Einstieg in den Vertrieb - welche Branche?

Hallo!

Gern würde ich mal die Meinung von euch hören. Ich bin jetzt 29 und arbeite seit drei Jahren in einer kleinen Firma (20 MA) als Einkäufer, wobei man das auch als Sachbearbeitung sehen könnte. Vorher habe ich in einer Schwesterfima Groß- und Außenhandelskaufmann gelernt (nachdem ich Fachabi gemacht habe und mein Architekturstudium nach einem Semester geschmissen habe).

Nun, obwohl es mir Spaß macht (mache auch noch etwas Export, spreche täglich viel Englisch usw.) möchte ich mich jetzt aufraffen und mal endlich Geld verdienen. Vorher war ich immer zu faul/zu beschäftigt, weil ich was Eigenes aufziehen wollte, was sich jetzt erledigt hat. Bekanntlich verdient man im Handel nur im Vertrieb. „Labern“ kann ich recht gut - spart euch bitte die Proteste :smile: - ihr wisst, was ich meine.

Meine Frage ist, in welcher Branche lässt sich am besten der Einstieg finden? Gibt es welche, die vielleicht nicht wirklich für Anfänger geeignet sind? Ich kenne bislang nur die DV-Branche (mag ich nicht so unbedingt) und die Papierweiterverarbeitung, die ich zwar recht gut kenne, aber gern auch mal etwa anderes machen möchte. Schließlich geht es den Druckereien verdammt schlecht, und ich könnte mir bessere Branchen für den Anfang vorstellen. Fällt euch denn etwas ein? Ich würde gern eure Meinung dazu hören. Ich freue mich über alle Kommentare!

Viele Grüße

Rampage

Hallihallo

Du gehst an die Sache falsch ran.
Zuerst solltest du dir folgende Fragen stellen:

Möchtest du bei Firmenkunden oder bei Privatpersonen verkaufen? Oder ist dir das egal?

Wie sieht deine Stärke in der Kaltaquise aus?

Wie gut ist dein Fähigkeit zum Telefonieren?

Möchtest du ein beratungsintensives Produkt oder willst du lieber etwas „schneller verkaufen“ ( schneller verkaufen hat nichts mit unseriös zu tun!!)

Wie sieht deine Fähigkeit zur Planung aus? Oder liegt dir eher was, wo du Termine vorgesetzt bekommst?

Im Angestelltenverhältnis oder auch als Handelsvertreter?

Beantworte mal die Fragen und ich geb dir nen paar Tipps.

Gruß Marco

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Hallo!

ein paar wichtige Fragen hat dir Marco ja schon gestellt! Hier sind noch ein paar:

  1. Wer hat dir gesagt, daß man im Verkauf „viel“ Geld verdienen kann? Umgekehrt ist die Wahrehit: Gute Verkäufer verdienen viel Geld.

  2. Von was besitzt du Produktkenntnisse?

  3. Bist du eher ein theoretischer oder praktischer Typ?

  4. Bist du eher ein technischer (kognitiver) Typ, oder ein musischer Typ?

  5. In welchen Branchen hast du schon gearbeitet?

  6. Was würdest du denn gerne verkaufen? Oder ist deine einzige Motivation das Geld?

  7. Was hast du eingekauft?

Vorher war ich immer
zu faul/zu beschäftigt, weil ich was Eigenes aufziehen wollte,
was sich jetzt erledigt hat.

Bist du dir da wirklich 200% sicher?

Bekanntlich verdient man im
Handel nur im Vertrieb.

  1. Wo siehst du zwischen Handel und Vertrieb den Unterschied? (Achtung garnicht spitzfindig gemeint!)

„Labern“ kann ich recht gut - spart
euch bitte die Proteste :smile: - ihr wisst, was ich meine.

Bleibt die 10. Frage trotzdem:

weißt du wo der Übergang zwischen „Labern“ (soziale kontaktaufnahme) und „Abschluß“ ist?

  1. Bist du „Stressfest“?

  2. Wie gehst du mit Absagen um und 3 Monate keinen Umsatz/Verdienst?

Gibt es welche, die vielleicht nicht wirklich
für Anfänger geeignet sind?

Abzuraten: Versicherungen, jede Art von Strukturvertrieb, Weinvertriebe, Haustürgeschäfte

gruss

Hallo Marco,

vielen Dank für deine Hilfe. Also, ich leg mal los…

Möchtest du bei Firmenkunden oder bei Privatpersonen
verkaufen? Oder ist dir das egal?

Schon lieber an Firmen.

Wie sieht deine Stärke in der Kaltaquise aus?

