An alle Chefs

Hallo,

Fall:

Eine Mitarbeiterin ist den ganzen Tag auf der Suche nach den Fehlern der anderen Kollegen.
Sie nimmt sich heimlich Unterlagen von Kollegen mit nach HAuse, die sie überhaupt nichts angehen, um nach Fehlern zu suchen.
Und wer regelrecht sucht, der findet natürlich oft auch.
Und dann am nächsten morgen wird das natürlich alles total übertrieben erzählt. Vor dem Chef und vor allen Kollegen, wenn die betroffene Kollegin gerade nicht im Raum ist. Jeder Kollege bis auf ein paar Ausnahmen sind mal dran.
Oder bei größeren Fehlern, die der Verursacher natürlich schon längst freiwillig dem Chef gebeichtet hat, worüber man mit dem Chef ganz ruhig reden und das klären kann, wenn sie das nach Wochen immernoch vor dem Chef und Kollegen aufrollt, damit es auch ja nicht in Vergessenheit gerät.

Wie würde ein Chef in so einem Fall denken:

  1. Wäre er seiner Mitarbeiterin dankbar ?
  2. Würde er denken: Mensch, ist die unkollegial
  3. oder beides?

Danke

Hallo

Wie würde ein Chef in so einem Fall denken:

Da muß ich gleich mal die Frage monieren (aber das nach Fehlern suchen, bist Du ja gewohnt :o))) Hihi…).

Möchtest Du wissen „Wie würde ein guter Chef in so einem Fall denken“
=> Mindestens zwei Abmahnung. Eine wegen unerlaubter Mitnahme von Unterlagen und eine wegen Störung des Betriebsfriedens, Einzelgespräch mit besagter AN mit einem DIN A0-Blatt im Hintergrund auf dem die derzeitige Arbeitslosenzahl fett prangt

oder „Wie würde ein durchschittlicher Chef in so einem Fall denken“
=> Vermutlich geht das eher in die Richtung „dankbar“. Rührt sicherlich daher, daß es in manchen Fällen durchaus zulässig und sinnvoll ist, Fehler aufzuzeigen und auch dem AG zu sagen. Die wenigsten AG, die ich kenne, können (oder wollen?) aber zwischen „guter motivierter AN mit offenen Augen“ und „mieser kleiner Schleimbeutel“ trennen.

oder „Wie würde ein schlechter Chef in so einem Fall denken“
=> Diese Chefs denken nicht. Sie sind zu sehr mit Geldausgeben beschäftigt.

Gruß,
LeoLo

Hallo,

ich denke das da jeder „Chef“ anders denkt.
Aber mal was Grundsätzliches, ich weiß nicht wie groß euer Betrieb ist, aber solltet ihr einen Betriebs- bzw. Personalrat haben, so solltet ihr diesen Kontaktieren und mit ihm über diese Person sprechen. Grundsätzlich gilt auch, dass eine solche Arbeitskontrolle der Mitarbeiter nicht zulässig ist.

Gruß
Andreas

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Hallo Meike,

wenn sich der Sachverhalt tatsächlich so zuträgt wie von dir bescchrieben, dann nennt sich das MOBBING.
Und DAS! wüsste ich als Chef ganz und gar nicht zu schätzen. (Und ich war schon mal eine®:o))
Solche „Kollegen“ zerstören den betrieblichen Frieden.
Wer sich auf Kosten anderer profilieren muss, hat meist selbst nicht viel zu bieten - und solche Mitarbeiter braucht man nicht :o/

Gruß, Ironlady

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Hallo

wenn sich der Sachverhalt tatsächlich so zuträgt wie von dir
beschrieben, dann nennt sich das MOBBING.
Und DAS! wüsste ich als Chef ganz und gar nicht zu schätzen.
(Und ich war schon mal eine®:o))

Naja, wenn Du schon mal ein Chef warst, hätte man da nicht von Dir erwarten können, daß Du dich darüber informierst, was Mobbing ist? Von wegen Fürsorgepflicht und so…

Holen wir jetzt ganz schnell nach, ja?

Häufig auftretende und über einen längeren Zeitraum andauernde,feindselige, demütigende und/oder einschüchternde Handlung einer Gruppe oder Einzelperson gegen eine andere Einzelperson , in der der betroffenen Person durch soziale,ökonomische, physische oder psychische Ungleichgewichte in der jeweiligen Situation, ein Wehren oder Entkommen nicht möglich ist.

