Hallo Sabine,
Nun sitze ich schon seit 1 Stunde am PC und mir
fällt nicht ein, wie ich meine Bewerbung
formulieren könnte.
Das kenne ich…
Unterbringung der Kinder ist gesichert
Würde ich als Arbeitgeber voraussetzen -> weglassen
Einzige Prob ist die flexible Arbeitszeit :o
(! Ich könnte auch mal!!! …
Viel zu kompliziert, -> weglassen
Wenn in der Stellenanzeige jedoch ausdrücklich eine flexible Arbeitszeit gefordert ist, würde ich meine Energie lieber auf eine andere Bewerbung verwenden, ev. bei der Firma anrufen und nachfragen.
MIr aber schon einen Spruch für ein evtl.
Vorstellungsgespräch zurechtlegen???
Auf jeden Fall!!! Sei auf alles gefasst.
Hat jemand von Euch einen geniale Formulierungs-Vorschlag???
Hmm, also ich hab immer mit dem Absatz begonnen, wie ich auf die Stellenanzeige aufmerksam geworden bin. Schön ist natürlich, wenn man vorher telefoniert hat, dann kann man sich erstmal für das Telefonat bedanken. Was mir persönlich gut gefiel -keine Ahnung, ob Personaler das genauso sehen - war, wenn ich die Stellenanzeigen in einen etwas ‚privateren Kreis‘ beziehen konnte. Gibt es vielleicht spezielle Nachrichten, in denen Firmen wie die von dir auserwählte berichten? Oder hast du sonst einen Grund, warum du dich speziell für die Firma interessierst? Irgendeine Anknüpfung? „über die Internet-Seiten von“ „aus den Nachrichten/Spalte xy-Im-und Export bin ich auf bla aufmerksam geworden“
"Da mich xy (aufgrund yz/ wegen meiner bes. Ausbildung/Ausrichtung…) besonders interessieren, möchte ich mich Ihnen gern vorstellen " ----
„in xy habe ich gelesen, dass die Firma YZ GmbH sich für interessiert/im Bereich bla tätig ist“ „und da ich gerade eine Beschäftigung in xx suche“…
Oder ganz direkt, wenn das deinem Stil entspricht „Sehr geehrte Frau Maier, über die Internet-Seiten/Ihr Inserat hier und dort habe ich erfahren, das die XY AG Mitarbeiter im Bereich xy sucht / den Bereich erweitern möchte… Ich als ausgebildete Xy halte mich wg. xy ideal für xy qualifiziert/ da ich mich als xy für xy interessiere/qualifiziert bin/ eine Beschäftigung in dem Bereich xy suche, möchte ich…“
Im zweiten Absatz schreibst du, was du gelernt hast und kannst. Hier könntest du auch einleiten, dass du nach eine Kinderpause wieder neu einsteigen möchtest - wohlgemerkt alles so, wie ich das gemacht habe. Heißt nicht, dass es da nicht auch noch tausend andere Meinungen zu gäbe. ich glaube, ich würde das aber eher in den Schluss packen.
„Ich habe…, ich bin… Nach meinem Abschluss als … Berufserfahrung…“ Da weiß ich jetzt leider nicht, was du genau kannt und gemacht hast. Hm „Aufgrund meiner exzellenten PC-Kenntnisse konnte ich neben der blabla-Arbeiten auch xy erledigen.“
Ich hab meine Anschreiben hier in Hard skills und Soft Skills getrennt: Also erst, was ich kann (im zweiten Absatz), dann im dritten Absatz, dass ich auch aufgrund xy Erfahrung in yz habe. Z.B. Hier hast du jemanden eingearbeitet, betreut… Bei der Aufgabe konntest du dein Organisationstalent oder deine Eingeninitiative zeigen. Auch hier kannst du weitere Erfahrungen einbringen. „Bei meiner Betätigung im Ein- und Verkauf half mir mein xy-Talent“ „Meine Fähigkeit zu xy konnte ich im Ein- und Verkauf nutzen“
Wenn du nicht direkt ans Personal schreibst, kannst du auch fachlich tiefer gehen.
Und ruhig ein paar Eigenschaften aufzählen. „Als wichtige Eigenschaften sehe ich bei mir…“, „Meine charakteristischen Merkmale sind…“
Und ich würde zum Schluss des Anschreibens erwähnen, dass du nun mit/nach Abschluss deiner Erziehungspause ein neue herausfordernde Aufgabe sucht und du auch gern bereit bist, dich in neue Aufgaben reinzuarbeiten (wobei ich bei letzterem vorsichtig wär, der Arbeitgeber geht nach der Pause davon aus, dass du dich ohnehin einarbeiten musst, also auch wieder in dein altes Gebiet; würde ich auch nur schreiben, wenn es zu der stelle passt,d.h. wenn du dich thematisch wegbewegst).
„Nach meiner erziehungspause würde ich mich gerne in Richtung bla entwickeln/ möchte ich / suche ich nach einer herausfordernden* Tätigkeit… und stehe ab xy zur Verfügung“
* herausfordernd finde ich, klingt schon sehr hart an der Grenze. Ich hab ne Menge Bewerbungsratgeber gelesen und mich immer mehr verkünstelt, bis ich am Ende dachte, basta, das kann’s doch nicht sein, hab von der Leber weg geschrieben und hatte den Eindruck, dass das am besten gewirkt hat. Aber man weiß ja nie, an wen man gerät und woran es am einzelnen liegt.
Auch dieses „Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch würde/werde ich mich sehr freuen.“
Ich kenn jemand, der bei Firmen, die er eher als konservativ eingeschätzt hat, ‚würde‘ schrieb, bei progressiver Einschätzung jedoch ‚werde‘. Halte ich für Schwachsinn.
So, viel geschrieben nur keine richtige Formulierung. ich fürchte, da macht es allein die Übung.
Noch ein Tipp: wenn du Bewerbungsratgeber liest, und man findet auch im Internet eine Menge, lies nicht zuviel und schick zwischendurch auch Bewerbungen ab. Diese ganzen Ratgeber können auch hemmen, so dass man irgendwann vollkommen blockiert ist. Schick einfach was weg, damit du Übung bekommst.
Grüße