Hallo zusammen,
ich arbeite im Öffentlichen Dienst und dort, wo ich arbeite, stehen viele Kündigungen allein deshalb an, weil der Haustariv-Vertrag ausläuft und dann steigende Kosten auf den Arbeitgeber zukommen. Meine Idee, wie man die bedrohten Stellen retten könnte, wäre die, daß jeder Mitarbeiter die anstehende Zwangs-Gehaltserhöhung dadurch aushebelt, indem er sich zwar nach dem Auslaufen des Haustariv-Vertrags das höhere Gehalt auszahlen läßt, aber dann bereit ist, per Dauerauftrag die Differenz zwischen dem alten und dem neuen Gehalt an den Arbeitgeber zurückzubezahlen, zumal das die Gewerkschaft ja wohl kaum merken würde und wohl auch selbst dann kein Veto dagegen einlegen könnte, wenn die das merkt. Ich kann das aber alles nur netto berechnen und wüßte gerne, wie man so eine Rechnung brutto aufmacht, denn wenn die Gehälter steigen, steigen ja auch die Abgabenpflichten des Arbeitgebers, was Krankenkasse und Rentenkasse etc. angeht. Hier rein über die Netto-Schiene zu rechnen, was den freiwilligen zukünftigen Lohnverzicht der Arbeitnehmer angeht, ist demzufolge nicht der richtige Weg, um zu den korrekten Zahlen gelangen zu können. Wie berechnet man sowas exakt? Und: Muß sich eine Belegschaft überhaupt den Auslauf eines Haustariv-Vartrags gefallen lassen? Danke für Infos!
Rüdiger
Hallo zusammen,
ich arbeite im Öffentlichen Dienst und dort, wo ich arbeite,
stehen viele Kündigungen allein deshalb an, weil der
Haustariv-Vertrag ausläuft und dann steigende Kosten auf den
Arbeitgeber zukommen. Meine Idee, wie man die bedrohten
Stellen retten könnte, wäre die, daß jeder Mitarbeiter die
anstehende Zwangs-Gehaltserhöhung dadurch aushebelt, indem er
sich zwar nach dem Auslaufen des Haustariv-Vertrags das höhere
Gehalt auszahlen läßt, aber dann bereit ist, per Dauerauftrag
die Differenz zwischen dem alten und dem neuen Gehalt an den
Arbeitgeber zurückzubezahlen, zumal das die Gewerkschaft ja
wohl kaum merken würde und wohl auch selbst dann kein Veto
dagegen einlegen könnte, wenn die das merkt.
Hallo Rüdiger,
sei Dir über eines sicher: die Gewerkschaft bekommt es mit, da irgendeiner das Maul nicht halten kann. Ausserdem glaube ich kaum, dass die Mehrheit der Angestellten das machen würde ("…sollen doch die Anderen das machen - ich profitiere doppelt: Arbeitsplatz gesichert und weiterhin das bisherige Gehalt…")
Ich kann das aber
alles nur netto berechnen und wüßte gerne, wie man so eine
Rechnung brutto aufmacht, denn wenn die Gehälter steigen,
steigen ja auch die Abgabenpflichten des Arbeitgebers, was
Krankenkasse und Rentenkasse etc. angeht.
Guck mal hier:
http://www.downloadtheke.de/theke/uebersicht.php?kat…
http://www.guckmal.de/lohninfo.htm
Grüsse
Sven
Hallo
Wenn weder AN noch der AG ein Interesse daran haben, daß der HTV ausläuft, warum wird dann kein neuer abgeschlossen?
Gibt es keine Nachwirkung?
Seid Ihr sicher, daß der niedrigere Lohn laut HTV überhaupt wirksam abschließbar ist/war?
Gruß,
LeoLo
Danke für den Tip mit www.gehalt.de!
Rüdiger