Neuer Job und krank?

Hallo zusammen,

ich weiss nicht ob ich hier im richtigen Brett bin, aber mich plagen da gerade so Gewissensbisse.

Und zwar habe ich seit ca. 2 Wochene einen neuen Job über eine Personalservicefirma. Nun ist es so, das ich mich seit zwei Tagen körperlich ziemlich schwach fühle und es mir heute noch schlechter geht. Kann mich daher auch nicht auf die Arbeit konzentrieren, weiss aber nicht ob es so gut wäre jetzt nach Hause bzw. zum Arzt zu gehen. Andererseits bringt es ja keinem was wenn ich hier sitze und nichts tun kann. Warte ich bis Feierabend um zum Arzt zu gehen hat dieser allerdings schon zu bis ich dort ankomme…

Was soll ich nun am besten tun?

LG
Sandy, der es grad garnicht gut geht

Hallo.

Schwer zu sagen: die diplomatischste Lösung wäre sicherlich, dem AG Bescheid zu sagen und danach zum Arzt zu gehen. Was evtl. Konsequenzen hat von wg. kurzer Betriebszugehörigkeit/Probezeit & Krankheit (=Kündigungsgrund :,-( )…

HTH
mfg M.L.

Hallo Markus,

das ich ja gerade mein Problem, die Angst dann die kündigung zu bekommen. Ich will ja eigentlich heute eher zum Arzt um zu wissen was los ist, da ich das schon wie gesagt seit ein paar Tagen mit mir rumschleppe. Wenns nicht schlimmer wird wäre ich ja morgen wieder da, und würde heute nur einen halben Tag fehlen. Die Kollegen hier um mich herum sage ich soll gehen bevor es was ansteckendes ist und diese auch noch krank werden, schön und gut, so stehts ja auch im Vertrag, das man bei Krankheit seine Kollegen nicht gefährden soll, aber meistens siehts ja in der Realität anders aus.

Bei meinem letzten AG war ich zwei Jahre beschäftigt, bin die letzten zwei Monate mit Arm in Gibs arbeiten gegangen und hatte dann trotzdem irgendwann die Kündigung in der Hand.

Gruss
Sandy

PS: Was bedeutet HTH?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

schwierige Situation
Hallo Sandy,

ich war vor kurzem in einer ähnlichen Situation. Job eine Woche zuvor angetreten und dann schwupps, eine furchtbare Erkältung. Habe mich dann am Montagmorgen erstmal ins Büro geschleppt… Meine Kollegen waren allesamt dafür, dass ich zum Arzt gehe und mich die Woche krankschreiben lasse. Hab’ ich dann auch getan, und es hat mir jobmässig nicht geschadet.

Einerseits verstehe ich Deine Angst wegen Kündigung und so, aber andererseits solltest Du auch bedenken, dass Du in dem momentanen Zustand möglicherweise auch nicht so gute Arbeit leisten kannst und der Arbeitgeber (bzw. die Firma, bei der Du eingesetzt bist) vielleicht dann nicht wirklich mit Dir zufrieden ist, was ebenfalls ziemlich schnell zu einer Kündigung führen könnte. Und letztlich macht man sich auch nicht gerade beliebt, wenn man tatsächlich etwas Ansteckendes hat und die ganze Abteilung lahmlegt.

Persönlich würde ich Dir raten, auf jeden Fall zum Arzt zu gehen (vielleicht kriegst Du ja einen Termin nach der Arbeit, so dass Du nicht früher gehen musst). Klar ist es Deine eigene Entscheidung, aber für mich geht die Gesundheit immer noch vor, und gerade wenn man nicht weiss, was los ist, sollte man lieber auf Nummer sicher gehen. Wer weiss, vielleicht ist es ja ganz harmlos und geht mit ein paar Pillchen wieder weg… ;o)

Auf jeden Fall gute Besserung und viel Glück
„Raven“

Hallo Sandy

Ich kenne die Situation aus beiden Blickwinkeln.

Wenn ich an deiner Stelle wäre, dann würde ich zur Arbeit gehen, so lange keine ernsthafte Sache vorliegt. Damit meine ich also keine Erkältung sondern Brüche, ansteckende Krankheiten usw.
Sicherlich ist eine Erkältung nicht gerade förderlich für die Arbeit, aber du zeigst deinen guten Willen dich am Anfang auch durchzubeißen und auch einiges auf dich zu nehmen.
Der AG oderr vorgesetzte können dann auch selbst sehen, wie es um dich steht und dann immernoch sagen, daß du doch lieber den Arzt aufsuchen sollst.

