vielleicht könnt ihr mir bei einer kniffligen Angelegenheit helfen …
Habe gestern eine Email von meinem Ex-AG bekommen, der mich um folgendes gebeten hat: Er hat Ärger mit der Putzfrau vom Büro, die behauptet, noch Geld von ihm zu bekommen. Nun hätte er gerne, dass ich ihm ein Schriftstück unterschreibe, in dem ich bestätige, dass solange ich da gearbeitet habe (und der Putzfrau auch meistens das Geld hingelegt habe auf seine Anweisung hin) die Frau das ihr zustehende Geld immer bekommen hat.
Jetzt weiß ich nicht, ob ich das machen soll. Wir haben uns zwar einvernehmlich voneinander getrennt und bis auf mein Arbeitszeugnis ist auch alles soweit geklärt, aber ich fürchte, dass ich dann für so eine Aussage auch irgendwie haftbar gemacht werden könnte, wenn aus diesem Streit irgendwie eine juristische Auseinandersetzung werden sollte. Darüber hinaus kann ich das so pauschal und aus der kalten auch eigentlich nicht mehr genau sagen, dafür müsste ich mir die Unterlagen nochmal ansehen und mit dem Buchhalter reden. Meine Frage: soll man dem Mann den Gefallen tun, oder es besser lassen und wenn letzteres, mit welcher charmanten aber bestimmten Begründung geht das, ohne dass ich mir perspektivisch Ärger oder Stress wegen des noch ausstehenden Zeugnisses einhandle? Noch eine Anmerkung dazu: der mann ist Choleriker und wird ganz schnell auch ziemlich unsachlich, wenn ihm was nicht passt ;o(
Lieben Dank schon mal für Eure Meinungen ;o)
Gruß, Kathrin
Darüber hinaus kann ich das so pauschal und aus der kalten
auch eigentlich nicht mehr genau sagen, dafür müsste ich mir
die Unterlagen nochmal ansehen und mit dem Buchhalter reden.
Sprich doch mal darüber mit ihm! Wenn er eine Bescheinigung von Dir will, dann sollte er Dir doch auch noch einmal Einblick gewähren!
Auch, wenn er Choleriker ist, heißt das ja nicht automatisch, dass er ohne Hirn durch die Gegend läuft…
Nun hätte er
gerne, dass ich ihm ein Schriftstück unterschreibe, in dem ich
bestätige, dass solange ich da gearbeitet habe (und der
Putzfrau auch meistens das Geld hingelegt habe auf seine
Anweisung hin) die Frau das ihr zustehende Geld immer bekommen
hat.
weißt Du denn, daß sie ihr Geld immer bekommen hat? Letzten Endes ist die gewünschte Aussage eine Zeugenaussage. Wenn Du das Geld nur „meistens“ hingelegt hast, kannst Du wohl kaum eine Aussage darüber treffen, was gewesen ist, als Du nicht da warst und die Bezahlung ein anderer übernommen hat. Des weiteren weißt Du doch wohl auch nicht, ob Du den richtigen Betrag zur Überabe erhalten hast bzw. Du der Frau zwar das Geld hingelegt hast, es aber evtl. zu wenig war und es genau um die Differenz gerade geht.
Ob nun Ex-Arbeitgeber oder nicht: Derartige Aussagen wollen gut überlegt sein, sonst sitzt man schnell Frau Salesch gegenüber und kommt ins Stammeln. Ich glaube, das wäre nicht witzig.
Gruß,
Christian
Jetzt weiß ich nicht, ob ich das machen soll. Wir haben uns
zwar einvernehmlich voneinander getrennt und bis auf mein
Arbeitszeugnis ist auch alles soweit geklärt, aber ich
fürchte, dass ich dann für so eine Aussage auch irgendwie
haftbar gemacht werden könnte, wenn aus diesem Streit
irgendwie eine juristische Auseinandersetzung werden sollte.
Darüber hinaus kann ich das so pauschal und aus der kalten
auch eigentlich nicht mehr genau sagen, dafür müsste ich mir
die Unterlagen nochmal ansehen und mit dem Buchhalter reden.
Meine Frage: soll man dem Mann den Gefallen tun, oder es
besser lassen und wenn letzteres, mit welcher charmanten aber
bestimmten Begründung geht das, ohne dass ich mir
perspektivisch Ärger oder Stress wegen des noch ausstehenden
Zeugnisses einhandle? Noch eine Anmerkung dazu: der mann ist
Choleriker und wird ganz schnell auch ziemlich unsachlich,
wenn ihm was nicht passt ;o(
Lieben Dank schon mal für Eure Meinungen ;o)
Gruß, Kathrin
Mal abgesehen davon, daß dies auch ein Trick sein kann würde ich es in der Form nie unterschreiben!
du kennst den Vertrag der Putzfrau wohl nicht
du hast das Gled nicht immer hingelegt
du kennst nicht die Begründung mit der die Frau Geld fordert
usw…
abgesehen davon (man will dem Chef ja nichts Böses unterstellen ;o))))
Wenn du das Geld vom Chef bekommen hast um es der Putzfrau zu hinterlegen und die Putzfrau es nicht bekommen hat…naja…dann hast du es wohl geklaut, gelle…
Maybe will der Chef darauf hinaus - also Vorsicht!
Von daher würde ich dem Chef anbieten, daß du gerne bereit bist vor Gericht auszusagen und er dich als Zeugen benennen darf - kannst ja sagen, daß du ggf. eh vor Gericht erscheinen müßtest und der Wisch unwichtig wäre… Hier kannst du nichts falsch machen, denn du müsstest ggf. ja eh zu Gericht hin ob du willst oder net ;o))
Hallo Kathrin,
mir kommt diese Bitte komisch vor. Heißt das, die Putzfrau was nicht offiziell beschäftigt? Wurden Zahlungen nicht quittiert?
Ich würde auf keinen Fall der Bitte entsprechen, da du für den Zahlungsverkehr nicht verantwortlich warst. Wenn die beiden sich nicht einigen können, dann haben die das Problem. Oder kannst du dich an jeden Tag errinnern, wo du das Geld da hingelegt hast? Einer meiner Vorschreiber hat es bereits gesagt:„Wenn die Putzfrau das Geld nicht hat, der Chef auch nicht. Na wer hat es wohl dann?“
Um deinen Ex nicht ganz auf die Palme zu bringen, würde ich erstmal fragen, um was es genau geht und welche Bestätigung er denn haben will? Sag ihm, das du dich nicht an alle Tage errinnern kannst und, etc. … also deine gesamten Bedenken. Schau dir also erstmal das Schreiben an, mit dem Vorbehalt einer anwaltlichen Prüfung, da du selber nicht alle rechtlichen Konsequenzen ersehen kannst. Du warst in deiner bißherigen Arbeit doch auch gewissenhaft und gründlich, zum Vorteil deines EX-AG.