Ich kann auf Leute zugehen und mache dabei (hoffentlich) auch kompetenten Eindruck.

Wie gut ist dein Fähigkeit zum Telefonieren?

Telefonieren kann ich ganz gut. Am besten geht’s mit Frauen… :wink:

Möchtest du ein beratungsintensives Produkt oder willst du
lieber etwas „schneller verkaufen“ ( schneller verkaufen hat
nichts mit unseriös zu tun!!)

Ich traue mir beides zu. Meine besonderen Stärken sind das Präsentieren und sicher auch die Recherche. Leider mangelt es mir manchmal an Ausdauer. Von daher erscheint mir das ‚schnelle Verkaufen‘ vielleicht besser geeignet. Aber ich will natürlich an mir arbeiten.

Wie sieht deine Fähigkeit zur Planung aus? Oder liegt dir eher
was, wo du Termine vorgesetzt bekommst?

Eine wirklich gute Frage. Auch noch ein Punkt, an dem ich arbeiten muss. Aber das schaffe ich. Wenn sozusagen meine Existenz davon abhängt, kann ich auch selber planen.

Im Angestelltenverhältnis oder auch als Handelsvertreter?

Nun, am Anfang ist das Angestelltenverhältnis die bessere Lösung, oder? Was würdest du mir empfehlen? Als Angestellter stünde man wenigstens nicht ganz ‚alleine‘ da und hätte am Anfang wenigstens noch seine Garantieprovision. Nun, letztendlich steht man natürlich schon irgendwie a l l e i n e da.

Beantworte mal die Fragen und ich geb dir nen paar Tipps.

Marco, vielen Dank schon mal! Ich schreibe auf dem nächsten Antwortartikel weiter, da gibt’s noch mehr Fragen.

Gruß

Rampage

Gruß Marco

Hallo!

Gern würde ich mal die Meinung von euch hören. Ich bin jetzt
29 und arbeite seit drei Jahren in einer kleinen Firma (20 MA)
als Einkäufer, wobei man das auch als Sachbearbeitung sehen
könnte. Vorher habe ich in einer Schwesterfima Groß- und
Außenhandelskaufmann gelernt (nachdem ich Fachabi gemacht habe
und mein Architekturstudium nach einem Semester geschmissen
habe).

Nun, obwohl es mir Spaß macht (mache auch noch etwas Export,
spreche täglich viel Englisch usw.) möchte ich mich jetzt
aufraffen und mal endlich Geld verdienen. Vorher war ich immer
zu faul/zu beschäftigt, weil ich was Eigenes aufziehen wollte,
was sich jetzt erledigt hat. Bekanntlich verdient man im
Handel nur im Vertrieb. „Labern“ kann ich recht gut - spart
euch bitte die Proteste :smile: - ihr wisst, was ich meine.

Meine Frage ist, in welcher Branche lässt sich am besten der
Einstieg finden? Gibt es welche, die vielleicht nicht wirklich
für Anfänger geeignet sind? Ich kenne bislang nur die
DV-Branche (mag ich nicht so unbedingt) und die
Papierweiterverarbeitung, die ich zwar recht gut kenne, aber
gern auch mal etwa anderes machen möchte. Schließlich geht es
den Druckereien verdammt schlecht, und ich könnte mir bessere
Branchen für den Anfang vorstellen. Fällt euch denn etwas ein?
Ich würde gern eure Meinung dazu hören. Ich freue mich über
alle Kommentare!

Viele Grüße

Rampage

Hallo Rampage !

Eines musst Du mir sagen:
Wer verbreitet die Mär, dass im Einkauf nicht „richtig“ Geld verdient wird ? Ist alles eine Frage der Befähigung und des Entlohnungsmodells.
Als ich vor über 10 Jahren im Einkauf anfing, wurde noch argumentiert, dass Einkäufer eh besser bezahlt werden müssten, um diese vor Bestechung zu schützen…

Klar, dass man nach 3 Jahren da noch keine riesigen Karrieresprünge gemacht hat, aber direkt ins andere Lager wechseln,- nur um dann die Argumentationen zu gebrauchen, die einem vorher schon immer genervt haben…

Ist aber Deine Entscheidung, wenn Du dich im Verkauf wohler fühlst, oder es zumindest meinst, dann mach es. Die Branche ist eigentlich egal, ein Verkäufer und hier meine ich keinen Schwätzer,- kann alles verkaufen, wenn Die Einstellung stimmt. Hier sollte aber nicht das Geld als alleiniger Antrieb gesehen werden,- Geld läuft dem Erfolg automatisch nach.
Viel Erfolg
bernd

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Hallo Local,

auch an dich meinen Dank. Also…

  1. Wer hat dir gesagt, daß man im Verkauf „viel“ Geld
    verdienen kann? Umgekehrt ist die Wahrehit: Gute Verkäufer
    verdienen viel Geld.

das habe ich so nicht gemeint. Wollte nur sagen, dass lediglich im Vertrieb ‚das große Geld‘ verdient wird, und nicht z.B. in der Beratung oder weil man so ein toller Einkäufer ist.