Aus der Sicht eines Arbeitgebers muß ich sagen, daß ich nicht gerade begeistert wäre, wenn ich eine neue Mitarbeiterin eingestellt habe, die sich schon am ersten Tag krank meldet.
Ich kenne sie nicht und kann sie auch nicht einschätzen und das du von deinem letzten Arbeitgeber gekündigt wurdest, macht das nicht besser.
Wenn ich allerdings sehe, daß du bei mir wie ein Häufchen Elend (mal so gesagt) ankommst, dann kann ich auch nicht erwarten, daß du mir 100% zur Hand gehen kannst, und würde dich wahrscheinlich nach kurzer Zeit auch von selbst nach Hause oder zum Arzt schicken.
Mich würde aber deine Einsatzbereitschaft positiv beeindrucken.

Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte deine Situation nicht herunterspielen oder ähnliches, aber ich denke am ersten Tag zur Arbeit zu gehen, dich dort Anwesend zu zeigen und so auch deine Situation aber auch deinen Willen zu demonstrieren und dich entweder vom AG nach Hause schicken lassen, oder selbst nach einiger Zeit wenn es gar nicht geht zum Arzt zu gehen, ist ein besserer Kompromiss, als wenn du ganz weg bleibst und der AG sich seinen Teil denkt/denken soll/denken kann.
(so viele verschachtelte Sätze…)

Natürlich ist das nur meine Sicht der Dinge und jeder AG oder jeder Arbeitnehmer sieht das anders, aber ich denke wenn man versucht einen, für beide, akzeptable Möglichkeit zu finden, dann ist das immer ein positives Verhalten.

Ich wünsche dir, daß du die richtige Entscheidung für euch beide triffst.

Aufmunternde Grüße
Novalee

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Habe es nun geklärt…
Hallo,

zur Info:

Habe mich jetzt für zwei Tage krankschreiben lassen.

Mal sehen was mich Montag dann erwartet…

Lieben Gruss

Sandy

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Na dann… *daumendrück*
Ist denn beim Arzt etwas herausgekommen, was es sein könnte?
Auf jeden Fall denke ich, dass es die Kollegen bestimmt positiv sehen, wenn Du Dich auskurierst und am Montag wieder mit neuem Elan an die Arbeit gehst.

Gute Besserung
„Raven“

Noch kein Anspruch auf Lohnfortzahlung durch AG
Hallo,

in diesem Fall dürfte allerdings kein Anspruch auf Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber bestehen.

Gruß

Matthias

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

kommt drauf an!
Hallo Matthias,

soweit ich weiss, kommt es hier darauf an, was im Arbeitsvertrag dazu festgelegt ist. Bei manchen AG bekommt man (natürlich bei Vorlage eines Attestes) vom ersten Tag an Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, bei manchen erst nach zwei Wochen oder so. In dem Fall sollte man sich an die Krankenkasse wenden, von der man dann Krankengeld bekommt (so war das bei mir vor einem Jahr).

Gruss
„Raven“

Hmm - die ersten 4 Wochen gibts keine Lohnfortzahlung durch den AG sondern Krankengeld durch die krankenkasse, hab ich neulich erst auf einer Fortbildung gelernt …

LG
Reni

…sofern nichts anderes vereinbart ist!
Hi!

Es soll Arbeitgeber (und auch Tarife) geben, die schon ab dem ersten Tag LFZ gewähren!

Wenn nichts anderes vereinbart ist, hast Du natürlich völlig recht!

LG
Guido

Hallo Matthias,

ja, ich weiss, die ersten Wochen ist dafür die Krankenkasse zuständig.

LG
Sandy

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

@Novalee
Hallo Novalee,

Hallo Sandy

Ich kenne die Situation aus beiden Blickwinkeln.

Wenn ich an deiner Stelle wäre, dann würde ich zur Arbeit
gehen, so lange keine ernsthafte Sache vorliegt. Damit meine
ich also keine Erkältung sondern Brüche, ansteckende
Krankheiten usw.
Sicherlich ist eine Erkältung nicht gerade förderlich für die
Arbeit, aber du zeigst deinen guten Willen dich am Anfang auch
durchzubeißen und auch einiges auf dich zu nehmen.
Der AG oderr vorgesetzte können dann auch selbst sehen, wie es
um dich steht und dann immernoch sagen, daß du doch lieber den
Arzt aufsuchen sollst.

