Hallo Manu,
- Foto: Was zieht man auf ein Bewerbungsfoto an? Welche
Grösse sollte dieses haben?
Zum ersteren wurde genug gesagt, vielleicht noch soviel: Bei alterwürdigen Konzernen eher etwas konservativer, bei jung-dynamischen Unternehmen eher etwas „progressiver“, aber immer seriös (gerade für Frauen manchmal wichtig als Hinweis:wink:)
Das Bild: Etwas größer als normale Passphotos, ich halte aber von „ganzseitigen“ Fotos nichts, da sie einen erschlagen… Auf jeden Fall hochwertig beim Fotographen, also ruhig ein bisschen Geld in die Hand nehmen…
- Anschreiben:
Was schreibt man bei einer Initiativbewerbung in den Betreff,
wenn man doch gar nicht weiss, auf welchen Schwerpunkt/Stelle
man sich ganz genau bewirbt?
Vorsicht: Auch bei Initiativbewerbungen gilt, dass ein Schwerpunkt erkennbar sein muss! Reine Streuschüsse bringen nichts. Es ist nämlich keinem Personalentscheider zu vermitteln, warum jemand gleiches Interesse und Fähigkeiten bei z.B. Controlling, Personalwesen und Finanzbuchhaltung haben sollte. Sehr unwahrscheinlich, oder? Außerdem muss die Bewerbung zielgerichtet an Entscheider weitergeleitet werden. Du machst einem Personaler einfach Zusatzarbeit, wenn Du kein Ziel vorgibst, denn dann müsste er für Dich(!) entscheiden, wohin es geht. Das kann schon mal ein entscheidender Malus sein…
Weiterhin gilt, dass reine, schriftliche Initiativbewerbungen bestenfalls bei großen Konzernen eine ausreichende Trefferwahrscheinlichkeit haben, da hier nahezu immer und überall Leute gesucht werden. Diese Konzerne haben allerdings meist genügend offen Stellen ausgeschrieben:wink: Bei kleineren Unternehmen lohnt grundsätzlich ein kurzer Anruf vorher, es erspart einfach viel Mühe und Kosten…
- Lebenslauf: bei Studenten lieber chronologisch beginnend
mit der letzten Etappe oder besser unterteilt nach
Aktivitäten?
Ich bin altmodisch: Chronologisch, da das für mich die logische Form ist. Angelsachsen sehen das anders, aber das tun sie ja auch bei anderen Themen:wink:
Welcher Zeilenabstand ist günstig?
Lesbar muss es sein. Also für mich: Minimal 11 Pkt. Schrift und max.(!) 2 Seiten, besser 1. Wert würde ich auf eine klare, transparente Struktur legen, bei der ich auf den ersten Blick die für mich wichtigen Informationen finde. Der Zeilenabstand ergibt sich dann aus diesen Anforderungen.
Und schliesslich in welche Art Mappe sollte man das ganze dann
stecken???
Ich habe immer schlichte, hochwertige Klemmmappen bevorzugt.
Allerdings wäre mir eine digitale Bewerbung immer noch lieber, denk mal drüber nach… (nebenbei, einige Konzerne wollen bereits keine schriftliche Bewerbung mehr, da sie sowieso die Bewerbung digitalisieren. z.B. DC)
Grüße
Jürgen