  1. Von was besitzt du Produktkenntnisse?

Nun, ich kenne mich mit allem was Druck und Papier betrifft recht gut aus. Habe früher in Druckerei, Werbewerkstatt, Fernsehen, Gastronomie und auch auf dem Bau gejobbt. Bin jedenfalls technisch nicht gerade ungeschickt oder ‚schwer von Begriff‘. Die längste Zeit hatte ich aber schon mit Papier und allem was damit zusammenhängt zu tun.

  1. Bist du eher ein theoretischer oder praktischer Typ?

Bin wohl eher praktisch veranlagt.

  1. Bist du eher ein technischer (kognitiver) Typ, oder ein
    musischer Typ?

Nun, eher technisch. Aber ich hatte mein Fachabi mit Grafik gemacht und war da nicht schlecht (ok, ich war der Beste :smile: …also schon auch musisch im weitesten Sinne.

  1. In welchen Branchen hast du schon gearbeitet?

viele, siehe oben.

  1. Was würdest du denn gerne verkaufen? Oder ist deine einzige
    Motivation das Geld?

Tja, was… Meine Motivation ist schon in erster Linie das Geld. Von daher hätte ich auch kein Problem damit, Klobürsten zu verkaufen. Ein Freund von mir wüsste einen guten Bekannten, der händeringend einen Vertriebler für sein Gebäudereinigungsunternehmen sucht. Sicher, es ist nicht gerade das, wofür man im Freundeskreis bewundert wird, aber ich hätte da keine Berührungsängste. Und hier in Hamburg wäre das Kundenpotenzial natürlich schon nahezu unerschöpflich.

  1. Was hast du eingekauft?

Grafische Maschinen und Ersatzteile.

Vorher war ich immer
zu faul/zu beschäftigt, weil ich was Eigenes aufziehen wollte,
was sich jetzt erledigt hat.

Bist du dir da wirklich 200% sicher?

Im Dezember/Januar stellt sich heraus, ob ich eine Chance auf dem Markt habe. Ich habe Geld investiert und alles vorbereitet. Ich kann nichts weiter tun als warten und mich auf den „was-wäre-wenn-Fall“ vorzubereiten. Hört sich komisch an, ich weiß. Hatte einige Zeit verloren, weil mir der Irakkrieg dazwischen kam. Jetzt habe ich’s doch gewagt.

Bekanntlich verdient man im
Handel nur im Vertrieb.

  1. Wo siehst du zwischen Handel und Vertrieb den Unterschied?
    (Achtung garnicht spitzfindig gemeint!)

Also, als Einkäufer arbeite ich zwar im Handel, jedoch nicht im Vertrieb. Wie meintest du das? Vertrieb beziehe ich immer auf’s Verkaufen.

„Labern“ kann ich recht gut - spart
euch bitte die Proteste :smile: - ihr wisst, was ich meine.

Bleibt die 10. Frage trotzdem:

weißt du wo der Übergang zwischen „Labern“ (soziale
kontaktaufnahme) und „Abschluß“ ist?

Nun, das weiß ich schon. Dazu ist wieder mal die Ausdauer gefragt, an der ich noch an mir arbeiten muss.

  1. Bist du „Stressfest“?

Es geht so.

  1. Wie gehst du mit Absagen um und 3 Monate keinen
    Umsatz/Verdienst?

Absagen sind okay. Drei Monate kein Verdienst ist schon eher ein Problem.

Gibt es welche, die vielleicht nicht wirklich
für Anfänger geeignet sind?

Abzuraten: Versicherungen, jede Art von Strukturvertrieb,
Weinvertriebe, Haustürgeschäfte

Versicherungen, Geldanlagen und sowas wäre für mich auch nicht in Frage gekommen. Und Haustürgeschäfte sind auch nicht das, was ich mir vorgenommen hatte. Vielen Dank auch für deine Mühen, Local! Bin gespannt auf deine/eure Antworten.

Einen schönen Abend wünsche ich noch!