Ich bin 3,5 Tage arbeiten gegangen mit den Anzeichen der Krankheit, dies wurde auch von den Kollegen gesehen, jedoch hat sich da keiner drum gekümmert da ich ja in einem anderen Büro sitze und diese „Kollegen“ ja nicht gefährde. Die die mit im Büro sitzen gehen alle paar minuten ein und aus, daher auch denen egal.

Aus der Sicht eines Arbeitgebers muß ich sagen, daß ich nicht
gerade begeistert wäre, wenn ich eine neue Mitarbeiterin
eingestellt habe, die sich schon am ersten Tag krank meldet.
Ich kenne sie nicht und kann sie auch nicht einschätzen und
das du von deinem letzten Arbeitgeber gekündigt wurdest, macht
das nicht besser.
Wenn ich allerdings sehe, daß du bei mir wie ein Häufchen
Elend (mal so gesagt) ankommst, dann kann ich auch nicht
erwarten, daß du mir 100% zur Hand gehen kannst, und würde
dich wahrscheinlich nach kurzer Zeit auch von selbst nach
Hause oder zum Arzt schicken.
Mich würde aber deine Einsatzbereitschaft positiv
beeindrucken.

Wie oben vielleicht schon zu ersehen war es ja nicht der erste Tag, sondern 1,5 Wochen nach Arbeitsbeginn, und das häufchen Elend hat sich ja bereits einige Tage zur arbeit geschleppt

Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte deine Situation nicht
herunterspielen oder ähnliches, aber ich denke am ersten Tag
zur Arbeit zu gehen, dich dort Anwesend zu zeigen und so auch
deine Situation aber auch deinen Willen zu demonstrieren und
dich entweder vom AG nach Hause schicken lassen, oder selbst
nach einiger Zeit wenn es gar nicht geht zum Arzt zu gehen,
ist ein besserer Kompromiss, als wenn du ganz weg bleibst und
der AG sich seinen Teil denkt/denken soll/denken kann.
(so viele verschachtelte Sätze…)

Habe dennoch den Sinn verstanden :wink: aber ich haben 1,5 Stunden Fahrtweg jeden morgen, und, sorry, wenn es mir richtig schlecht geht, dann fahre ich nicht „mal eben“ zur arbeit um drauf zu warten das mein AG mich wieder nach Hause schickt. Ich habe schon verstanden was Du damit meinst, aber in meinem Fall war es ja so das ich auf der arbeit war, und dann nach Hause gegangen bin.

Natürlich ist das nur meine Sicht der Dinge und jeder AG oder
jeder Arbeitnehmer sieht das anders, aber ich denke wenn man
versucht einen, für beide, akzeptable Möglichkeit zu finden,
dann ist das immer ein positives Verhalten.

Daher habe ich ja auch hier mal gefragt um zu sehen wie die Sichtweise von anderen ist,leider habe ich Deinen Beitrag erst jetzt lesen können.

Ich wünsche dir, daß du die richtige Entscheidung für euch
beide triffst.

Ich werde meine Entscheidung und was draus geworden ist in einer extra Antwort noch berichten.

Aufmunternde Grüße
Novalee

Lieben Gruss
Sandy

Wieder gesund bin…
Hallo zusammen,

also für die die es noch interessiert wie die ganze Sache verlaufen ist:

Ich bin an dem Tag noch zum Arzt gegangen, es hat sich rausgestellt das ich einen Magen-Darm Infekt hatte und schon hätte früher zum Arzt gehen müssen. Ich wurde 2 Tage krank geschrieben und durfte auch noch das ganze Wochenende im Bett verbringen und mich auskurieren. Da ich jedoch schon einige Tage diesen M-D-I mit mir rumschleppte war mein Körper so geschwächt das ich mir noch eine Grippe eingefangen hatte (Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen…). Somit musste ich nach dem Wochenende wieder zum Arzt und wurde noch eine ganze Woche krankgeschrieben. Mein direkter Arbeitgeber machte keinerlei probleme, jedoch der Kunde bei dem ich eingesetzt bin machte keinen Begeisterten Eindruck (verständlich). Er wollte jedoch auch keinen Ersatz für mich haben, der gestellt werden sollte während meiner Abwesenheit.

Nun, nach über einer Woche bin ich soweit wieder gesund und habe meinen Dienst wieder angetreten, und siehe da, es gibt neue Kollegen, aber vermisst hat mich nicht wirklich jemand, und wie es mir geht hat auch keinen Interessiert…

Habe mir also unnötig Sorgen gemacht…

Lieben Dank an alle die hier Ihre Sichtweisen und Meinungen dargelegt haben.

Sandy