… gegenüber anderen „normalen“ arbeitnehmern?
immer wieder wird man bei versicherungen, usw. gefragt, ob man beamter ist. was soll der quatsch?
kann mir das jemand erklären?
… gegenüber anderen „normalen“ arbeitnehmern?
immer wieder wird man bei versicherungen, usw. gefragt, ob man beamter ist. was soll der quatsch?
kann mir das jemand erklären?
Moin,
… gegenüber anderen „normalen“ arbeitnehmern?
immer wieder wird man bei versicherungen, usw. gefragt, ob man
beamter ist. was soll der quatsch?
Offensichtlich sind die Versicherungen der Meinung, das Leute aus dem öffentlichen Dienst (nicht nur Beamte) ein geringeres Risiko darstellen. (Kommt da vielleicht das alte Vorurteil vom phlegmatischen Staatsdiener durch…?!)
Was solls, hier in Ludwigshafen wird man dafür manchmal gefragt, ob man bei der Firma mit den vier Buchstaben arbeiten würde. Da gibts nämlich oft auch Rabatte.
Gruß
Stefan
Offensichtlich sind die Versicherungen der Meinung, das Leute
aus dem öffentlichen Dienst (nicht nur Beamte) ein geringeres
Risiko darstellen. (Kommt da vielleicht das alte Vorurteil vom
phlegmatischen Staatsdiener durch…?!)
Nein, die Statistik!!
Was solls, hier in Ludwigshafen wird man dafür manchmal
gefragt, ob man bei der Firma mit den vier Buchstaben arbeiten
würde. Da gibts nämlich oft auch Rabatte.
Wenn eine Firma (hier Versicherung), einer Personengruppe Rabatt einräumt, so ist es ihre Sache. Versicherungen sind privat und nicht staatlich.
Wer da Bedenken hat, sollte selbst Beamter werden.
mfgConrad
Hi!
Aus dem gleichen Grund, wie
Frauen
Leute mit Garage
Menschen über 25
Inhaber einer Bahncard
Wenn wir beim Thema KFZ-Versicherung sind, dann können all diese Eigenschaften Vorteile bringen (ok - bei Krankenversicherungen haben Fraue eher Nachteile).
Die Versicherer halten sich an das, was ihnen die Statistik erzählt - und danach sind Leute im Öffentlichen Dienst (nicht nur Beamte) angeblich die besseren Autofahrer und verantwortungsvolleren Menschen.
Ich weiß gar nicht, ob es immer noch legitim ist, Türken in der Prämie höher einzustufen (es gab Zeiten, da wurden Türken von einigen Versicherern als Kunde gar nicht angenommen).
LG
Guido
… gegenüber anderen „normalen“ arbeitnehmern?
Hallo Markus,
da hier immer nur auf die Statistik verwiesen wird, noch etwas handfesteres dazu:
Eine strafbare Handlung zu begehen, die mit mehr als (zu meiner Zeit im öffentlichen Dienst) 0,5 Jahren Gefängnis bewehrt ist, hat laut Vertrag zur Entlassung aus dem Dienstverhältnis geführt, da dies als mangelnde Treue dem Dienstherren ausgelegt wurde, der ja schließlich die Gesetze erlassen hat. Da diverse Dinge, die man als Autofahrer auch fahrlässig tun kann, durchaus entsprechend strafbewehrt sind, gehen Versicherungen evtl. nicht zu Unrecht davon aus, dass die Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienstes solche oft auch recht kostspieligen Vergehen eher zu vermeiden suchen.
immer wieder wird man bei versicherungen, usw. gefragt, ob man
beamter ist. was soll der quatsch?
Ist also doch nicht nur Quatsch.
Gruß, Karin
Sächsischer Singvogel mit 5 „g“ zum Gruße1.
