Fachkräfte auf der Straße !

Hallo alle miteinander,

nach einigen Besuchen auf dem Arbeitsamt ist mir aufgefallen, daß in unserer Wirtschaftsregion (Harz,Heide, Hannover) unglaublich viele Fachkräfte auf der Straße stehen und Arbeit suchen.
Ich selbst komme aus der Druckbranche und muß z.Zt. mit ansehen, wie immer mehr Meister, Techniker und Dipl. Ing. aus ihrem Arbeitsverhältnis wegen unglaublichen Gründen einfach gekündigt werden. Es kann doch wohl nicht wahr sein, daß die deutsche Wirtschaft auf der einen Seite jammert, daß es nicht genügend Fachkräfte gibt, und auf der anderen Seite sich die Fachleute die Beine in den Bauch stehen.
Ich habe langsam das Gefühl, daß der jetzt angepriesene Aufschwung nur Zweckoptimismus ist.

Vielleicht sollte man sich doch einfach selbstständig machen.

Wie seht Ihr das, und welche Erfahrungen durftet Ihr in der Letzten Zeit machen.

Grüße M. Petry

Hi!

Oft, und das ist natürlich nicht die Wurzel allen Übels, sondern nur ein Teilaspekt, den ich hier erwähnen möchte, liegt das Problem darin, dass ein Chemieingenieur in Hanover wohnt, dort jedoch nicht gebraucht wird und lieber einen auf arbeitslos macht, als nach Frankfurt zu ziehen, wo er gebraucht wird.
Die mangelnde Mobilität vieler Arbeitssuchender ist ein starkes Hemmnis.
Mehr dazu im Archiv.

Grüße,

Mathias

nach einigen Besuchen auf dem Arbeitsamt ist mir aufgefallen,
daß in unserer Wirtschaftsregion (Harz,Heide, Hannover)
unglaublich viele Fachkräfte auf der Straße stehen und Arbeit
suchen.
Ich selbst komme aus der Druckbranche und muß z.Zt. mit
ansehen, wie immer mehr Meister, Techniker und Dipl. Ing. aus
ihrem Arbeitsverhältnis wegen unglaublichen Gründen einfach
gekündigt werden. Es kann doch wohl nicht wahr sein, daß die
deutsche Wirtschaft auf der einen Seite jammert, daß es nicht
genügend Fachkräfte gibt, und auf der anderen Seite sich die
Fachleute die Beine in den Bauch stehen.
Ich habe langsam das Gefühl, daß der jetzt angepriesene
Aufschwung nur Zweckoptimismus ist.

Vielleicht sollte man sich doch einfach selbstständig machen.

Wie seht Ihr das, und welche Erfahrungen durftet Ihr in der
Letzten Zeit machen.

Grüße M. Petry

Hallo,

das ist wohl war, nur leider gibt es auch Fälle (z.b. bei mir), da hat man gerade im April letzten Jahres ein Haus fertiggestellt, ein Kind eingeschult, dass andre im Kindergarten. Was nun ???
Und der Rest von Deutschland ist leider auch in meiner Branche seeehr mager. Natürlich gibt es auch andere Fälle, wie den Chemieanlagen- Ingenieur der nach Mannheim mit seiner Familie zieht, um bei BASF neu anzufangen.

Aber die Menthalität der Deutsch in ein lustig umherspringendes Volk zu ändern wird nicht ganz einfach sein, und wo das alles hinführt ist an unserem allseits belieben Beispiel der USA zu sehen. Wenn wir in der Summe der Veränderungen sehen, dass es die Richtung wie in den Staaten bekommt frage ich mich ob fire and hire die richtige Antwort auf das Problem darstellt.

Grüße aus dem Harz

branchenprobleme
hallo,
du sagtest, du arbeitest in der druckbranche. das war schon immer etwas anfaellig: zu meiner studienzeit - also vor sehr langer zeit - jobbte ich in druckereien. die ausgebildeten drucker, setzer, etc pienzten rum, dass sie an der maschine stuendlich 20.000 zeitungen machen mussten, anstatt handgefertigte faksimiles der gutenberg-bibel zu fertigen.
oder denk gerade mal maximal 20 jahre zurueck: da haben fachleute, die eine ibm-kugelkopfmaschine reparieren konnten, ein schweinegeld verdient…
vor gerade mal 5 jahren waren techniker gefragt, die photoentwicklungsmaschinen warten und reparieren konnten…

was denkst du, was heute mit den ganzen rz-leitern los ist, die riesige mainframe-systeme gemanagt haben…

fachleute duerfen nie fachleute bleiben und sich auf ihren faehigkeiten ausruhen, sondern muessen sich permanent weiterbilden und das ohr ganz dicht an der branche haben…
sonst ist der absturz ins nichst in vielen bereichen vorprogrammiert.

gruss
khs

Hallo,

das ist wohl war, nur leider gibt es auch Fälle (z.b. bei
mir), da hat man gerade im April letzten Jahres ein Haus
fertiggestellt, ein Kind eingeschult, dass andre im
Kindergarten. Was nun ???

