Hallo liebe wwwKollegen
meine Frau befindet sich gerade in der ausbildung zur Schreinerin, gestern hat ihr Chef (2 "Mann"firma, Chef + azubi) ihr verkündet das er zum 1.7.00 seinen Betrieb aufgibt. Zu dem zeitpunkt brauch sie noch 2 Monate um die Lehre zu beenden, sie hat auch noch 12 tage Urlaub bis 1.7. bzw eigentlich bis Lehrende 17 tage.
gut er hört auf, OK nur wo und wie beendet sie ihre Lehre, Infos von der handwerkskammer kommen hoffentlich heute, Gesellenstück kann sie auch nicht in der Schule machen, da genau zu der zeit Sommerferien sind.
ach shit das alles
Gruß
bernd
Hi!
Kenne mich net so aus in der Branche, aber vielleicht solltet ihr versuchen, schnell einen neuen Arbeitgeber zu finden! Dafür, daß er sie dort die Ausbildung zu Ende machen läßt arbeitet sie am Anfang halt zum etwas niedrigeren Lohn…wäre so meine Idee!
Vielleicht gibt´s ja auch Firmen, die Deine Frau einfach nach Feierabend ihr Gesellenstück machen lassen?!?
Wenn der Betrieb Konkurs ist, bekommt Deine Frau übrigens Konkursausfallgeld vom Arbeitsamt für drei Monate.
Für´s Gesellenstück…
In manchen Städten gibt es Firmen die Arbeitsplätze vermieten - zwar eigentlich für private Arbeiten, aber ginge ja vielleicht auch hier…bei uns in Ahlen gab es auch „sozialprogramme“ für Arbeitslose, d. h. Werkstätten in denen Arbeitslose z. B. Fahrräder repariert haben…vielleicht gibt´s sowas ja auch bei euch und Deine Frau hätte einen Platz?!?
Würde auf jeden Fall mal beim AB nachfragen, denn solche Fälle gibt´s bestimmt häufiger…
Hat die Schule keinen Hausmeister?!? Vielleicht kann man mit dem und der Stadt reden, daß deine Frau da trotz Ferien rein kann?!?
Hoffe, dir hilft vielleicht eine Idee von nem Laien…
Bernd
Muß die zuständige Handwerkskammer nicht für einen neuen Ausbildungsplatz sorgen??
Gruß
Matthias
Hi,
ich würde sofort versuchen, bei einem anderen Ausbildungsbetrieb die letzten Monate abzureissen. Die Handwerkskammer ist in solchen Fällen enorm Hilfsbereit. Aber es kann auch nicht schaden, direkt andere Betriebe anzusprechen.
Viel Erfolg
Matthias
Muß die zuständige Handwerkskammer nicht für einen neuen
Ausbildungsplatz sorgen??Gruß
Matthias
Nein,
denn der Ausbildungsvertrag wurde mit dem Betrieb geschlossen.
Die Kammer wird aber Hilfe anbieten.
Matthias
Hallo Bernd,
wie die anderen schon geschrieben haben, auf jeden Fall die Handwerkskammer einschalten. Diese sollte ein Interesse daran haben, dass deine Frau die Lehre beendet.
In den Rechtsgrundlagen der Berufsbildung ist ein Vermerk auf „Schadensersatz“. Auszug aus dem Lehrbuch: " Fügt ein Vertragspartner dem anderen verschuldet Schaden zu, so kann der andere Schadensersatz verlangen. Auch bei vorzeitiger Auflösung des Ausbildungsverhältnisses - nach der Probezeit - kann Schadensersatz geltend gemacht werden, wenn der andere den Grund für die Auflösung zu vertretenhat. […] Ein Schaden muß auch stets beweissen werden können. [sollte hier eingelicht vorliegen] Der Anspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von 3 Monaten nach Beendigung des Ausbildungsverhältnisses geltend gemacht wird. - ENDE AUSZUG.
WICHTIG: Das Berichtsheft gilt aus Beweismaterial bei einer Verhandlung. Für beide Seiten. - Mangelnde Unterrichtung z.B.
Viel Erfolg.
Randolf
Hallo Bernd,
die meißten Handwerker kennen ihre Kollegen in der Branche. Wenn sich Deine Frau mit Ihrem Chef gut verstanden hat, wird er auf jeden Fall bereit sein, bei seinen Kollegen ein gutes Wort für Dich einzulegen. Wichtig dabei ist, den in Frage kommenden Betrieben die Vorteile schmackhaft zu machen:
-
sie bekommen eine Mitarbeiterin, die bereits 3 Jahre bei einem Kollegen ihre Qualitäten unter Beweis gestellt hat.
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sie können jemanden ohne weitere Verpflichtung „auf Probe“ übernehmen (wenn man nicht mit ihr zufrieden ist, muß man sie nach der Lehre nicht übernehmen)
-
während der restlichen Lehrzeit ist sie eine günstige Arbeitskraft => Einarbeitungskosten im neuen Betrieb werden gering gehalten
-
evtl. Zuschüsse vom Arbeitsamt für den neuen Betrieb (unbedingt mit denen Kontakt aufnehmen, evtl. mit neuem Betrieb zusammen)
Wichtig ist, dass Deine Frau sagt, dass Sie anschließend in dem Betrieb weiter arbeiten möchte, denn nur wegen 2 Monaten abzgl. Urlaub wird sie keiner einstellen.
Grüsse
Sven
Moin
war mit meiner Frau bei der handwerkskammer und ihrem Chef
Chef hat versprochen sein Gewerbe erst zum Lehrende (1.9) abzumelden, er gibt zwar seinen Betrieb schon zum 1.7 auf, aber Maschinen bleiben noch und er zahlt sie auch weiter, handwerkskammer sagt sie darf nicht alleine in der Schreinerei das gesellenstück machen (witzig, die hälft der Zeit inder Lehre hat sie alleine entweder im betrieb oder alleine beim Kunden gearbeitet*g*) Ihr Meister hat daraufhin versprochen während des Gesellenstücks mindestens 4 Stunden am Tag in der Schreinerei zu sein.
Gleichzeitig haben sich 2 Meister von Berufsschulkollegen bereit erklärt das sie dort das Gesllenenstück machen darf. Einen neuen Betrieb brauch sie laut handwerkskammer nicht mehr, da sie die Zulassung zur Prüfung schon hat,
…das heisst jetzt sie darf noch knappe 7 Wochen in der Schreinerei tolle Möbelstücke für unsere Wochnung bauen (da ihr chef keine Aufträge mehr hat und kann dann das Gesellenstück machen (wo wird man noch sehen)
Danke an alle
Bernd
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