Eine strafbare Handlung zu begehen, die mit mehr als (zu
meiner Zeit im öffentlichen Dienst) 0,5 Jahren Gefängnis
bewehrt ist, hat laut Vertrag zur Entlassung aus dem
Dienstverhältnis geführt, da dies als mangelnde Treue dem
Dienstherren ausgelegt wurde, der ja schließlich die Gesetze
erlassen hat. Da diverse Dinge, die man als Autofahrer auch
fahrlässig tun kann, durchaus entsprechend strafbewehrt sind,
gehen Versicherungen evtl. nicht zu Unrecht davon aus, dass
die Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienstes solche
oft auch recht kostspieligen Vergehen eher zu vermeiden
suchen.
Was, glaubst Du, passiert mir oder einem anderen „normalen“ Arbeitnehmer, der eine Straftat begeht und in deren Folge gesiebte Luft verordnet bekommt? Ist das mehr als mein Jahresurlaub plus X, ist das Arbeitsverhältnis ebenfalls beendet. Ich kann Dich also beruhigen : „Normale“ Arbeitnehmer tendieren ebenso stark oder schwach zur Begehung strafbewehrter Vergehen wie der Staatsdiener …
Gruß kw
1Guggugg
Hallo,
ich habe bis vor ein paar Monaten im öffentlichen Dienst (Kindergarten) gearbeitet. Dort war ich weder verbeamtet noch weniger gefährdet als andere Leute.
Doch trotzdem habe ich bei meiner Versicherung den Beamten-Tarif erhalten.
Jetzt, wo ich nicht mehr im öffentlichen Dienst arbeite sondern Studentin bin und gar nichts verdiene, bezahle ich satte 33% mehr.
Das ist doch Logik pur.
Gruß
Tato
Habe ich gesagt, dass ich es gut finde?
Hi!
Ich habe nicht gesagt, dass ich es besonders gut finde! Ich sagte nur, dass sich die Versicherungen an ihre Statistiken klammern - da hat Dein Verdienst keinen Einfluss!
Ich fand es auch immer ätzend, dass ich als junger Autofahrer viel mehr zahlen musste! Meinen ersten Unfalls hatte ich im letzten Jahr mit 34 -> nach 16 Jahren sehr aktivem Führerscheinbesitz!
Liebe Grüße und viel Erfolg im Studium
Guido
Hallo,
Ich habe nicht gesagt, dass ich es besonders gut finde!
Habe ich auch nie behauptet - ich habe meinen Beitrag bloß unter deinen geklemmt, weil es mir grad so in den Sinn kam 
Ich fand es auch immer ätzend, dass ich als junger Autofahrer
viel mehr zahlen musste! Meinen ersten Unfalls hatte ich im
letzten Jahr mit 34 -> nach 16 Jahren sehr aktivem
Führerscheinbesitz!
Das hingegen kann ich ja noch etwas verstehen. Aber wo ist für den Arbeitnehmer (in Hinblick auf die Versicherung) der Unterschied zwischen einem Kindergarten einer gemeinnützigen Einrichtung und einem Betriebskindergarten? Warum müsste Letzterer 33% mehr zahlen?
Das finde ich nicht logisch.
und viel Erfolg im Studium
Danke!
LG
Tato
Wieso haben einige Beamte eingeschränkte Grundrechte?
Wieso dürfen Beamte nicht Streiken?
Es gibt ein für und wieder bei diesem Thema.
Das sie teilweise Vorteile haben, beruht wahrscheinlich darauf, dass wenn Beamte z.B. Diebstahl begehen, sie ihren Job aufs Spiel setzen.
So mal schnell nen Schokoriegel als Kavaliersdelikt ist ein Risiko. Das ist bei einem normalen AN nicht der Fall. Also geht die Vers. davon aus, dass der Beamte sich allgemein umsichtiger verhält, was noch lange nicht heißt, das es so ist.
Und wenn der Beamte Diebstahl begangen hat und wird entlassen, dann hat er auch keinen Rabatt mehr. 
