Arbeitszeugnis (Bitte schnell)

Wie schon einmal vor einigen Tagen erwähnt habe ich 4 Arbeitszeugnisse.
3 davon sind klar verständlich und gut - sehr gut.

Ich möchte nacher 3 Bewerbungen losschicken. Soll ich das Zeugnis hier besser weglassen? War ja eh nur für 6 Monate.

Nur mit den 4. komme ich nicht klar.
Ich war bei dieser Firma nur 6 Monate, habe dort ein sehr explizietet Projekt geleitet und absolut spitze erledigt. Habe die Firma wegen einer schon vorher angemeldeten Schulung verlassen, bzw wegen Arbeitslosengeld mich kündigen lassen.
Es war aber schon von vornherein klar das ich nicht länger bleiben werde und es nur wegen dem vielen Geld und der interessanten Arbeit gemacht habe. Das Projekt mit 70-80 Stundenwoche hat mich auch richtig ausgebrannt.
Leider kahm ich dort mit meinem Votgesetzen nicht klar, wobei ich stets an einer guten Zusammenarbeit interessiert war, aber er war halt nen Arsch zu allen.
Kommen halt auch nicht alle Menschen miteinander aus.

Nun die Forumlierung:

Die Fachkentnisse von Herrn Mustermann waren fundiert und vielseitig. Er erledigte die ihm übertragenen Aufgaben mit engagierten Einsatz. Wir waren mit seinen Leistungen in vollem Umfang zufrieden.
Sein Verhalten und seinen Führung gegenüber Kollegen und Vorgesetzten war einwandfrei.

Das Arbeitsverhältnis mit Herrn Mustermann endet fristgerehct mit Ablauf der Probezeit in beiderseitigem Einvernehmen. Wir wünschen ihm für seinen weiteren Berufs- und Lebensweg viel Erfolg und alles Gute.

Wie schlecht ist das den nun?
Was heist den auch fundiert und vielseitig?
(Was soll das den heissen ich kanns aber mach vieles andere?)
Aufgaben mit engagierten Einsatz? (waren die doch nicht zufireden? Der Kunde war es sehr!)
vollem Unfang zufrieden? (ist das 2 oder 4?)
Verhalten und Führung gegenüber Kolegen und Vorgesetzten war einwandfrei.

Den Kunden, bzw den Ingeneuer von damals treffe ich öfters weil er nun in unseren Verein ist und spiele oft gegen oder mit ihm.
Wenn die mir für die Angagierte und absolut super spitzen Arbeit wegen den dummen Vorgesezten eines reinwürgen mach ich aber beim Kunden schlecht.

Hallo.

Erstmal die Regel Nummer 1: bitte keine Räschtchraibvähler -> http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Ich möchte nacher 3 Bewerbungen losschicken. Soll ich das
Zeugnis hier besser weglassen? War ja eh nur für 6 Monate.

Nun die Forumlierung:

Die Fachkentnisse von Herrn Mustermann waren fundiert und
vielseitig. Er erledigte die ihm übertragenen Aufgaben mit
engagierten Einsatz. Wir waren mit seinen Leistungen in vollem
Umfang zufrieden.
Sein Verhalten und seinen Führung gegenüber Kollegen und
Vorgesetzten war einwandfrei.

Die Superlativ Form fehlt…

Das Arbeitsverhältnis mit Herrn Mustermann endet fristgerehct
mit Ablauf der Probezeit in beiderseitigem Einvernehmen. Wir
wünschen ihm für seinen weiteren Berufs- und Lebensweg viel
Erfolg und alles Gute.

…auch weiterhin viel Erfolg und …
Das muss nichts heissen, aber auch solche Kleinigkeiten tragen zur Gesamtbewertung eines Bilds bei.

Wie schlecht ist das den nun?
Was heist den auch fundiert und vielseitig?
(Was soll das den heissen ich kanns aber mach vieles andere?)
Aufgaben mit engagierten Einsatz? (waren die doch nicht
zufireden? Der Kunde war es sehr!)
vollem Unfang zufrieden? (ist das 2 oder 4?)
Verhalten und Führung gegenüber Kolegen und Vorgesetzten war
einwandfrei.