Ist doch einfach: Haus verkaufen, kind umschulen, Kind umKindergarten und fertig.

alternativ: arbeitlos bleiben, Haus verlieren, Frau verlieren, kidner verlieren.

Nur die Deutschen meinen, daß Kindern Luftveränderung schadet.

Aber die Menthalität der Deutsch in ein lustig
umherspringendes Volk zu ändern wird nicht ganz einfach sein,
und wo das alles hinführt ist an unserem allseits belieben
Beispiel der USA zu sehen. Wenn wir in der Summe der
Veränderungen sehen, dass es die Richtung wie in den Staaten
bekommt frage ich mich ob fire and hire die richtige Antwort
auf das Problem darstellt.

Was kann man denn in Amerika sehen? Die meisten Patente kommen daher, die höchsten Spitzenlöhne werden dort gezahlt, haus kaufen udn verkaufen ist wie McDonalds-Dribve in Besuch. Was siehst du da an widerwärtigkeiten? Das ist mir nciht klar!

gruss

aprospos Harz. Bleib dort sitzen, denn das ist die aufstrebende Arbeitsplatzschaffende Region in Deutschland. Vielleicht wird ja das „Zonenrandprogramm“ wieder eingeführt :wink:

Hallo,

Ich glaube lieber localunitgt das Du weder eine Familie gegündet, noch je ein Haus mit eigenen Händen gebaut, noch irgendeine Ahnung von Hausfinanzierung hast. Da gefällt es mir doch lieber die Zügel SELBSTSTÄNDIG in die Hand zu nehmen und was eigenes aufzubauen. Oder wie jemand mir schon geraten hat was neues anzufangen.
Trotzdem vielen Dank für Deinen gutgemeinten Rat. Ich hoffe nur das Du nicht aus LIP kommst (Landwirt In Panik).

Grüße

Hallo Marcel,

diese Diskussion hatten wir hier bereits, s. Archiv.

das ist wohl war, nur leider gibt es auch Fälle (z.b. bei
mir), da hat man gerade im April letzten Jahres ein Haus
fertiggestellt, ein Kind eingeschult, dass andre im
Kindergarten. Was nun ???

Auch ich verstehe natürlich, dass es unangenehme werden kann, wegen eines neuen Jobs umzuziehen.
Nur die Frage hier muss zunächst sein: was kann die Allgemeinheit, die in Deutschland größtenteils (Wohneigentumsquote unter 30% in D) kein Eigenheim hat, dafür?
Schließlich bezahlt sie das AL-Geld. Daher musst Du eben zusehen, dass Du in den sauren Apfel beisst und Dir so schnell wie möglich einen neuen Job suchst. Egal wo in D.

Und der Rest von Deutschland ist leider auch in meiner Branche
seeehr mager.

Dafür gibt es Umschulungsmöglichkeiten.

Natürlich gibt es auch andere Fälle, wie den
Chemieanlagen- Ingenieur der nach Mannheim mit seiner Familie
zieht, um bei BASF neu anzufangen.

…was ein massiver Schritt ist, wenn man sich MA und LU ansieht…

Aber die Menthalität der Deutsch in ein lustig
umherspringendes Volk zu ändern wird nicht ganz einfach sein,

Das sit einfach eine Frage der Auszahlungsmodalitäten des AL-Geldes.

und wo das alles hinführt ist an unserem allseits belieben
Beispiel der USA zu sehen. Wenn wir in der Summe der
Veränderungen sehen, dass es die Richtung wie in den Staaten
bekommt frage ich mich ob fire and hire die richtige Antwort
auf das Problem darstellt.