Gruß

Rampage

So, dann schaun wir mal. Hab deine Antworten ein wenig vermischt. Da du ja aus der Druck Branche kommst, stelle ich noch mal Fragen in der Richtung. Da du dich als praktisch begabt darstellst, dürftest du sehr gute Chancen bei Herstellern solcher Druckmaschinen haben, die gleichzeitig auch vor Ort mal helfen müssen. Dann kannst du mit Gehalt jenseits der 40k anfangen. Leute, die verkaufen können und handwerklich geschickt sind, sind rar. Meistens werde solche Leute von Maschinenbauer gesucht und entsprechend gut entlohnt.

Möchtest du bei Firmenkunden oder bei Privatpersonen
verkaufen? Oder ist dir das egal?

Schon lieber an Firmen.

Wie sieht deine Stärke in der Kaltaquise aus?

Ich kann auf Leute zugehen und mache dabei (hoffentlich) auch
kompetenten Eindruck.

Wie gut ist dein Fähigkeit zum Telefonieren?
Möchtest du ein beratungsintensives Produkt oder willst du
lieber etwas „schneller verkaufen“ ( schneller verkaufen hat
nichts mit unseriös zu tun!!)

Ich traue mir beides zu. Meine besonderen Stärken sind das
Präsentieren und sicher auch die Recherche. Leider mangelt es
mir manchmal an Ausdauer. Von daher erscheint mir das
‚schnelle Verkaufen‘ vielleicht besser geeignet. Aber ich will
natürlich an mir arbeiten.

Dann solltest du schon mal nicht in der SoftwareBranche arbeiten. Anbieter von Zubehör für die Handwerker suchen immer Leute. Werden recht gut bezahlt. Festes Gebiet mit einer gewissen Umsatzgarantie. Bei den Handwerkern hast du normalerweise 3 Minuten Zeit, ein Produkt vorzustellen. Dann solltest du sein Interesse geweckt haben. Das ist ein schneller Verkauf. Liegt aber nicht jedem.

Auch nicht schlecht ist der Anzeigenverkäufer. Aber net für irgendwelche Käseblätter. Gute Zeitungen sind die, die Samstag einen großen Stellenmarkt haben. Gehalt rd. 30k im Jahr fix + Provision. 80% aller Aufträge sind fix.

Wie sieht deine Fähigkeit zur Planung aus? Oder liegt dir eher
was, wo du Termine vorgesetzt bekommst?

Eine wirklich gute Frage. Auch noch ein Punkt, an dem ich
arbeiten muss. Aber das schaffe ich. Wenn sozusagen meine
Existenz davon abhängt, kann ich auch selber planen.

Da solltest du dringend in eine Fortbildung gehen. Sonst rennst du 80% der Zeit sinnlos rum.

Im Angestelltenverhältnis oder auch als Handelsvertreter?

Nun, am Anfang ist das Angestelltenverhältnis die bessere
Lösung, oder? Was würdest du mir empfehlen? Als Angestellter
stünde man wenigstens nicht ganz ‚alleine‘ da und hätte am
Anfang wenigstens noch seine Garantieprovision. Nun,
letztendlich steht man natürlich schon irgendwie a l l e i n e
da.

Beantworte mal die Fragen und ich geb dir nen paar Tipps.

Am besten bleibst du aber in deiner Branche. Da hast du die besten Chancen. Welche Vertreter kommen denn in eure Firma und was kannst du dir vorstellen, davon zu machen?

Gruß Marco

Hi Rampage,

eigentlich solltest du nicht „mir“ sondern „dir“ die Fragen beantworten.

Aber lass es mcih kurz sagen:

Wenn du erfolgreich vekaufen wilslt, dann verkaufe, was du bisher eingekauft hast. Oder verkaufe artverwandte Produkte. Z.b. ersatzteile für drehmaschinen u.ä.

suceh dir auf jedenfall einen Einstieg, der mit einem Festgehalt und Provision beginnt.

Beachte:

Je größer die Ware und je höher der Preis, desto festgehalter die Anstellung.

Je niedriger der Einzelpreis und je höher die Kundenfrequenzg desto provisionslastiger die Vergütung.

Oder verkaufst die Druckmaschine, wird es eher ein Innendienst/Festgehaltjob sein.
Verkaufst du Papier, wird es eher ein Provisionsjob sein.

das habe ich so nicht gemeint. Wollte nur sagen, dass
lediglich im Vertrieb ‚das große Geld‘ verdient wird, und
nicht z.B. in der Beratung oder weil man so ein toller
Einkäufer ist.

Genau umgekehrt ist es: Der Berater, der nicht verkauft, verdient am meisten Geld, allerdings ist seine größte Verkaufsaufgabe, seine Beratungsdienstleitung zu verkaufen!

