Ist das rechtens und sinnvoll ?

hallo liebe www’ler,

habe eine dringende frage,
ihr kennt sicher das thema „gehaltsgespräche“. normalerweise führe ich gehaltsgespräche mit meinen mitarbeitern (bin vertriebsleiterin), aber ab uns zu kommt es eben auch mal vor, daß ich auf der anderen seite sitze und mit meinen cheffes gehaltsgespräche führe :smile:

mein gehalt sieht derzeit so aus:
fixgehalt und variabler anteil je nach umsatz, den ich monatlich dem unternehmen bringe.
nun haben meine cheffes mir ein neues gehaltsmodell vorgeschlagen:
ebenfalls wieder ein fixgehalt
aber der variable anteil sieht anders aus.
abgekürzt könnte man sagen:
monatliche provisonen, die wir von unseren partnern erhalten
minus mitarbeitergehälter
minus miete (der räume, die der vertrieb benutzt)
minus telefon und autokosten
ist gleich betrag x
und davon x% wären mein variabler anteil.

daraus folgt, daß ich motiviert bin, unternehmerischer zu denken.
ich frage mich, ob diese übertragung der verantwortung und des risikos auf mich rechtens ist und ob sowas in anderen firmen auch so gehandhabt wird.
habt ihr ähnliche gehaltsmodelle?

fragt eine neugierige und unsichere yvi

Hallo yvi

So wie du diese Berechnung deines variablen Anteils beschreibst, kenn
ich das in Firmen, deren Abteilung als Service-Center aufgeteilt sind.

Das is erstmal nichts schlechtes. Die Frage ist in deinem Fall nur, ob du nicht nur unternehmerischer denken sollst, sondern auch handeln darfst? Soll heißen: Kannst du statt z.B. AudiA4 auf Golf oder einen Smart der weniger leasing kostet umsteigen?. Könnt ihr umziehen um Miete zu sparen? ( vor allem wie wird diese Miete die angerechet wird
überhaupt berechnet? Ist das die reale Miete die an einen Vermieter gezahlt wird, oder ist der Vermieter eine Tochterfirma? ). Kannst du den Telefonanbieter ändern? usw.

Und wenn du etwas einsparst, wieviel dieser Einsparungen werden dir angerechnet?

Viel Erfolg

Andi