Selbständigkeit und Steuerberater

Hallo zusammen,

ich war noch nie selbständig, weiß jedoch, daß man als Selbständiger viermal im Jahr dem Steuerberater das Geld in den Rachen stopfen muß. Und genau das ist meine Sorge, denn wer will schon als Gewerbetreibender nur dafür schwarze Zahlen schreiben, um den Steuerberater satt zu kriegen? Wie sind die Spielregeln, nach denen der Steuerberater die Hand aufhalten darf? Danke für Antworten.

Rüdiger

Lieber Rüdiger,

ich war noch nie selbständig,

das spürt man. Aber die Antworten hast Du ja im Brett „Existenzgründungen“ schon bekommen.
Mit einer derartigen Haltung in völliger Unkenntnis kann Dein Vorhaben nur schiefgehen.
Schade eigentlich…
Anja

Bitte mal etwas nützliches schreiben, danke.
Zitat Anja:

Liebe Anja, das nutzt mir gar nichts. Es geht nicht um Haltungen, sondern um Tatsachen und die Antworten im schwarzen Brett unter Existenzgründungen nutzen mir auch nichts. EURE Haltung mir als Hilfesuchendem gegenüber läßt zu wünschen übrig, aber wenn mir einer von Euch per eMail ganz genau, freundlich und sachlich mitteilt, wie das mit den Steuerberatern läuft, wenn man sich selbständig macht, würde ich notfalls sogar eine finanzielle Prämie von 20 Euro dafür bezahlen. Ist das was? Mir steht das Wasser bis zum Hals.

Rüdiger

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Hallo.

Haltungen, sondern um Tatsachen und die Antworten im
schwarzen Brett unter Existenzgründungen nutzen mir auch
nichts. EURE Haltung mir als Hilfesuchendem gegenüber läßt zu
wünschen übrig, aber wenn mir einer von Euch per eMail ganz

Unter Existenzgründung hast Du erfahren :

  • dass Du nur dann einen Steuerberater brauchst, wenn Du nicht selbst die Buchführung machen willst;
  • dass Du jeden Monat die Umsatzsteuer- Voranmeldung sowie einmal im Jahr die komplette Steuererklärung, inklusive USt., machen musst;
  • dass sich die Gebühren der Steuerberater nach der Gebührenordnung für ebendiese richten.

Welche Haltung hättest Du denn gern eingenommen gekriegt? Antworten nach der Art „Steuerberater sind alle bööse, Du tust uns soo leid, jauner, plärr …“?

Einen Tip hätte ich aber noch : Sprich einfach mal mit dem Finanzamt. Die können Dir zumindest helfen, die gängigsten Fallstricke zu vermeiden und geben - freundlich gefragt - auch Auskünfte. Legal und kostenlos (kassieren tun sie später).

Gruß kw

Hallo,

danke für alle Antworten. Hat mir geholfen.

Rüdiger

Hi Rüdiger,
also ich kann Dir nur Recht geben und würde Dir gerne kurz dazu noch was sagen, denn ich war 10 Jahre selbstständig und habe die Sache per Ende 2002 aufgegeben. Ich muß jetzt noch für die vergangenen Steuererklärungen (G+V früher, aufgrund des starken Umsatzes in den ersten Jahren Bilanz) massig Geld bezahlen. Und dabei habe ich schon die letzten Jahre die Buchhaltung auch selbst mit einem eigenem Programm des Steuerberaters gemacht, so dass er nur noch überspielen und abchecken musste. Und wenn Du nicht via Steuerberater und mit Bilanz arbeitest, bekommst Du auch keine Gelder von den Banken, wenn Du mal was für das Geschäft brauchst. Die Steuerberater nehmen einen Gebührensatz von Deinem Einkommen.
Tina

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