Hier geht es der bisherigen Schilderung nach um eine Einzelperson gegen eine Gruppe. Hat mit Mobbing erst mal gaaaar nix zu tun. Ist auch höchst ungewöhnlich, wie eine Gruppe wehrlos gegen eine Einzelperson zu sein scheint. Vielleicht fehlt ja aber auch das ein oder andere wichtige Detail in der Schilderung der Ausgangslage…

Gruß,
LeoLo

Huhu,

nö, glaube da fehlt nichts
Sie würde sowas ja auch nie sagen, wenn die Kollegin die durch die Scheiße gezogen wird im Raum ist. Viele Kollegen sind wir auch nicht, nur 5. Und niemand will sich mit ihr anlegen glaube ich, weil man dann nichts mehr zu lachen hat. Der Chef hört sich das nur an, aber sagt kein Wort, nicht zu der einen Kollegin , nicht zu der anderen. Der geht nur stillschweigend wieder in sein Reich.

Danke für eure Antworten

Tschüüsss

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Hallo Meike,

ich bin Chef, nur über drei, manchmal fünf Leute, aber immerhin. Du, wenn die Angestellten Krach miteinander haben, so interessiert mich das einen Furz. Wenn allerdings die Arbeit drunter leidet (Leistung etc.), dann kehre ich voll den Chef raus, zu deutsch: brachialer Anschiss! Mir ist es wichtig, das der Betrieb läuft, das sich meine Kunden nicht beschweren und das die Arbeit ordentlich und in annehmbarer Zeit erledigt wird. Wozu habe ich Angestellte? Die verkaufen ihre Arbeitskraft für xxx Euro, ich vermarkte diese Kraft. Nicht mehr und nicht weniger. Wie eine Ware. Klingt hart. Ist aber so. Und wenn sich einer über den anderen beschwert, so bin ich Mensch und versuche einen Mittelweg zu finden, eventuell noch eine Gespräch. Aber entweder beide finden sich zusammen oder sie trennen sich, im Notfall über Kündigung. Ich schmeiße niemanden raus, der den Betriebsfrieden stört, es sei denn es kostet mich Geld. Dann ist der Weg ganz kurz und schnell…

Gruß
André

Hallo LeoLo,

ich glaube nicht, dass ich das muss. Wenn EIN Kollege sich gegen egal wieviele Personen unkollegial bis schlichtweg kriminell (Wegnahme v. Arbeitsunterlagen)verhält, ist mein Urteil gefällt…und dann ist es dennoch in einer gewissen Form Mobbing! Es sei denn, es ist die im Arbeitsvertr. beschriebene Funktion dieses Mitarbeiters, die anderen zu kontrollieren. Davon war hier aber nicht die Rede.

Mein Führungsstil hat meinen Mitarbeitern damals übrigens gefallen :smile:

Allerdings gebe ich gern zu, dass mir sowas seinerzeit nicht untergekommen ist, gottseidank!

Kenne allerdings einen ähnlichen Fall aus meiner Angestellten-Zeit. Und hier konnnte man lediglich die „Kollegin“ nicht loswerden, da verbeamtet. 2 Abmahnungen hatte sie trotzdem aufgrund ihres Verhaltens…

Gruß, Ironlady

eine andere

Einzelperson, in der der betroffenen Person durch
soziale,ökonomische, physische oder psychische
Ungleichgewichte in der jeweiligen Situation, ein Wehren oder
Entkommen nicht möglich ist.

Hier geht es der bisherigen Schilderung nach um eine
Einzelperson gegen eine Gruppe. Hat mit Mobbing erst mal
gaaaar nix zu tun. Ist auch höchst ungewöhnlich, wie eine
Gruppe wehrlos gegen eine Einzelperson zu sein scheint.
Vielleicht fehlt ja aber auch das ein oder andere wichtige
Detail in der Schilderung der Ausgangslage…

Gruß,
LeoLo

Hallo

Auch wenn ich den Schrei der Empörung, der sich nach dem, was ich nun sage, breit machen wird, erahne:

Sie würde sowas ja auch nie sagen, wenn die Kollegin die durch
die Scheiße gezogen wird im Raum ist. Viele Kollegen sind wir
auch nicht, nur 5. Und niemand will sich mit ihr anlegen
glaube ich, weil man dann nichts mehr zu lachen hat.

