Hallo,
ich habe ein etwas heikles Problem:
Ich bin gerade fleissig am Bewerbung-Schreiben, u.a. in die alten Bundesländer. Da ich aus den neuen Bundesländern komme ist mir die Gehaltsstruktur dort völlig unbekannt.
Ich habe mich auch schon durch diverse Gehaltsspiegel gewühlt, kann mit den Aussagen dort aber nicht all zu viel anfangen.
Gehe ich nach Bundesland, steht dort z.B. ein Gehalt von 47000 Euro pro Jahr, gehe ich nach meiner Ausbildung/Berufserfahrung steht dort 60000 Euro pro Jahr.
Wonach orientiere ich mich denn nun ?
Hier meine Daten:
33 Jahre, männlich,
Uni-Diplom in Informatik
5 Jahre Berufserfahrung als Softwareentwickler im Windowsumfeld
1 knappes Jahr Auslanderfahrung,
keine Personalverantwortung
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich ein paar Tips bekommen könnte, bzw. ein paar Richtwerte aus den einzelnen Regionen.
Sie können auch an meine E-Mail-Adresse geschickt werden.
Danke im Voraus
east-coder
Hi!
die Gehaltsspanne ist sogar derzeit schon angemessen, da das Gehalt ja noch abhängig davon ist was du gemacht hast, wo du anfängst und die gut Deine Referenzen sind. Mein Tip wäre, das Gehalt bei ca. 50.000 anzusetzen um in den mageren Zeiten überhaupt etwas zu bekommen. Wenn du wirklich gut bist regelt sich das eh von selbst wenn du erstmal den AG überzeugt hast!
Gruß
Bernd
Hallo,
danke für die schnelle Antwort.
Mein Problem ist, das bisher 2 Personalverantwortliche aus den alten Bundesländern mein letztes (Ost-)Gehalt wissen wollten. Das liegt jedoch erheblich niedriger als 50000, und auch niedriger als in den Gehaltsspiegeln.
Dann wurde immer versucht, mich auf dieses alte Gehalt festzunageln.
Ich halte die 50000 auch für realistisch, mal sehen, was beim nächsten Gespräch rauskommt.
Danke noch mal
east-coder
Hi!
Naja - ich finde es schon fragwürdig soetwas überhaupt zu fragen und würde die Antwort darauf „dezent“ verweigern - so ala „leider zu wenig“ usw…
Bernd
wieso eigentlich dann die Wahrheit sagen?
naja, wir ossis sind wiedermal zu ehrlich…
Grüße Almut
naja, wir ossis sind wiedermal zu ehrlich…
Stimmt, das Problem kenn ich bei meiner mum auch…so eine ehrliche Haut *meingott*
nö.net zu ehrlich, aber nicht genug nachgedacht*fg
Hi!
Denn irgendwann kommt die Lohnsteuerkarte und dann sehen die das Gehalt ;o)
Bernd
Ich bin gerade fleissig am Bewerbung-Schreiben, u.a. in die
alten Bundesländer. Da ich aus den neuen Bundesländern komme
ist mir die Gehaltsstruktur dort völlig unbekannt.
Istgehalt + (10 - 20 %). Mehr als 25 % gibts auch bei Wechsel Ost -> West nicht. Und nach dem Istgehalt wird mit Sicherheit gefragt.
Denn irgendwann kommt die Lohnsteuerkarte und dann sehen die
das Gehalt ;o)
… und genau deshalb bleibe ich bei diesem Punkt (ungern) bei der Wahrheit.
east-coder
Danke
Istgehalt + (10 - 20 %). Mehr als 25 % gibts auch bei Wechsel
Ost -> West nicht. Und nach dem Istgehalt wird mit
Sicherheit gefragt.
Danke, jetzt habe ich eine guten Richtwert.
Grüße
east-coder
Istgehalt + (10 - 20 %). Mehr als 25 % gibts auch bei Wechsel
Ost -> West nicht. Und nach dem Istgehalt wird mit
Sicherheit gefragt.
