@Novalee
Hallo Novalee,
Hallo Sandy
Ich kenne die Situation aus beiden Blickwinkeln.
Wenn ich an deiner Stelle wäre, dann würde ich zur Arbeit
gehen, so lange keine ernsthafte Sache vorliegt. Damit meine
ich also keine Erkältung sondern Brüche, ansteckende
Krankheiten usw.
Sicherlich ist eine Erkältung nicht gerade förderlich für die
Arbeit, aber du zeigst deinen guten Willen dich am Anfang auch
durchzubeißen und auch einiges auf dich zu nehmen.
Der AG oderr vorgesetzte können dann auch selbst sehen, wie es
um dich steht und dann immernoch sagen, daß du doch lieber den
Arzt aufsuchen sollst.
Ich bin 3,5 Tage arbeiten gegangen mit den Anzeichen der Krankheit, dies wurde auch von den Kollegen gesehen, jedoch hat sich da keiner drum gekümmert da ich ja in einem anderen Büro sitze und diese „Kollegen“ ja nicht gefährde. Die die mit im Büro sitzen gehen alle paar minuten ein und aus, daher auch denen egal.
Aus der Sicht eines Arbeitgebers muß ich sagen, daß ich nicht
gerade begeistert wäre, wenn ich eine neue Mitarbeiterin
eingestellt habe, die sich schon am ersten Tag krank meldet.
Ich kenne sie nicht und kann sie auch nicht einschätzen und
das du von deinem letzten Arbeitgeber gekündigt wurdest, macht
das nicht besser.
Wenn ich allerdings sehe, daß du bei mir wie ein Häufchen
Elend (mal so gesagt) ankommst, dann kann ich auch nicht
erwarten, daß du mir 100% zur Hand gehen kannst, und würde
dich wahrscheinlich nach kurzer Zeit auch von selbst nach
Hause oder zum Arzt schicken.
Mich würde aber deine Einsatzbereitschaft positiv
beeindrucken.
Wie oben vielleicht schon zu ersehen war es ja nicht der erste Tag, sondern 1,5 Wochen nach Arbeitsbeginn, und das häufchen Elend hat sich ja bereits einige Tage zur arbeit geschleppt
Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte deine Situation nicht
herunterspielen oder ähnliches, aber ich denke am ersten Tag
zur Arbeit zu gehen, dich dort Anwesend zu zeigen und so auch
deine Situation aber auch deinen Willen zu demonstrieren und
dich entweder vom AG nach Hause schicken lassen, oder selbst
nach einiger Zeit wenn es gar nicht geht zum Arzt zu gehen,
ist ein besserer Kompromiss, als wenn du ganz weg bleibst und
der AG sich seinen Teil denkt/denken soll/denken kann.
(so viele verschachtelte Sätze…)
Habe dennoch den Sinn verstanden
aber ich haben 1,5 Stunden Fahrtweg jeden morgen, und, sorry, wenn es mir richtig schlecht geht, dann fahre ich nicht „mal eben“ zur arbeit um drauf zu warten das mein AG mich wieder nach Hause schickt. Ich habe schon verstanden was Du damit meinst, aber in meinem Fall war es ja so das ich auf der arbeit war, und dann nach Hause gegangen bin.
Natürlich ist das nur meine Sicht der Dinge und jeder AG oder
jeder Arbeitnehmer sieht das anders, aber ich denke wenn man
versucht einen, für beide, akzeptable Möglichkeit zu finden,
dann ist das immer ein positives Verhalten.
Daher habe ich ja auch hier mal gefragt um zu sehen wie die Sichtweise von anderen ist,leider habe ich Deinen Beitrag erst jetzt lesen können.
Ich wünsche dir, daß du die richtige Entscheidung für euch
beide triffst.
Ich werde meine Entscheidung und was draus geworden ist in einer extra Antwort noch berichten.
Aufmunternde Grüße
Novalee
Lieben Gruss
Sandy