Arbeitsz.verkürzung, Verteilung der wöch. AZ

Hallo,
in unserem Büro steht aus wirtschaftlichen Gründen eine Arbeitszeitverkürzung aller Mitarbeiter an, um Entlassungen zu vermeiden.
Für mich ( z. Zt. Vollzeitkraft ) wäre es am angenehmsten, meine tägliche Arbeitszeit zu reduzieren, dafür aber jeden Tag im Büro zu sein. Denkbar wäre allerdings auch noch die Möglichkeit, einen Tag in der Woche zuhause zu bleiben und dafür an den anderen Tagen voll zu arbeiten.
Nun kann ich ja schlecht nur persönliche Gründe dafür anführen, dass ich jeden Tag arbeiten möchte. Mir fehlen halt noch geeignete Argumente für mein gewünschtes Arbeitszeitmodell. Als positive Argumente habe ich mir schon folgende überlegt:

  • für Kunden/Mandanten ist es praktischer, zu wissen, daß sein Sachbearbeiter jeden Tag ansprechbar ist
  • Arbeitsabläufe verlängern sich, wenn zB bei einer größeren Arbeit ein Tag Unterbrechung drin ist
  • Bereitschaft länger zu machen, um eine Arbeit fertig zu stellen, ist nach 6 Std. eher drin, als um 17 Uhr
    nach 8 Std.
    Fällt euch noch was ein ?

fragt Flowerchen

Hallo Flowerchen

Wieviele AN beschäftigt der Betrieb?
Wie lange arbeitest Du dort schon?

Gruß,
LeoLo

11 AN, davon 3 Vollzeit, Rest Teilzeit
seit 10 Jahren
Aber diese Fragen sind letztenendes nicht relevant, da wir alle eine Änderungskündigung bzgl. dieser Thematik erhalten haben. Alle, auch die TZ-ler sollen reduzieren.

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Hallo

Ach so. Wenn die Fragen für Dich nicht relevant sind, überlasse ich das Feld anderen.

Alles Gute wünscht,
LeoLo

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi!

Du weißt schon, dass eine Änderungskündigung nichts weiter ist, als eine „normale“ Kündigung mit direkt folgendem neuen Vertrag?

Und bei Kündigungen gibt es so etwas wie ein Kündigungsschutzgesetz…

Und gegen Kündigungen kann man innerhalb einer Frist klagen…bei Änderungskündigungen „unter Vorbehalt der rechtlichen Prüfung“ unterschreiben…

Aber egal

LG
Guido

Ist das denn so schwierig ?
Wieso setzen alle voraus, dass man diese Kündigung erst prüfen muss ?

Wir haben diese Änderungskündigung alle akzeptiert, um die Kündigung einer einzelnen Person zu vermeiden. Schon mal was von Solidarität gehört ???
Zudem passt es mir zur Zeit auch gut in den Kram, meine AZ zu reduzieren.

Ich möchte einfach nur wissen, wie ich meine Wunscharbeitszeit meinem Chef am geschicktesten verkaufen kann, d.h. eher an betriebliche Belange denkend u. nicht nur persönliche Gründe vorbringen.

Hallo Flowerchen,

Als positive Argumente habe ich mir schon
folgende überlegt:

  • für Kunden/Mandanten ist es praktischer, zu wissen, daß sein
    Sachbearbeiter jeden Tag ansprechbar ist
  • Arbeitsabläufe verlängern sich, wenn zB bei einer größeren
    Arbeit ein Tag Unterbrechung drin ist
  • Bereitschaft länger zu machen, um eine Arbeit fertig zu
    stellen, ist nach 6 Std. eher drin, als um 17 Uhr
    nach 8 Std.

Die Konzentration ist für 6 Stunden am Tag höher, d.h. die Arbeitsproduktivität je Stunde liegt höher.

Fällt euch noch was ein ?

Und auch persönliche Gründe sollten nicht so unwichtig sein, schließlich kannst Du dem Chef ja auch verkaufen, dass zufriedene Mitarbeiter besser arbeiten.

Wenn die Änderungskündigung nicht so ohne weiteres unterschrieben worden wäre, dann hättest Du evtl. auch vor dem unterschreiben noch um eine solche Regelung pokern können.

Gruß, Karin