Danke, jetzt habe ich eine guten Richtwert.
Bevor ich’s vergesse: Gehaltsvergleiche o.ä. können als Richtschnur dienen. Allerdings nur innerhalb der o.gen. Grenze.
Beispiel: Istgehalt 25.000 EUR, Durchschnittsgehalt 50.000 EUR. Mehr als 32.000 weden dann nicht drin sein, auch wenn das marktübliche Gehalt eigentlich doppelt so hoch ist. Möglichweise werden sich bei Bewährung überdurchschnittliche Gehaltssteigerungen bis zum marktüblichen Gehalt erzielen lassen.
Das Istgehalt wird auch als Teil der Qualifikation angesehen. Letztlich wird irgendein Grund für das bisher bezogene Gehalt vermutet. Deshalb wird man nicht wesentlich von der Gehaltseinschätzung des letzten Arbeitgebers abweichen.
Ausnahmen im Einzelfall kann es immer geben (je kleiner das Unternehmen desto eher), aber das Gesagte ist der Standard.
ERSATZ LOHNSTEUERKARTE HOLEN!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
warum hälst du dich nicht an dem was du
- gemacht hast
- was du in zukunft in angriff nehmen kannst und vermagst
da muss es doch Endabgabepreise für das Softwareprodukt geben, wo du deinen teil erarbeitet hast. ein wertschöpfungsanteil ist doch gewiss.
irgendwelche möchtegerne-gehälter aus „zeitungen“ entnehmen finde ich unpraktisch, es wirkt wie ungekonntes gehabe. Es ersetzt nicht das Wissen um den Markt in dem man sich bewirbt - denke ich.
gruss dirk
Hallo,
Danke für Deine Antwort.
da muss es doch Endabgabepreise für das Softwareprodukt geben,
wo du deinen teil erarbeitet hast. ein wertschöpfungsanteil
ist doch gewiss.
Wenn das so wäre, hätte ich ausgesorgt.
Zumindest dort, wo ich vorher gearbeitet habe, war es usus, dass alles möglichst wenig bis gar nichts kosten darf, aber soviel wie möglich bringen muss.
Will heissen, die Gehälter waren im unteren Bereich, die Projekte, für die ich die Software erstellte brachten aber dem Unternehmen ordentlich was ein.
Es wurde aber weiter gespart, deshalb wurden nochmal einige Mitarbeiter, u.a. ich, entlassen. Die freigewordenen Stellen bzw. Arbeiten mussten von anderen Angestellten mitübernommen werden oder wurden an Praktikanten, die noch gar nicht das nötige Wissen haben, aberso gut wie nichts kosten, übergeben. Irgendwie würden die das schon hinkriegen.
Überstunden wurden übrigends in diesem Unternehmen nicht bezahlt.
Fazit: Qualität wurde zumindest dem Mitarbeiter nicht honoriert.
Wertschöpfungsanteil ??? Fehlanzeige !!!
Endabgabepreisanteil ??? Fehlanzeige !!!
warum hälst du dich nicht an dem was du
- gemacht hast
Das könnte ich machen, wenn ich mich in den neuen Bundesländern bewerbe, da herrscht in den meisten Firmen die gleiche Bezahlungsstruktur, nämlich möglichst weit unter normal, wenn man denn überhaupt eine Stelle bekommt, und da sieht es wirklich finster aus.
Deshalb: „go west“
- was du in zukunft in angriff nehmen kannst und vermagst
Genau deshalb habe ich die Anfrage gestellt, hier im Osten interessiert nur sekundär, wie gut man ist, es zählt primär der Preis. Meist habe ich schon verloren, wenn ich mit Uni-Diplom und 5 Berufsjahren ankomme.
Und wie hoch ich in den alten Bundesländern in Sachen Gehalt für meine Qualifikation und Berufserfahrung rangehen kann wollte ich ja eben hier erfragen.
Da kann man wirklich nicht Ost mit West vergleichen, soviel habe ich schon in Erfahrung gebracht.
Gruß
east-coder