'Blindbewerbung?'

Hallo Liebe WWW-ler,

ein Bekannter von mir ist auf Jobsuche und möchte nun „Blindbewerbungen“ verschicken, also Bewerbungen auch zu Firmen schicken, wo noch kein Stellengesuch bekannt ist.

Nun meine Frage, was für Unterlagen müssen dann mitgeschickt werden? Nur das Bewerbungsschreiben und ein Lebenslauf oder auch alle anderen Unterlagen (Zeugniskopien, Lichtbild usw.). Oder schreibt man in diese Bewerbung rein (sinngemäß) sollte Interesse Ihrerseits bestehen, sende ich Ihnen meine kompletten Bewerbungsunterlagen gerne zu.

Ich danke schon jetzt für Eure Ratschläge.

Marina

Bei Firmen,wo ich mir durchaus früher oder später Erfolg verspreche, sende ich die ganzen Unterlagen gleich mit, bei allen anderen nur die von dir erwähnte Kurzform.

Marco

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Bei Firmen,wo ich mir durchaus früher oder später Erfolg
verspreche, sende ich die ganzen Unterlagen gleich mit, bei
allen anderen nur die von dir erwähnte Kurzform.

Marco

Ich danke dir für deine Meinung.

Marina

Hallo Marina,

was hält Dein Bekannter von anrufen? Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, bei der zu beglückenden Firma anzurufen. Auf jeden Fall ist es mal interessant WER da zuständig ist. Den kann man dann mit Namen anschreiben, was die Chancen wesentlich erhöht. Als besonderer Glücksfall ist es zu werten wenn man den Herr über die Stellen persönlich zu fassen kriegt.
Egal wie: telefonieren hilft (manchmal)

Gruß Ben

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Servus Marina,

lass mich Bens Hinweis nochmal unterstreichen:

Bei den letzten ca. 250 Bewerbungen, die ich geschrieben habe, waren diejenigen gut und flüssig zu lesen, bei denen ich vorher telefonischen Kontakt hatte. Der sich, wenn man spürt, dass auf der anderen Seite die Zeit extrem knapp ist, sehr kurz gestalten lässt. Du kennst das selber von der Arbeit: Wenn Du stark unter Druck bist, kannst Du keine Opern quatschen. Umgekehrt ist es hie und da rationeller, was am Telefon zu klären, bevor man .doc und den ewig streikenden HP Laserjet in Bewegung setzt und dann noch irgendwo das Porto auftreiben muss, weil 16.25h durch ist.

Das Minimum auch bei einem sehr knappen Telefonkontakt ist immerhin, dass sich der blöde erste Satz richtig formulieren lässt, nämlich maßgeschneidert auf die Person, mit der man gesprochen hat.

Wohin sich der Kandidat durchreichen lässt (Personaler/Vertriebler/Techniker etc. etc.), hängt ganz davon ab, wohin er will. Entscheidend ist, dass er die Zentrale erfolgreich überwindet - was übrigens auch schon Punkte im Himmel gibt: Was er bei diesem Anlass schafft, schafft er auch dann, wenn er angestellt ist…

Schöne Grüße

MM

Vielen Dank für Eure Ratschläge, es hat mich in dem, was ich mir schon gedacht habe und auch vorher schon mit meinem Bekannten durchdiskutiert habe, noch einmal bestätigt.

Marina