Mein „Attentat“ auf Ironlady war nicht böse gemeint. „Mobbing“ ist für mich zugleich ein äußerst ernstzunehmendes Thema, aber auch ein Reizthema. Reizthema deshalb, weil es in den letzten Jahren zur Sitte geworden ist, jedwede Konfliktsituation, die man nicht bewältigen will, einfach als „mobbing“ zu bezeichnen und schon ist man moralisch aus dem Schneider. Wir versuchen nicht mehr, Konflikte zu lösen, sondern geben ihnen einfach einen tollen Namen, so wie eine Krankheit, die unheilbar ist.

Was Euch betrifft, so sehe ich Deiner Schilderung nach nur eine Zicke und vier Leute, die jeder für sich keinen Mumm haben. Ich bin der Meinung, daß jeder von Euch, der sich das Geseiere dieser Frau anhört, immer ohne Partei für die abwesende Person zu ergreifen, nicht ein Deut besser ist.

Du hast gefragt: wie würde ein Chef denken? Damit schließt sich der Kreis meiner Argumentation, denn die Frage ist in diesem Zusammenhang so interessant, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt. Die wirklich relevante Frage ist: wie solltest Du dich zukünftig verhalten? Meine Antwort (und das mag jemand anderes von mir aus anders sehen) kannst Du oben sicherlich zwischen den Zeilen gut herauslesen. Mach Deinen Mund auf. Von mir aus, kotz ihr vor die Füsse, wenn Dir von ihrem Unsinn schlecht wird. Aber reagiere! Steh nicht tatenlos rum! Du meinst, Du hast nichts mehr zu lachen, wenn Du das machst? Ich verrate Dir was: wenn Du zulässt, daß Abwesende mit Deiner stillschweigenden Zustimmung niedergemacht werden, hast Du in meinen Augen eh schon keinen Grund mehr zu lachen.

Tut mir leid für die harten Worte, aber man hat den Eindruck, Deine Frage zielte von Anfang an schon ausschließlich darauf ab, zu eruieren, wie schuldig der AG ist, nicht Du oder Deine untätigen Kollegen. Aber eine weiße Weste habe ich für Dich nicht im Schrank.

Gruß,
LeoLo

4 „Gefällt mir“

Nochmal was von mir,

deinen Hinweis auf das Verhalten der Betroffenen kann ich voll und ganz so unterschreiben! Nur: DAS! war nicht ihre Frage!!! Frage war: Wie würdest du als Chef das einordnen? Punkt.

Übrigens zur Mobbing-Diskussion: Schau mal in meine VIKA: Ich habe Arbeitsrecht studiert und insofern denke ich schon, dass ich da mitreden darf (auch wenn Arbeitsrecht da nicht speziell aufgeführt ist - war trotzdem mein Fachgebiet *g*)Und alles hab ich nun doch nicht vergessen.

Grinsend,
Ironlady

P.S.: So und nu is von mir aus gut!

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Hallo.

Falls auch Antworten von ganz normalen Menschen erlaubt sind …

Sie nimmt sich heimlich Unterlagen von Kollegen mit nach
Hause, die sie überhaupt nichts angehen, um nach Fehlern zu
suchen.

Dieser Kollegin würde ich als alter Trapper einen Satz Unterlagen unterjubeln, der irgend einen Unsinn enthält, der aber für jemanden, der sich nicht den ganzen Tag mit dem gleichen Arbeitsgebiet wie ich beschäftigt, nicht so ohne weiteres ersichtlich ist. Und das soll sie dann an einem der folgenden Tage doch mal, bitte schön, vor versammelter Mannschaft auseinander klabustern, wenn sie das sonst auch so gerne tut … „gezielte Indiskretion“ nennt man das, und die moralische Wirkung ist eine ungeheure.

Hach, bin ich wieder ein Schweinchen …

Gruß kw
*har, har*

Hi!

Wie würde ein Chef in so einem Fall denken:

  1. Wäre er seiner Mitarbeiterin dankbar ?

Das kommt auf den fall an. Wenn durch die „Aufmerksamkeit“ der MAin ein großer finanzieller Schaden abgewendet werden kann, ja.
Wenn es sich um Kleinkram handelt, wäre mir das gute Klima wohl wichtiger, welches sie ja verdirbt.

