Hallo,
da Anfang Januar mein Gruppenleiter die Firma verlässt, möchte ich von Ihm ein Arbeitszeugnis haben. Steht mir eigentlich für so einen Fall eins zu? (Bei Kündigung ist es ja eindeutig -§630 BGB?). Da ich mich mit meinem Chef bislang gut verstanden habe, dürfte es in Prinzip kein Problem sein.
Es sei denn, der Chef befürchtet das ich das Zwischenzeugnis dazu benutze mich bei einer anderen Firma zu bewerben (Was ich zumindest in nächster Zeit nicht vorhabe). Kann er mir das verweigern?
Vielen Dank für Eure Antworten.
Roland
ja, in diesem Fall würde ich darauf „bestehen“,
da du nun lange Zeit mit dem Vorgesetzten zusammengearbeitet hast
und gerne seine (hoffentlich gute) Meinung festgehalten haben möchtest, wer weiß wie das mit dem Neuen ist.
So würde ich das dem Chef gegenüber auch argumentieren,
da dies ja auch eine Beurteilungs-Grundlage für den Neuen sein kann, dass solltest du so positiv wie möglich verkaufen,
wie steht denn dein Gruppenleiter dazu??
kann er dies nicht evtl. dem Chef gegenüber positiv argumentieren?
Einen Zwischenstand festzuhalten, ist doch nichts was man missverstehen soll, bei einem Vorgesetzenwechsel.
Ich habe das auch so gemacht vor 3 Jahren und es ist alles gut gegangen …
ich hoffe das macht dir Mut
LG Sharlyn
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Hallo,
vielen Dank für Eure Antworten. Mein Gruppenleiter ist ja ein umgänglicher Mann, daher dürfte es kein Problem sein. Wenn ich dann noch Eure Tipps berücksichtige schaut das erfolgversprechend aus.
Gruß
Roland
da Anfang Januar mein Gruppenleiter die Firma verlässt, möchte
ich von Ihm ein Arbeitszeugnis haben. Steht mir eigentlich für
so einen Fall eins zu? (Bei Kündigung ist es ja eindeutig
-§630 BGB?). Da ich mich mit meinem Chef bislang gut
verstanden habe, dürfte es in Prinzip kein Problem sein.
Du solltest kein Zwischenzeugnis verlangen (da wird sowieso nichts großartiges drinstehen) sondern eine Beurteilung zur Personalakte.
Hallo
Du solltest kein Zwischenzeugnis verlangen (da wird sowieso
nichts großartiges drinstehen) sondern eine Beurteilung zur
Personalakte.
Wieso ist die Beurteilung besser als ein Zwischenzeugnis? Und wieso glaubst Du, daß er eine Beurteilung verlangen kann?
Gruß,
LeoLo
Wieso ist die Beurteilung besser als ein Zwischenzeugnis?
Ich gehe dabei von einem Unternehmen aus, in dem es jährliche bzw. regelmäßige Beurteilungen / Feedbackgespräche etc gibt. Diese Beurteilungen sind in der Regel ehrlich(er). Da kann im zweifel auch drinstehen, daß man eine Niete ist, während das in einem Zeugnis eher weniger der Fall ist.
Im Zwischenzeugnis wird sicherlich nichts brauchbares drinstehen.
Und wieso glaubst Du, daß er eine Beurteilung
verlangen kann?
Verlangen natürlich nicht.
Arbeitszeugnis/Beurteilung bei Bewerbung beifügen?
Hallo,
also Beurteilungen gibt es bei uns natürlich jedes Jahr. Ich habe zwar in nächster Zeit nicht vor die Firma zu wechseln, es sei denn ich finde einen Topposten. Mir geht es halt darum in so einem Fall gleich ein Arbeitszeugnis parat zu haben. Denn eine Beurteilung (die wir als Kopie für unsere Unterlagen immer mitkriegen) hat vielleicht nicht die Aussagekraft eines Zeugnises.
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