Tja, was… Meine Motivation ist schon in erster Linie das
Geld. Von daher hätte ich auch kein Problem damit, Klobürsten
zu verkaufen. Ein Freund von mir wüsste einen guten Bekannten,
der händeringend einen Vertriebler für sein
Gebäudereinigungsunternehmen sucht.

Hast du schonmal hinterfragt, warum der händeringend einen sucht?

Der Markt ist mittlerweile ein Verdrängungsmarkt. Hier geht es um den Preis und um nichts anderes mehr. In Krankenhäusern sind z.b. jedes Jahr neue Putzkolonnenunterwegs. Effekt: Die reinlichkeit sinkt, weil der Preis ja irgenwoher kommen muss: Wenn die erste firma 100qm in einer Studne putzt und die zweite für die gleiche fläche nur 0,5 Studnn ansetzt, muss das irgendwoher kommen, oder. Mein Tipp halt dich raus.

das solltest du unbedingt beachten: Verkaufe nicht in Bereichen, in denen Verdrängungswettbewerb besteht. Warte ab und geh hinterher zu Sieger.

Verkaufe nicht in Gebieten, wo Verkaufsgebiete jedes Jahr neu festgelegt werden und wo die Umsatzvorstellugnen jedes Jahr nach oben geschraubt werden.

(Beispiel: sportschuhe: Wenn 80 Mio. menschen je ein paar Schueh haben, dann ist es doch sinnlos, im nächten Jahr die Verkaufsquote auf 120 Mio Paar zu s etzen. Aber die marktfremden studierten Technokraten, die nur Zahlen sehen meinen es funktioniert so.

gruss

hi,

das geld eine motivation ist sehe ich ein, aber du solltest es nicht nur davon abhängig machen. auch ich hatte schon gut bezahlte jobs, wo ich aber sonntag abend schon magenkrämpfe bekommen habe, wenn ich an montag morgen gedacht habe.
über eines solltest du dir aber wirklich im klaren sein:

wenn du im vertrieb tätig sein willst, ist es mit geregelten arbeitszeiten vorbei. du hast keinen 8 stunden tag mehr, du hast nicht mehr von 12 - 13 uhr mittag und wenn du abends nach hause kommst,geht es erst nochmal richtig los.
ich bin in einem grossen konzern der konsumgüterbranche, verdiene echt gutes geld, arbeite aber täglich im schnitt 12 - 13 stunden, teilweise auch mal länger.
du solltest schon mal mit niederlagen klar kommen ( es kauft halt nicht jeder kunde so wie du es gerne hättest oder gerade brauchst), und du musst standfest sein.

sehr wichtig ist selbstmotivation, du musst deinem kunden immer rüberbringen warum er gerade dein produkt braucht und vor allem warum soviel.
also, es ist ein total geiler job und wenn du gut drauf bist wirst du erfolgreich sein, allerdings nicht über nacht.

wenn du fragen hast, kannst du dich gerne bei mir melden.

gruss
olli

allo!

Gern würde ich mal die Meinung von euch hören. Ich bin jetzt
29 und arbeite seit drei Jahren in einer kleinen Firma (20 MA)
als Einkäufer, wobei man das auch als Sachbearbeitung sehen
könnte. Vorher habe ich in einer Schwesterfima Groß- und
Außenhandelskaufmann gelernt (nachdem ich Fachabi gemacht habe
und mein Architekturstudium nach einem Semester geschmissen
habe).

Nun, obwohl es mir Spaß macht (mache auch noch etwas Export,
spreche täglich viel Englisch usw.) möchte ich mich jetzt
aufraffen und mal endlich Geld verdienen. Vorher war ich immer
zu faul/zu beschäftigt, weil ich was Eigenes aufziehen wollte,
was sich jetzt erledigt hat. Bekanntlich verdient man im
Handel nur im Vertrieb. „Labern“ kann ich recht gut - spart
euch bitte die Proteste :smile: - ihr wisst, was ich meine.

Meine Frage ist, in welcher Branche lässt sich am besten der
Einstieg finden? Gibt es welche, die vielleicht nicht wirklich
für Anfänger geeignet sind? Ich kenne bislang nur die
DV-Branche (mag ich nicht so unbedingt) und die
Papierweiterverarbeitung, die ich zwar recht gut kenne, aber
gern auch mal etwa anderes machen möchte. Schließlich geht es
den Druckereien verdammt schlecht, und ich könnte mir bessere
Branchen für den Anfang vorstellen. Fällt euch denn etwas ein?
Ich würde gern eure Meinung dazu hören. Ich freue mich über
alle Kommentare!

Viele Grüße

Rampage