Leidiges Thema: Arbeitszeugnisse

Hallo!

Jede/r kennt ja die unerquickliche Diskussion über das Für und Wieder der „Geheim- & Tarnformulierungen“ in Arbeitszeugnissen.

Meine Frage wäre: hat denn ein Arbeitgeber, der sich in dieser Zwischenzeiligkeit nicht auskennt und auch keine Absicht hat, sich damit auseinanderzusetzen, eine Möglichkeit, in dem Zeugnis zu signalisieren, daß er einfach meint, was er schreibt bzw. daß das Zeugnis sich dieser Geheimsprache NICHT bedient? Darf man es gar guten Gewissens reinschreiben, daß man das nicht vorhat?? Oder ist es das Risiko des Arbeitnehmers, daß der potentielle neue Chef Aussagen zu erkennen glaubt, die - auch zwischen den Zeilen - nicht vorhanden sind?

hendrik

Hallo hendrik!
Das geht, das dein jetztiger AG reinschreibt, das er das Zeugnis so formuliert hat, das es keine versteckte Sprachspielereien beinhaltet.
… das hab ich von nem Personalchef, bei dem ich meine Vorlesungen in Personal hatte, der unter sich ca 500 Leute hat und noch in div. Personalausschüssen drin ist…
… ausserdem kann ich dir ja evtl. auch mal so ein Zeugnis mit der Formulierung zukommen lassen.

Gruss

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Auch hallo!

Vielen Dank für die doch beruhigende Antwort - bei der etwas verqueren Logik dieser Geheimformulierungen hätte ich es durchaus für möglich gehalten, daß ein expliziter Hinweis des Arbeitgebers, daß er diese Formulierungen nicht verwendet, wiederum das Gegenteil bedeutet.
Dein Angebot, mir ein Beispiel zukommen zu lassen, ist sehr freundlich, aber im vorliegenden Fall hat sich die diesbezügliche Diskussion - wie ich vor einer halben Stunde per e-mail erfuhr - auf angenehme Weise erübrigt, da eine Einigung mit dem (schwer einschätzbaren) Arbeitgeber doch noch erfolgt ist. Da wird’s dann auch im Zeugnis stehen.

Vielen Dank trotzdem!

hendrik