Ursprünglich wurden Beamte vom Staat bevorteilt, damit sie nicht so Bestechungsanfällig sind. Man sieht ja, was es bringt.
Gruß Grüne
nun, für das, was beamte leisten, müssten sie eigentlich noch was am monatsende draufzahlen, nicht irgendwelche vergünstigungen bekommen!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Gott erhalte mir meine Vorurteile
nun, für das, was beamte leisten, müssten sie eigentlich noch
was am monatsende draufzahlen, nicht irgendwelche
vergünstigungen bekommen!
Hallo,
schön wenn man das Bild des faulen untätigen Schreibtischbeamten immer wieder verbreitet. Aber glaubst Du wirklich, dass der Polizist der bei der militanten Demo seinen Arsch hinhält oder gerade einen Kindesentführer verhaftet, dass der am Monatsende dafür seine paar Kröten zurückzahlen sollte? Betrifft nicht nur Beamte, alle im öffentlichen Dienst sind ja faule Säcke, auch die Krankenschwester die Dir Sonntag nacht im Schichtdienst und am Wochenende den Arsch abwischt wenn Du im Krankenhaus liegst…
Es gibt wie in allen Berufsgruppen sicher auch bei den Beamten untätige und faule, aber alle über einen Kamm zu scheren ist mehr als kindisch.
Zum eigentlichen Thema:
Sondervergünstigungen für Beamte und Beschäftigte im öffentlichen Dienst sind in einer Zeit entstanden wo Vollbeschäftigung herrschte. Niemand ging gern für das wenige Geld in den öffentlichen Dienst wo man in Privatfirmen wesentlich merh verdiente. Um das auszugleichen hatten Bahnbedienstete und deren Angehörige Freikilometer und andere Vergünstigungen. Aber dass hat sich eh alles geändert, die Vergünstigungen der öffentlichen Arbeitgeber werden gerade alle gestrichen, die Vorteile bei den Versicherungen bleiben bestehen, da kein Privatunternehmen diesen Kundenstamm verlieren will, aber das gilt ja mittlerweile auch für andere Kundengruppen.
Gruß elmore (weder Polizist oder Beamter oder Krankenpfleger)
Ein Stadtarbeiter (Beamter) gräbt am Waldrand Löcher, ein anderer Arbeiter geht ihm hinterher und schaufelt die löcher wieder zu. Kommt ein passant vorbei und fragt die beiden, was sie da machen. meint der eine, bäume pflanzen, aber unser anderer kollege ist krank 
man verziehe mir dieses Offtopic 
nun, wenn ich von bekannten aus dem rathaus höre, bei denen gibt es überminuten! wo gibts sowas sonst noch, ausser beim staat? überstunden ja, aber minuten? - nur nicht zu viel arbeiten 
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Markus,
nicht nur Beamte haben „Vorteile“…in zahlreichen Firmen werden den
Mitarbeitern Vorteile in Form von Preisnachlässen,Gruppentarifen bei Versicherungen usw. eingeräumt…
mfg
Frank
Hallo,
schön wenn man das Bild des faulen untätigen
Schreibtischbeamten immer wieder verbreitet. Aber glaubst Du
wirklich, dass der Polizist der bei der militanten Demo seinen
Arsch hinhält oder gerade einen Kindesentführer verhaftet,
dass der am Monatsende dafür seine paar Kröten zurückzahlen
sollte?
außer den Raubrittern in grün gibt’s auch noch Beamte in Finanzämtern, … Sozialämtern. Hoffen wir, daß Du letztere nicht kennen lernst. Ein Freund von mir mußte sich kurzzeitig das ‚Vergnügen‘ gönnen. Zum Glück ist er gutmütig und beherrscht, sonst hätte es Verletzte gegeben. Auf manchen Ämtern scheint ‚nicht arbeiten‘ und Bittsteller verjagen die Hauptaufgabe zu sein. Und da wunderst Du Dich über Vorurteile?
Gruß, Rainer