Also bei einem von vorneherein befristeten Arbeitsverhältnis kann man wohl kaum vom vollen Engagement der jeweiligen Person ausgehen. Das Fehlen von Superlativ Formen (…vollsten…stets…) deutet aber auch schlechtere Bewertungen an.
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/,nlj1/jobkarriere/ (…wo ist das Thema „Warum zu gut schlecht wird“ ??)
Also grob über den Daumen gepeilt entspricht das einer 2 als Note…

Wenn die mir für die Angagierte und absolut super spitzen
Arbeit wegen den dummen Vorgesezten eines reinwürgen mach ich
aber beim Kunden schlecht.

…was mal nebenbei bemerkt wohl nicht erlaubt sein dürfte. Und selbst wenn ist wohl kaum mit einem Erfolg zu rechnen, da der Ex-AG für den Kunden bisher wohl wichtig war.

HTH
mfg M.L.

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Hallo Maxi,

es geht also wieder um das gleiche Zeugnis?

Sollte es so sein: Was mir auffällt - auch schon in dem anderen Thread - ist deine Formulierung: Habe ich spitzenmäßig erledigt. So oder so ähnlich drückst du dich mehrfach aus.

Wer hat dir dieses Feedback gegeben? Du dir selbst oder jemand aus der Firma? Könnte es sich auch um eine zu positive Selbsteinschätzung handeln? Wohlgemerkt dies ist nur eine Frage meinerseits, die dich noch einmal zur kritischen Selbstbetrachtung bringen soll, ich möchte dich nicht schlecht machen. Evtl. aber auch ein Grund dafür, dass ein Zeugnis schlechter ausfällt, als man selbst das gedacht hat.

Nichtsdestoweniger habe ich auch schon gehört, dass man nicht anfangen soll ein Zeugnis in seine Einzelteile zu zerlegen um jedes Wort auf seinen ultimativen übertragenen Sinn zu untersuchen. Das kann nur schaden. Wenn du in dieser Hinsicht lange genug deine anderen 3 Zeugnisse liest, findest du auch dort mit Sicherheit Formulierungen die in irgendwelchen Listen zumindest als bedenklich beschrieben werden. Tu dir das nicht an!

Hast du wirklich ein schlechtes Gefühl bei dem Zeugnis dann lass es weg.

Verfall aber bitte nie niemals in den Fehler irgendjemand der für deinen weiteren Werdegang wichtig sein könnte gegenüber deine früheren Vorgesetzten zu kritisieren! Das kann ganz bös nach hinten ausschlagen! Das höchste der Gefühle ist: Zwischen Herrn XY und mir gab es zwischenmenschliche Probleme. Danach kein weiterer Kommentar. Das aber auch nur im Notfall und wenn du direkt darauf angesprochen wirst!

Es ist schon vorgekommen, dass der Ingenieur Sowienoch, der doch zu dir immer so freundlich ist wenn du ihn privat triffst und der ganz interessiert daran ist wie du über deinen ehemaligen Chef lästerst, dies brühwarm selbigem weitererzählt. Und dann kommt der Tag an dem du dich irgendwo bewirbst und den Chef kennt dann dieser alte Chef. Bingo!

Viel Glück bei deinen Bewerbungen, ich drück dir die Daumen!

Gruß
Nita

Leider kahm ich dort mit meinem Votgesetzen nicht klar, wobei
ich stets an einer guten Zusammenarbeit interessiert war, aber
er war halt nen Arsch zu allen.

Wenn die mir für die Angagierte und absolut super spitzen
Arbeit wegen den dummen Vorgesezten eines reinwürgen mach ich
aber beim Kunden schlecht.

Ich werde wohl hiermit keinen Beliebtheitspreis ernten. Aber trotzdem diese drei bis zwei Hinweise :

  • Wenn der Vorgesetzte „zu allen’n Arsch“ war, wieso arbeiten dort Leuzte länger als Du?

  • Du hast in dem Laden die Probezeit hinter Dich gebracht. Und dann bist Du der Meinung, „Superspitzenarbeit“ geleistet zu haben? Mit anderen Worten, kaum da gewesen und schon alle in die Tasche gesteckt? Die schlafen alle auf 'm nassen Lappen in dem Laden?

  • Der zweite oben zitierte Absatz spricht dafür, dass Du nicht unbedingt ein einfach zu führender Mensch bist - um es mal so dezent wie möglich auszudrücken.