Es geht hier weniger um „Hire & Fire“ in den USA, als vielmehr um die Motivation eines Arbeitslosen in Deutschland, sich einen neuen Job in einer anderen Stadt zu suchen.
Da die AL-Geld Regelungen in den USA sehr strikt sind, würde hier niemand darüber diskutieren, NICHT wegen eines neuen Jobs umzuziehen. Das ist gar keine Frage und wird gemacht, weil die Leute keine andere Wahl haben.
Nur in Deutschland denkt man offenbar noch, es sei Aufgabe der Allgemeinheit, den Arbeitslosen ihr trautes Heim zu erhalten.

Und das sehe ich eben anders.

Grüße,

Mathias

nur ein paar Fragen, hast Du:
eigene Familie, Haus, Ziele die Du Dir über 12 Jahre hart erarbeitet hast aufgegeben ???
Und wenn man nach 8 Jahren ALG einzahlen (plus 3 Jahre Lehre),das erste mal arbeitslos ist, hat man dann auch mal das Recht 3-6 Monate einen neuen Job und/oder eine neue Branche zu suchen ???
Bei Dir hört sich das leider so an, als ob ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben muß, das ich mein Haus kurzfristig mit dem AL-Geld finanziere.

Flexibilität ist das eine, wenn aber nun in D kein einziger Job (Branche) zu finden ist. was macht dann eine Fachkraft? Sie schmeißt 2-6 Jahre Studium + Praktikas + Weiterbildungen usw. zum Fenster raus und fängt halt wieder als Maschinenputzer bei einer Zeitarbeitsfirma an „NA KLASSE !!!“ Ist das etwa die Vorstellung vom Arbeitsmarkt der Zukunft.
Amerika hin oder her, das Ziel einer Europäischen Wirtschaft kann und darf nicht das amerikanische Model sein. Denn nirgens sieht man den Unterschied in einer Industrienation so deutlich zwischen denen die fast alles habe und denen die nicht haben. Solidarität kennen, nach meiner Erfahrung aus den Staaten, die Amerikaner fast nur noch an Thanksgiving. Oder es heißt dann nicht mehr Solidarität sondern kooperativer Patriotismus. Kurz wenn Du so bist wie ich und wir das Gleiche ziel haben dann helfe ich Dir, ansonsten geh dahin „were you digg out“

Grundsätzlich war ja meine Frage warum z.B. selbst EDV-Dienstleister lieber eine EDV-ler aus Baden Würtemberg einstellen der hier hochziehen muß, als einen der 500 arbeitslosen aus der Region einzustellen. Oder warum mann aus einem Arbeitsverhältnis gekündigt wird, obwohl man überdurschschnittliche Leistungen erzielt hat. Da läuft doch was falsch oder?
Also nicht für ungut, wahrscheinlich werde ich mich jetzt selbstständig machen. Also wenn Du eine günstiges Druckangebot brauchts :wink:))

Grüße nach München (in die Metropole)

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Ich glaube lieber localunitgt das Du weder eine Familie
gegündet,

  1. Annahme falsch

noch je ein Haus mit eigenen Händen gebaut,

  1. Annahme falsch

noch

irgendeine Ahnung von Hausfinanzierung hast.

  1. Annahme falsch. Habe insgesamt für 12 Mio DM hausfinanzierungen verkauft.

Da gefällt es mir

doch lieber die Zügel SELBSTSTÄNDIG in die Hand zu nehmen und
was eigenes aufzubauen. Oder wie jemand mir schon geraten hat
was neues anzufangen.
Trotzdem vielen Dank für Deinen gutgemeinten Rat. Ich hoffe
nur das Du nicht aus LIP kommst (Landwirt In Panik).

Nein, aus OWL, wo die klugen Eulen wohnen

gruss

Das kenn ich
Hallo!

Mir geht es im Augenblick genauso. Ich komme auch aus der Druckbranche
(Bremen).
Alleine hier in Norddeutschland haben in den letzten 2 Jahren zig Firmen (Druckereien) Insolvenz angemeldet. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass teure Industriestandorte gemietet werden, Maschinen geleast oder Finanziert werden und das Chefbüro in Marmor mit vergoldeten Türgriffen ausgestattet sein muss. Dazu noch ein Branchenfremder Geschäftsführer der mit Produktionszeiten der Herstellerangaben rechnet. Der Branche ging es zu lange zu gut und nu kommt das Böse erwachen. Ein paar Monate schlechte Auftragslage und die horrenden laufenden Kosten fressen den Betrieb auf.
Ich hab auch schon oft gehört das gesagt wird: "lieber Schulden machen und alles Geld ausgeben bevor das Finanzamt was bekommt. Keine Rücklagen + schlechte Wirtschaftslage = Insolvenz.

gruss

Frank E.

