Bewerbungsanschreiben nach Kündigung

Hallo und guten Tag,

ich „brüte“ gerade an einem Anschreiben für eine Bewerbung. Die Ausgangslage:
Ich war seit 1991 in einem Unternehmen beschäftigt, das vor zwei Jahren fusioniert wurde. In eine andere Stadt versetzt (häufige Reisen, kein Umzug) habe ich erfahren, was „Mobbing“ bedeutet. Mein berufliches Engagement passte wohl nicht zu den Spielregeln meiner neuer Umgebung. Um gesundheitlich nicht ganz 'draufzugehen, habe ich zum Ende des letzten Jahres gekündigt.

Der letzte Absatz im Zeugnis lautet: Herr Sager verlässt unser Unternehmen zum 31.12.2003 auf eigenen Wunsch. Wir danken ihm für seine stets sehr guten Leistungen und bedauern sein Ausscheiden sehr. Wir wünschen Herrn Sager auf seinem weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Meine Frage: Ist es ratsam, in einem Bewerbungsanschreiben auf die Kündigung einzugehen. Und wenn ja, in welcher Form?

Gruß,
Uli

Hi Uli,

Der letzte Absatz im Zeugnis lautet: Herr Sager verlässt unser
Unternehmen zum 31.12.2003 auf eigenen Wunsch. Wir danken ihm
für seine stets sehr guten Leistungen und bedauern sein
Ausscheiden sehr. Wir wünschen Herrn Sager auf seinem weiteren
Berufs- und Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Positiver kann’s gar nicht sein!

Meine Frage: Ist es ratsam, in einem Bewerbungsanschreiben auf
die Kündigung einzugehen. Und wenn ja, in welcher Form?

Nein, warum willst du unbedingt auf die Kündigung eingehen?
Um den anderen Mobbing vorzuwerfen?

Das wirft schon vorab kein gutes Licht auf deine Bewerbung. Lass es bitte bleiben.

Es ist natürlich völlig anders wenn du in einem Vorstellungsgespräch darauf angesprochen wirst, aber auch dann würde ich die Schuld grundsätzlich nicht den „anderen“ zuschieben.

Würde das positiv formulieren und sagen, dass du dich beruflich weiter entwickeln möchtest. Versteh mich nicht falsch für Mobbing brauchst du dich nicht zu schämen, aber in der heutigen Zeit könnte vielleicht so mancher Personalchef das in den falschen Hals bekommen. Und Fragen stellen auf die du möglicherweise keine Antwort weisst.

Liebe Grüße

Christian

Meine Frage: Ist es ratsam, in einem Bewerbungsanschreiben auf
die Kündigung einzugehen. Und wenn ja, in welcher Form?

Gruß,
Uli

Hallo Uli,

im Anschreiben auf keinen Fall. Ich würde nicht einmal im Vorstellungsgespräch auf Mobbing eingehen, denn Mobbing ist aus Sicht der Personaler in 99 % der Vorwürfe in Wahrheit offene (berechtigte) Kritik, die nur vom Kritisierten nicht akzeptiert werden will. Und wer will schon jemand einstellen, der möglicherweise nicht kritikfähig ist…

Nachvollziehbar sind dagegen Ausführungen über fehlende Perspektiven an der früheren Stelle (keine weiteren Aufstiegsmöglichkeiten, keine anderen Aufgaben,…)

Grüße

E.K.

Hallo E.K.,

herzlichen Dank für den Tipp. So werde ich es handhaben.

Gruß,
Uli

Hallo Uli,

im Anschreiben auf keinen Fall. Ich würde nicht einmal im
Vorstellungsgespräch auf Mobbing eingehen, denn Mobbing ist
aus Sicht der Personaler in 99 % der Vorwürfe in Wahrheit
offene (berechtigte) Kritik, die nur vom Kritisierten nicht
akzeptiert werden will. Und wer will schon jemand einstellen,
der möglicherweise nicht kritikfähig ist…

Nachvollziehbar sind dagegen Ausführungen über fehlende
Perspektiven an der früheren Stelle (keine weiteren
Aufstiegsmöglichkeiten, keine anderen Aufgaben,…)

Grüße

E.K.

Hallo Christian,

herzlichen Dank für den Tipp. Mit der positiven Wendung komme ich weiter.

Gruß,
Uli

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