  • Außerdem ist es, abgesehen davon, dass Du mit einem solchen Verhalten in Teufels Küche kommen kannst, auch hinsichtlich des Eindrucks auf Deine Gesprächspartner tödlich, so nachzutreten. Die nächste Überlegung desjenigen ist dann nämlich „was erzählt der wohl über mich, wenn ich ihm mal den Arsch zukehre?“. Mit der Konsequenz, dass Du Dich selbst abgewertet hast - mögen Deine Vorwürfe nun zutreffen oder bei OBI.

Zusammen mit den Punkten, die andere hier schon aufgezählt haben, ist der Fall m.E. so gelagert, dass Selbstbild und Fremdbild bei Dir nicht zueinander passen. Dass möglicherweise der Eindruck entsteht, Du seist großspurig und oberflächlich. Beides kann ich an den Formulierungen im Zeugnis zumindest ansatzweise erkennen - und anhand Deiner Ausdrucksweise und Rechtschreibfehler (selbst das Zeugnis hast Du nicht richtig abgeschrieben!) auch verifizieren.

Gruß kw

Danke euch
Habe verstanden was ihr mir sagen wollt und werde euren Ratschlag folgen.

Bin etwas sauer weil ich dachte das mein ehemaliger Vorgesetzter mir eines reinwürgen wollte. Falsche Menschen hasse ich.

Leider kahm ich dort mit meinem Votgesetzen nicht klar, wobei
ich stets an einer guten Zusammenarbeit interessiert war, aber
er war halt nen Arsch zu allen.

Wenn die mir für die Angagierte und absolut super spitzen
Arbeit wegen den dummen Vorgesezten eines reinwürgen mach ich
aber beim Kunden schlecht.

Ich werde wohl hiermit keinen Beliebtheitspreis ernten. Aber
trotzdem diese drei bis zwei Hinweise :

  • Wenn der

Vorgesetzte „zu allen’n Arsch“ war, wieso arbeiten
dort Leuzte länger als Du?

  • Du hast in dem Laden die

Probezeit hinter Dich gebracht. Und dann bist Du der Meinung,
„Superspitzenarbeit“ geleistet zu haben? Mit anderen Worten,
kaum da gewesen und schon alle in die Tasche gesteckt? Die

Nein nicht andere, ich war ja der Einzigste für dieses Gebiet

schlafen alle auf 'm nassen Lappen in dem Laden?

  • Der

zweite oben zitierte Absatz spricht dafür, dass Du nicht
unbedingt ein einfach zu führender Mensch bist - um es mal so
dezent wie möglich auszudrücken.

  • Außerdem ist es,

abgesehen davon, dass Du mit einem solchen Verhalten in
Teufels Küche kommen kannst, auch hinsichtlich des Eindrucks
auf Deine Gesprächspartner tödlich, so nachzutreten. Die
nächste Überlegung desjenigen ist dann nämlich „was erzählt
der wohl über mich, wenn ich ihm mal den Arsch zukehre?“. Mit
der Konsequenz, dass Du Dich selbst abgewertet hast - mögen
Deine Vorwürfe nun zutreffen oder bei OBI.

Zusammen

mit den Punkten, die andere hier schon aufgezählt haben, ist
der Fall m.E. so gelagert, dass Selbstbild und Fremdbild bei
Dir nicht zueinander passen. Dass möglicherweise der Eindruck
entsteht, Du seist großspurig und oberflächlich. Beides kann
ich an den Formulierungen im Zeugnis zumindest ansatzweise
erkennen - und anhand Deiner Ausdrucksweise und
Rechtschreibfehler (selbst das Zeugnis hast Du nicht richtig
abgeschrieben!) auch verifizieren.

Gruß kw

Danke,
aber ich bin doch hier anonym. Da kann ich doch einmal meine Frust auch rauslassen und schreiben was mich dazu bewegt.
Ansonsten ist es auch ganz gut das ich von euch den Kopf gewaschen bekomme. Habe jedenfalls wieder normalen Puls :smile:

Dass möglicherweise der Eindruck
entsteht, Du seist großspurig und oberflächlich.

Das bin ich auch manchmal, für mich unwesentliches beachte ich oft nicht und setze meine Energien und Aufmerksamkeit in das Wesentliche.
Privat und beruflich bin ich normalerweise höflich und zuvorkommend, leider meist zu direkt und ehrlich. Früher war ich es gewohnt, wie ich es auch bei der Bundeswehr gelernt habe, meinen Vorgesezten den Rücken zu decken.