Hallo!

Mir geht es im Augenblick genauso. Ich komme auch aus der
Druckbranche
(Bremen).
Alleine hier in Norddeutschland haben in den letzten 2 Jahren
zig Firmen (Druckereien) Insolvenz angemeldet. Das liegt
meiner Meinung nach daran, dass teure Industriestandorte
gemietet werden, Maschinen geleast oder Finanziert werden und
das Chefbüro in Marmor mit vergoldeten Türgriffen ausgestattet
sein muss.

Absolut korrekt !!!

Dazu noch ein Branchefremder Geschäftsführer der
mit Produktionszeiten der Herstellerangaben rechnet.

Das Problem gibt es leider in fast jeder Firma, das man sich entweder mit reinen Fachidioten rumärgert, oder Führungskräfte in mittlerer und gehobener Position als Banker oder Finanzfachwirt in eine Druckerei einstegen und von tuten und blasen keine Ahnung haben. Absolut korrekt !

Der

Branche ging es zu lange zu gut und nu kommt das Böse
erwachen. Ein paar Monate schlechte Auftragslage und die
horrenden laufenden Kosten fressen den Betrieb auf.
Ich hab auch schon oft gehört das gesagt wird: "lieber
Schulden machen und alles Geld ausgeben bevor das Finanzamt
was bekommt. Keine Rücklagen + schlechte Wirtschaftslage =
Insolvenz.

gruss

Frank E.

Auch das ist richtig , das viele Druckereien keine Rücklagen gebildet haben. Viele GF haben es auch nicht verstanden, das man nicht alles Geld wieder ins Geschäft stecken muß um um das FA zu kommen. Meine Meinung, Danke !!!

Sollten in Kontakt bleiben

Grüße

Marcel Petry

Hi!

Schön zu wissen, dass ich nicht alleine so denke :smile:

Ich halte mich jetzt auf nebenberuflich Selbstständiger Basis so einigermassen über Wasser. Es ist aber ziemlich schwer an Aufträge zu kommen. (Ich mache Druckweiterverarbeitung) Vieles läuft da über alte Persönliche Kontakte. Die alte Zunft usw. Wenn man in den Markt kommen will ist das sehr schwierig.

gruss

Frank E.

Dito, habe jetzt auch mein Gewerbe angemeldet und mache Druckvermittlung mit Fachberatung für Endkunden, Agenturen und andere Druckereien. Zur reinen Selbstständigkeit gehe ich aber erst in zwei Monaten, wenn sich bis dahin nicht ergibt. Leider bin ich im Raum Bremen nicht ganz so aktiv, schde, weil ich immer mal in Sachen Weiterverarbeitung Alternativen suche. Du findest mich übrigens auch in der Expertensuchmaschine falls mal was sein sollte.
Wäre eigentlich Hannover noch i.O für Dich ? Grütter sucht gerade einen neuen AL für die WV gesamt.

Grüße

Marcel Petry

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Marcel,

eigene Familie, Haus, Ziele die Du Dir über 12 Jahre hart
erarbeitet hast aufgegeben ???

Als ich ein Kind war, wurde mein Vater von seinem Arbeitgeber auch oft von einem Ort zum anderen versetzt. Hat allerdings weder ihm noch mir geschadet (trotz Wochenend-Beziehung meiner Eltern).

Und wenn man nach 8 Jahren ALG einzahlen (plus 3 Jahre
Lehre),das erste mal arbeitslos ist, hat man dann auch mal das
Recht 3-6 Monate einen neuen Job und/oder eine neue Branche zu
suchen ???

Hat man durchaus, wobei ich etwas gegen die Mentalität habe, dass man Einzahlungszeiten mit ALG-Zeiten gegenrechnet, denn es ist eine Solidargemeinschaft, die denen, die gar nichts mehr finden helfen soll. Übrigens: 15 Monate einzahlen entsprechen ca. 1 Monat Leistung empfangen, d.h. 8 Jahre zzgl. 3 Jahre Lehre (nehmen wir mal an, das entspricht 1 Jahr vollem Gesellenlohn)ergibt ca. 7 Monate Leistungsinanspruchnahme. Sorry, aber viele AL haben schon mehr bekommen, als sie jemals einzahlen würden…

Bei Dir hört sich das leider so an, als ob ich jetzt ein
schlechtes Gewissen haben muß, das ich mein Haus kurzfristig
mit dem AL-Geld finanziere.

