Hallo,
war kompliziert den Titel verständlich zu wählen. Es geht darum das ich seit 3 Wochen einen Job habe (meinen ersten nach dem Studium) und mich weiter bewerben will. (persönliche Differenzen mit der jetzigen Firma u. unterbezahlt). Was schreibe ich nun in die neuen Bewerbungen wieso ich mich aus ungekündigter Stellung heraus bei Ihnen bewerbe? Ich kann doch nach drei Wochen kaum schreiben um neues Berufsfeld kennenzulernen, aber reinschreiben „wegen persönl. Differenzen mit meiner jetzigen Firma“…das klingt doch auch nicht für mich sprechend…zu hülfff
danke für Eure Tipps
Hallo janine
Wenn irgendwie möglich würde ich diesen Arbeitgeber gar nicht erwähnen. Soll heißen, wenn du mit deinem Studium vor kurzem fertiggeworden bist, ist es ja keine Schande noch nicht die richtige Stelle gefunden zu haben. So wie du schreibst ist es wirklich schwer zu erklären warum man den Job wechseln will, ohne das dein Image im Bewerbungsschreiben einen Kratzer abbekommt. Wenn es dir wichig ist
anzubringen dass du ja schon eine Stelle hast, würde ich das nur im Lebenslauf reinschreiben, in der Bewerbung aber nicht erklären warum du wechseln willst. Meine Erfahrung bei Bewerbung ist, dass es Firmen weniger interessiert, warum du bei deiner alten Firma nicht mehr arbeiten willst, sondern warum du ausgerechnet in ihrer Firma arbeiten willst.
hoffe das hilt dir weiter
Gruß Andi
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Andi,
stimmt, vielleicht schreib ich es nur in den Lebenslauf rein. Es ist mir schon wichtig es anzubringen, ich bin im März fertig geworden mit dem Studium und hab nach langer Suche jetzt diesen (beschis…) Job gefunden, aber besser als nix, und wenigstens ein, zwei Monate Berufserfahrung als keine…
Gruß Janine
Ehrlichkeit?!
Hallo janine,
also „persönliche Differenzen mit dem Arbeitgeber“ nie nicht angeben! Das fällt grundsätzlich auf Dich selber zurück, denn Du als Arbeitnehmer hast für Zufriedenheit Deines Arbeitgebers zu sorgen, denn der bezahlt Dich! Wenn Du als mäkeliger Arbeitnehmer auffällst, dann überlegt sich der zukünftige Arbeitgeber, ob Du nicht auch nach 3 Wochen Differenzen mit ihm haben wirst…
Ich würde schlicht ehrlich sein und zugeben, dass Du zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit einen Job angenommen hast, der allerdings nur Überbrückung sein kann, da er Dich fachlich unterfordert und finanziell nicht attraktiv ist.
Diese Aussage ist sicher immer positiver, als ggf. zu schwindeln und die Arbeitslosigkeit zu verlängern… Aus dieser Aussage kann Dir meines Erachtens auch keiner einen Strick drehen, denn das ist heute leider das normalste der Welt. Hier im Forum sind ja auch einige, die sich als Akademiker z.B. mit Verkäufer-Jobs über Wasser halten.
Grüße+viel Glück bei der Jobsuche
Jürgen