  1. Würde er denken: Mensch, ist die unkollegial

Das auf jeden fall.

  1. oder beides?

Kommt, wie gesagt, auf den Fall an.

Grüße,

Mathias

Hallo

Was Euch betrifft, so sehe ich Deiner Schilderung nach nur
eine Zicke und vier Leute, die jeder für sich keinen Mumm
haben. Ich bin der Meinung, daß jeder von Euch, der sich das
Geseiere dieser Frau anhört, immer ohne Partei für die
abwesende Person zu ergreifen, nicht ein Deut besser ist.

Die wirklich relevante Frage ist: wie solltest
Du dich zukünftig verhalten? Meine Antwort (und das mag
jemand anderes von mir aus anders sehen) kannst Du oben
sicherlich zwischen den Zeilen gut herauslesen. Mach Deinen
Mund auf. Von mir aus, kotz ihr vor die Füsse, wenn Dir von
ihrem Unsinn schlecht wird. Aber reagiere! Steh nicht tatenlos
rum! Du meinst, Du hast nichts mehr zu lachen, wenn Du das
machst? Ich verrate Dir was: wenn Du zulässt, daß Abwesende
mit Deiner stillschweigenden Zustimmung niedergemacht werden,
hast Du in meinen Augen eh schon keinen Grund mehr zu lachen.

Tut mir leid für die harten Worte, aber man hat den Eindruck,
Deine Frage zielte von Anfang an schon ausschließlich darauf
ab, zu eruieren, wie schuldig der AG ist, nicht Du oder
Deine untätigen Kollegen. Aber eine weiße Weste habe ich für
Dich nicht im Schrank.

Gruß,
LeoLo

Huhu LeoLo,

danke für die Antwort
ich weiß, du hast recht. Ich habe ja auch gefragt, weil ich manchmal ein schlechtes Gewissen habe.

Aber wie macht man das am besten?
Sie lügt ja eigentlich nicht, sie sucht nur den ganzen Tag nach Fehlern und bei jeder Kleinigkeit übertreibt sie so, als ob man die Firma fast in den Ruin getrieben hätte und verallgemeinert das dann, als ob man solche Fehler den ganzen Tag macht.

Soll man sich mit der Kollegin anlegen und ihr unter 4 Augen sagen, für was für eine Kuh man sie hält?

Oder soll man dem Chef unter vier Augen sagen, daß sie total übertreibt?

Oder soll man besser vor allen irgendwas sagen, wenn sie das nächste mal wieder vor dem Chef und Kollegen über andere Kollegen erzieht?

Ich glaube nicht, daß die anderen 3 Kollegen, die nicht bei uns mit im Raum sitzen ahnen, wie sie immer durch die Scheiße gezogen werden. Sollte man das den Kollegen mal sagen?

Wir könnten ja auch mal nach ihren Fehlern suchen, aber das wäre mir echt zu blöd.

Danke

Tschüüsss

Bin zwar nicht LeoLo, aber trotzdem
Hi!

Soll man sich mit der Kollegin anlegen und ihr unter 4 Augen
sagen, für was für eine Kuh man sie hält?

Wäre ein Anfang (nimm das nicht ernst!)

Ich glaube nicht, daß die anderen 3 Kollegen, die nicht bei
uns mit im Raum sitzen ahnen, wie sie immer durch die Scheiße
gezogen werden. Sollte man das den Kollegen mal sagen?

Was hältst Du davon, wenn Du sie vor den anderen Kollegen mal offen genau hierzu zur Rede stellst?

So würde ich das machen - ist allso bestenfalls meine Meinung!

LG
Guido

Hallo Meike

Aber wie macht man das am besten?
(…)
Soll man sich mit der Kollegin anlegen und ihr unter 4 Augen
sagen, für was für eine Kuh man sie hält? Oder soll man dem Chef
unter vier Augen sagen, daß sie total übertreibt?
Oder soll man besser vor allen irgendwas sagen, wenn sie das
nächste mal wieder vor dem Chef und Kollegen über andere
Kollegen erzieht? Ich glaube nicht, daß die anderen 3 Kollegen, die
nicht bei uns mit im Raum sitzen ahnen, wie sie immer durch die
Scheiße gezogen werden. Sollte man das den Kollegen mal sagen?
(…)

