Hallo!
Würdet Ihr das negativ auslegen, wenn jemand nach ihrer Studienabschluss erstmal 3-6 Monate Pause macht, bevor sie zum arbeiten anfängt? Glaubt Ihr, so eine Lücke im Lebenslauf verschlechtert die Chancen bei der Jobsuche?
Liebe Grüße
Susi
Hallo!
Würdet Ihr das negativ auslegen, wenn jemand nach ihrer Studienabschluss erstmal 3-6 Monate Pause macht, bevor sie zum arbeiten anfängt? Glaubt Ihr, so eine Lücke im Lebenslauf verschlechtert die Chancen bei der Jobsuche?
Liebe Grüße
Susi
Kommt auf den Bruf an
Ich denke, bei Banken, Finanzfirmen, im wirtschaftlichen Bereich sucht man Leute, die „perfomant“ sind. Da könnte ess vielleicht schwierig werden.
Bei anderen Berufen (sozialer Bereich?) ist das, glaube ich, nicht so wichtig.
Auf jeden Fall ist es wichtig einen schicken Titel zu haben, das bedeutet wohl mehr.
Hi,
Würdet Ihr das negativ auslegen, wenn jemand nach ihrer
Studienabschluss erstmal 3-6 Monate Pause macht, bevor sie zum
arbeiten anfängt?
Ich würde nachfragen, WAS die Person in der Zeit so gemacht hat. Nur rumgammeln würde mich schon irritieren, wenn die Zeit aber mit _irgendwas_ sinnvollem (für die Person, nicht arbeitstechnisch) gefüllt wurde, fänd ich das sogar positiv. Aber ich bin wohl kaum ein potentieller Arbeitgeber für Dich 
Glaubt Ihr, so eine Lücke im Lebenslauf
verschlechtert die Chancen bei der Jobsuche?
Wenn man von den üblichen Klischees ausgeht, dann ist es wohl so, dass gerade Deine Branche da noch sehr konservativ denkt, was Lebensläufe angeht. Straight sollen sie sein, ohne Lücken und „Abstecher“. In meiner Branche ist das etwas anders, da ist das fast egal - so lange die Skills und die entsprechenden buten Zettel da sind, reicht das. Freaks sind bei uns Computer Fuzzis ja nichts besonderes.
Letztlich denke ich aber, daß Du tun solltest, was Dir gut tut - als halbwegs zufriedener Mensch bist Du auch sicherlich leistungsfähiger als wenn Du unzufireden bist oder einer verpassten Chance hinterhertrauerst. Außerdem ist Dein Wohlbefinden wichtiger als ein paar Prozentpunkte, die Dein Profil evtl. leiden könnte.
Weiters kannst Du, wenn Du z.B. ins Ausland gehst, eine solche Zeit als „Studienaufenthalt“ mit „Sprachkenntniserwerb“ im Lebenslauf verbuchen, und *zack* ist es keine Lücke mehr. In Lebensläufen wird eh gelogen bis sich die Balken biegen, und da schadet so ein wenig „Verbiegen“ der Realität nun wirklich nicht.
Gruß,
Malte.
Du meine Güte,
hat man als junger Mensch nach dem Studium nicht mehr das Recht,
sich mal erst ordentlich in der Welt umzuschauen, bevor man sich anketten
und in eine Form pressen lassen muß ??( Und deshalb eventuell später ausbricht.)
Ich habe ein Loch von 13 Jahren in meinem Lebenslauf. Die habe ich in
Griechenland mit Eheschließung und Kinderaufzucht verbracht.
Geht das jemanden etwas an ?? Leider gabs dafür kein Zeugnis.
Gruß
Merkur
Hallo Susanne!
Glaubt Ihr, so eine Lücke im :Lebenslauf verschlechtert die :Chancen bei der Jobsuche?
Nein! Außerdem kann von einer Lücke keine Rede sein, wenn Du dazu stehen kannst, was Du in der Zeit getrieben hast. Immer aalglatt dastehen und versuchen, es jedem recht zu machen, kann kein erstrebenswertes Ziel sein. Leute, die es anders haben wollen, sind eben die falsche Adresse. Ungeachtet dessen mußt Du nicht unbedingt „6 Monate abhängen“ im Lebenslauf schreiben und wählst eine Formulierung, wie von Malte vorgeschlagen.
Gruß
Wolfgang
…der sich bis heute ärgert, nach dem Studium nicht die geplante Reise mit dem VW-Bus nach Casablanca gemacht zu haben und den gleichen Fehler nach dem nächsten Studium nicht wiederholen wird 
Hallo!
Würdet Ihr das negativ auslegen, wenn jemand nach ihrer
Studienabschluss erstmal 3-6 Monate Pause macht, bevor sie zum
arbeiten anfängt? Glaubt Ihr, so eine Lücke im Lebenslauf
verschlechtert die Chancen bei der Jobsuche?
Hallo, susi, ich finde, Malte hat in allen Punkten recht. Mir scheint außerdem, dass du noch unsicher bist, was du in der Zeit tun (oder nicht tun) willst und für wie lange und was danach kommen soll. Wenn du gedanklich den Sprung nach vorn machst (bewirbst du dich jetzt schon „kalt“?), findest du viell. ein Konzept, das dir die Freiheit und dem AG später eine gute Story gibt.
Und deine vita für www: Ist auch meine Meinung, dass Gott dich nicht erlöst. Was macht er/sie aber dann? LG, Geris
Muß jeder selber wissen. Ich habe die ganzen Postings gelesen, die hier geschrieben wurden. Ist schon erstaunlich. Bei mir gab es keine Verschnaufpause nach dem Studium, weil ich endlich wissen wollte, ob sich die ganze Ackerei gelohnt hatte, um einen freien Arbeitsplatz zu ergattern. Und ich brauchte auch die Kohle zum Leben. Ich bin halt keiner von den sog. Schönen und Reichen.
Rüdiger
Hallo Susanne,
Würdet Ihr das negativ auslegen, wenn jemand nach ihrer
Studienabschluss erstmal 3-6 Monate Pause macht, bevor sie zum
arbeiten anfängt? Glaubt Ihr, so eine Lücke im Lebenslauf
verschlechtert die Chancen bei der Jobsuche?
man sollte zumindest eine gute Erklärung dafür haben. In meinem Lebenslauf prangt nach dem Studium eine Lücke von acht Monaten und m.W. hat sich da niemand dran gestört. Zumindest hat sich das keiner anmerken lassen, wenn ich erklärt habe, daß ich da Urlaub gemacht habe.
Wie Wolfgang schrieb: „sechs Monate abhängen“ ist vermutlich nicht die richtige Begründung. Über alles andere läßt sich reden.
Grüße,
Christian