Was tun bei zu wenig Arbeitsstunden?

Hallo!
Ich habe ein Problem.Und zwar habe ich auf Lohnsteuerkarte bei meinem alten Arbeitgeber wieder angefangen zu arbeiten, nachdem ich ein halbes Jahr arbeitslos war. Nebenbei habe ich auch einen Job auf 400-Euro-Basis. Bei der Einstellung bei meinem früheren Arbeitgebers habe ich gesagt, daß ich mindestens 500 Euro Brutto im Monat verdienen müsse, d.h. mindestens 15 Stunden die Woche arbeiten. Mein 400-Euro-Job hätte aber Priorität, was den Zeitplan angeht. Das war für ihn auch akzeptabel, da zwei seiner Angestellten plötzlich gekündigt haben. Seit Februar bin ich nun wieder dort angestellt, komme aber nie auf meine 15 Stunden. Er sagt dann: „Sie haben ja nie Zeit!“ Dabei arbeite ich höchstens mal 15 Stunden in einer Woche im 400-Euro-Job, meist aber weniger. Also bleibt noch genug Zeit übrig. Nun habe ich ihn nochmal drauf angesprochen und gesagt, daß ich auch Freitag vormittag oder Samstag in dieser Woche arbeiten könne, um auf die 15 Stunden zu kommen. Daraufhin sagte er nur, er würde es sich überlegen.Und so wie´s aussieht, brauch ich dann nicht zu arbeiten.Letzten Monat hat er mir mehr Geld überwiesen, weil ich sonst nicht mal über 400 Euro gekommen wäre. Aber wie soll ich die Stunden denn je zusammenkriegen? Soll ich ihn nachher noch Geld zurückzahlen? Ich will ja arbeiten, aber wenn er mich nicht lässt,was kann ich machen? Außerdem habe ich auch Angst, daß ich bei Krankheit plötzlich ohne Geld dastehe.
Cu, Brigitte

Hallo

komme aber nie auf meine 15 Stunden. Er sagt dann:
„Sie haben ja nie Zeit!“ Dabei arbeite ich höchstens mal 15
Stunden in einer Woche im 400-Euro-Job, meist aber weniger.
Also bleibt noch genug Zeit übrig.

Aber scheinbar gibt es auch Zeiten, wo er Dich einsetzen könnte, Du aber nicht kannst?

Gruß,
LeoLo

Hallo LeoLo!

Aber scheinbar gibt es auch Zeiten, wo er Dich einsetzen
könnte, Du aber nicht kannst?

Bei zwei Jobs passiert das nunmal. Aber der Donnerstagnachmittag ist immer fest bei dem 400-Euro-Job. Das war von Anfang an aber klar. Trotzdem wird das bei der Planung öfters bemängelt. Dabei bin ich schon bereit vormittags dort zu arbeiten, wenn er mich braucht und dann direkt in den nächsten Job ohne Mittagspause.Das ist dann ein 10-Stunden-Tag.
Cu, Brigitte

Hallo

Aber scheinbar gibt es auch Zeiten, wo er Dich einsetzen
könnte, Du aber nicht kannst?

Bei zwei Jobs passiert das nunmal. Aber der
Donnerstagnachmittag ist immer fest bei dem 400-Euro-Job. Das
war von Anfang an aber klar. Trotzdem wird das bei der Planung
öfters bemängelt. Dabei bin ich schon bereit vormittags dort
zu arbeiten, wenn er mich braucht und dann direkt in den
nächsten Job ohne Mittagspause.Das ist dann ein
10-Stunden-Tag.

Versteh mich nicht falsch, ich weiß, daß das nicht anders geht, aber ich will Dir mal sagen, was ich als fieser Chef machen würde, wenn Du nicht zufällig in der Lage bist, zu beweisen, daß Ihr den Donnerstag als freien Tag vereinbart habt: ich würde 1.) jegliche Forderungen Deinerseits bestreiten, daß ein Annahmeverzug besteht und darauf verweisen, daß Du nicht vertragsgerecht immer zur Verfügung stehst 2.) eventuell mal versuchen, Dir den Nebenjob zu verbieten oder alternativ dazu, Dich vornehmlich in den Zeiten auf dem Dienstplan einsetzen.
Dann kannst Du mir (als fiesen Chef) ja mal versuchen, zu beweisen, daß Du Donnerstags nicht arbeiten kommen mußt…

Gruß,
LeoLo

Hallo Leolo!

Versteh mich nicht falsch, ich weiß, daß das nicht anders
geht, aber ich will Dir mal sagen, was ich als fieser Chef
machen würde, wenn Du nicht zufällig in der Lage bist, zu
beweisen, daß Ihr den Donnerstag als freien Tag vereinbart
habt: ich würde 1.) jegliche Forderungen Deinerseits
bestreiten, daß ein Annahmeverzug besteht und darauf
verweisen, daß Du nicht vertragsgerecht immer zur Verfügung
stehst 2.) eventuell mal versuchen, Dir den Nebenjob zu
verbieten oder alternativ dazu, Dich vornehmlich in den Zeiten
auf dem Dienstplan einsetzen.
Dann kannst Du mir (als fiesen Chef) ja mal versuchen, zu
beweisen, daß Du Donnerstags nicht arbeiten kommen mußt…

Dann kann ich als „fieser Angestellter“ auch sagen, daß ich ohne Vertrag auch keine Verpflichtungen habe.
Cu, Brigitte

Hallo

Dann kann ich als „fieser Angestellter“ auch sagen, daß ich
ohne Vertrag auch keine Verpflichtungen habe.

Brigitte, der Unterschied ist aber, daß Du
1.) mit dieser kühnen Behauptung vor Gericht verlieren wirst
und
2.) Du auf das Geld, ich als fieser Chef aber nicht auf Dich als Arbeitskraft angewiesen bin

Gruß,
LeoLo