Meike, ich bin nicht Du und ich kann ohne Dich und die anderen zu kennen nicht wirklich sagen, welches der beste Weg ist. Die Frage, die Du dir stellen mußt ist: „Welches ist mein vermeintlich bester Weg?“ Und diese Frage kannst nur Du dir beantworten. Eventuell ist es sinnvoll, die Frau unter vier Augen anzusprechen. Eventuell ist es sinnvoll, die Frau im Beisein des AGs zu einem Gespräch unter 6 Augen aufzufordern. Eventuell ist es sinnvoll die Frau im Beisein aller Kollegen in Ruhe anzusprechen. Letztere Variante dürfte aber zumeist darauf hinauslaufen, daß sie sich wie ein Tiger an die Wand gedrückt fühlt und - sobald die Kollegen alles erfahren und sich eine solidarisierende Front erhärtet - Ihr unabsichtilch euch gegen die Frau verschwört und dann könnte echtes Mobbing das Resultat sein, und Ihr unabsichtlich die „Mobber“. Ich persönlich favorisiere entweder das Gespräch mit dem AG und der Frau, denn Sie muß die Möglichkeit haben, für Ihre Aktionen sich rechtfertigen zu können. Selbst, wenn sie nicht einsichtig sein wird, wird der AG, wenn er nicht total verblödet ist, anhand des Gesprächs, seine richtigen Schlüsse ziehen und zukünftig nicht nur feinfühliger und differenzerter sondern auch aktiver die Situationen betrachten. Und genau das ist ja Dein Anliegen, oder? Alternativ zum 6-Augen-Gespräch wäre da noch die Betriebsversammlung (Ihr seid ja nur eine Handvoll). Aber da sollte der AG schon kommunikativ gut sein, also fähig, die Diskussion nicht entgleiten zu lassen.

Vor allem aber mußt Du der Kollegin Grenzen aufzeigen. Wie Du es letztendlich machst, hängt von Deiner Persönlichkeitsstruktur ab. Und ich kenne Dich nicht. Von daher mag meine theoretische Betrachtung objektiv sinnvoll, aber parktisch unmöglich sein. Auf jeden Fall hoffe ich, daß bei Dir etwas in Bewegung gekommen ist und Du es „rollen“ läßt. Denn das ist der erste Schritt. Und der erste Schritt ist der schwierigste und der wichtigste.

Ich wünsche Dir alle Gute und vor allem eine weise Entscheidung.

Gruß,
LeoLo

Hallo

Ich
habe Arbeitsrecht studiert und insofern denke ich schon, dass
ich da mitreden darf (auch wenn Arbeitsrecht da nicht speziell
aufgeführt ist - war trotzdem mein Fachgebiet *g*)Und alles
hab ich nun doch nicht vergessen.

Das wollte ich Dir auch nicht absprechen. Wenn das so rüberkam, entschuldige ich mich dafür.

Gruß,
LeoLo

Dat würd ich inne Probezeit merken,
dat janz fix. Und diese Frau auch

  • an ihrer Kündigung !

Öffentlicher Dienst ist da anders - siehe oben !

Hallo,

Fall:

Eine Mitarbeiterin ist den ganzen Tag auf der Suche nach den
Fehlern der anderen Kollegen.
Sie nimmt sich heimlich Unterlagen von Kollegen mit nach
HAuse, die sie überhaupt nichts angehen, um nach Fehlern zu
suchen.
Und wer regelrecht sucht, der findet natürlich oft auch.
Und dann am nächsten morgen wird das natürlich alles total
übertrieben erzählt. Vor dem Chef und vor allen Kollegen, wenn
die betroffene Kollegin gerade nicht im Raum ist. Jeder
Kollege bis auf ein paar Ausnahmen sind mal dran.
Oder bei größeren Fehlern, die der Verursacher natürlich schon
längst freiwillig dem Chef gebeichtet hat, worüber man mit dem
Chef ganz ruhig reden und das klären kann, wenn sie das nach
Wochen immernoch vor dem Chef und Kollegen aufrollt, damit es
auch ja nicht in Vergessenheit gerät.

Wie würde ein Chef in so einem Fall denken:

  1. Wäre er seiner Mitarbeiterin dankbar ?
  2. Würde er denken: Mensch, ist die unkollegial
  3. oder beides?

Danke