Ihnen mitarbeiten.“ Und dann eben normal weiter im Bewerbungstext.
mein Vorschlag ist nur etwas für Leute, die von sich und ihren Vorteilen überzeugt sind und die ganz klar ein Ziel verfolgen:„Sich von der Masse abzuheben!“ Das ist nicht angenehm und auch nicht leicht, aber es bringt was.
Also suche dir Unternehmen aus, die dich interessieren. Beschaffe dir alle Infos, die du über die Unternehmen heranschaffen kannst. Weiterhin besorge dir die Namen der Personalveranwortlichen (persönliche Kontakte in den Unternehmen wäre auch von Vorteil). Erstelle eine aussagekräftige Bewerbungsmappe und eine kurze Präsentationsmappe, die auch nicht 0815 sein sollte und gehe damit persönlich zur Firma und stelle dich da vor. Du wirst wahrscheinlich nicht direkt einen Termin bekommen, aber du kommst auf jedenfall persönlich erstmal zur/zum Abfangdame/Abfangherren. Sollten also kein termin direkt möglich sein, laß deine kurze Präsentation da und notiere dir den Namen Abfangperson und den Namen des Personalverantwortlichen. Dann kannst du Ihn direkt anschreiben und dich auch auf das Gespräch mit der Abfangperson und deine Kurzpräsentation beziehen. Dadurch hast du vielleicht die Möglichkeit, einiges mehr über das Unternehmen zu erfahren und auch einen persönlicheren Einstieg.
Wenn du direkt einen Termin bekommst, freu dich und halte die umfangreichere Bewerbungsmappe bereit. Ist mir so passiert, bei meinem jetzigen AG. Hingefahren, Leistung angeboten, Gespräch mit Chef, einen Kaffee trinken gegangen und als ich zurück kam, hatte ich den Job.
Also, alles ist möglich. Daher achte auf Felxibilität, eine gute persönliche Vorbereitung, Infos der Unternehmen bis in den kleinsten Bereich, u.s.w.
Es gibt da noch vieles zu berücksichtigen, aber vielleicht konnte dir meine Empfehlung eine neue Perspektive zeigen, über die du nachdenken kannst und dein eigenes System finden.
Bei Fragen mal einfach melden und viel Erfolg für deine Zukunft.