Nein, das nicht. Aber man kann von einem AL erwarten, dass er sich nicht nur die Rosinen pickt, denn dazu ist die Solidargemeinschaft nicht da !

Flexibilität ist das eine, wenn aber nun in D kein einziger
Job (Branche) zu finden ist. was macht dann eine Fachkraft?
Sie schmeißt 2-6 Jahre Studium + Praktikas + Weiterbildungen
usw. zum Fenster raus und fängt halt wieder als
Maschinenputzer bei einer Zeitarbeitsfirma an „NA KLASSE
!!!“ Ist das etwa die Vorstellung vom Arbeitsmarkt der
Zukunft.

Nein, aber es gilt halt nicht mehr das Motto „einmal einen Beruf erlernt hält für das Ganze Leben“. Vielmehr muß man sich dem Wandel anpassen und auch mal etwas Anderes machen (ich habe als studierter Maschinenbau-Ing. über 4 Jahre im Einkauf gearbeitet).

Amerika hin oder her, das Ziel einer Europäischen Wirtschaft
kann und darf nicht das amerikanische Model sein. Denn nirgens
sieht man den Unterschied in einer Industrienation so deutlich
zwischen denen die fast alles habe und denen die nicht haben.

Sehe ich auch so. Aber 35 Stundenwoche und ALG bis zum Abwinken werden wir uns zukünftig nicht mehr leisten können.

Solidarität kennen, nach meiner Erfahrung aus den Staaten, die
Amerikaner fast nur noch an Thanksgiving. Oder es heißt dann
nicht mehr Solidarität sondern kooperativer Patriotismus. Kurz
wenn Du so bist wie ich und wir das Gleiche ziel haben dann
helfe ich Dir, ansonsten geh dahin „were you digg out“

Bitte nicht immer auf’s Extreme gehen und den Teufel an die Wand malen, denn amerikanische Verhältnisse werden wir in D wohl kaum haben.

Grundsätzlich war ja meine Frage warum z.B. selbst
EDV-Dienstleister lieber eine EDV-ler aus Baden Würtemberg
einstellen der hier hochziehen muß, als einen der 500
arbeitslosen aus der Region einzustellen.

Evtl. weil keiner der 500 Leute vor Ort etwas taugt ? Ich habe 1 Jahr lang einen Maschinenbau-Ingenieur mit Kenntnissen in Kostenrechnung gesucht (Standort Stuttgart !!!) und zum Schluß eine Ingenieurin aus Zittau eingestellt, weil ich niemand passendes hier gefunden habe.

Oder warum mann aus
einem Arbeitsverhältnis gekündigt wird, obwohl man
überdurschschnittliche Leistungen erzielt hat. Da läuft doch
was falsch oder?

Nicht unbedingt, wenn der AG rote Zahlen schreibt, gilt immer noch „BWL vor VWL“ oder auch „Liquidität vor Rentabilität“. Sorry, aber ein Unternehmer muß überleben und ist nicht das rote Kreuz !

Also nicht für ungut, wahrscheinlich werde ich mich jetzt
selbstständig machen. Also wenn Du eine günstiges Druckangebot
brauchts :wink:))

Tu das, kann ich nur befürworten. Leider gehen viele Firmen direkt wieder ein, weil die Existenzgründer erkennen müssen, dass die Differenz zwischen 25 DM Lohn / Stunde und 75 DM angesetzter Stundensatz nicht netto in der Tasche des Unternehmers landet.

Grüsse

Sven

Hallo Marcel,

Ich glaube lieber localunitgt das Du weder eine Familie
gegündet, noch je ein Haus mit eigenen Händen gebaut, noch
irgendeine Ahnung von Hausfinanzierung hast. Da gefällt es mir
doch lieber die Zügel SELBSTSTÄNDIG in die Hand zu nehmen und
was eigenes aufzubauen. Oder wie jemand mir schon geraten hat
was neues anzufangen.

Halte uns mit der Existenzgründung auf dem Laufenden. Ich hoffe, dass Du es schaffen wirst. Meine Befürchtung ist allerdings, dass Du einen erheblichen Schreck bekommen wirst, wenn Du die „Nebenkosten“ eines Betrieb siehst. Viel Glück wünsche ich Dir auch bei der Suche nach Arbeitskräften sowie den zugehörigen ersten Enttäuschungen (habe ich als ehemals Selbstständiger leider auch schon hinter mir).

Grüsse

Sven