Bewerbung Formulierung Gehaltsvorstellung

Von: , Frage gestellt am Fr, 6. Mai 2005

Hallo,

ich habe ien bisschen im Archiv rumgestöbert und auch einige wertvolle Hinweise zum Thema Gehaltsvorstellung gefunden.

Nun hab ich aber trotzdem einige Fragen dazu.

Ich würde mich gerne auf eine Stelle bewerben - weiß auch, wieviel Geld ich gerne verdienen würde (wäre ein bisschen mehr wie jetzt). Ob das angemessen ist, weiß ich nicht.
Werde zur Zeit nach einem TV bezahlt - je nach betriebsgröße kenne ich welche die mehr bzw. weniger verdienen. Von daher hoffe ich, dass ich nicht eine zu hohe Gehaltsvorstellung schreibe - davor habe ich ein bisschen bammel.

Jedenfalls suche ich jetzt eine nette Formulierung dafür und einen Tipp, wo ich das in die Bewerbung einbaue.

Kann mir jemand weiterhelfen?

Schon mal Danke an alle, die mir weiterhelfen (möchten).

*danke-danke-danke* ;-)

Gruß
Molika

5 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: Bewerbung Formulierung Gehaltsvorstellung

    Moin Molika
    wie waere es mit :

    "Sehr geehrte Damen und Herren, in der momentanen Arbeitssituation bin ich in Gehaltsfragen nicht festgelegt. Für mich ist der Spaß an meiner Arbeit und ein sich gegenseitig unterstützendes Team vs. Gehaltshöhe viel wichtiger. Ich bin mir sicher, dass wir uns in einem persönlichen Gespräch auf ein adäquates Gehalt einigen können"

    Alles und nicht's sagend

    have a lot of fun
    Andreas

    • Antwort von nach 11 Stunden 3 hilfreich
      Re^2: Bewerbung Formulierung Gehaltsvorstellung

      > Alles und nicht's sagend

      Aber gerade das möchte doch der neue AG wissen, was
      ihn der neue AN kostet.

      ...bei bisher 27.000 kann man wenn man was zu bieten hat
      schon so. 32.500 fordern, oder man schreibt das bisherige
      hin, dem neuen AG ist klar, das man keinen Rückschritt
      machen möchte, aber spätestens in der Verhandlung wird
      man Stellung nehmen müßen und JA oder MEHR sagen müßen.

      Liebe(s) Gruess(l)e
      R2D2


      gestohlen bei http://www.heiko-mell.de/html/lexikon_f-j.html


      Gehaltsforderung (im Bewerbungsprozess)

      In weiten Bereichen ist der Arbeitsmarkt ein Markt wie andere auch. Der Bewerber gilt als Verkäufer, der etwas (seine Arbeitskraft) anbietet und dafür Geld (Gehalt) erwartet. Es ist absolut üblich, dass der Verkäufer seinem Angebot eine Preisangabe beifügt.

      Entsprechend erwartet auch der Bewerbungsempfänger, dass der Kandidat im Angebot (in der Bewerbung) seine Preisvorstellung nennt. Die Scheu vieler Bewerber vor dieser Festlegung auf eine Summe ist unverständlich, systemwidrig und kontraproduktiv. Wer als potenzieller Arbeitgeber ein Gesamtangebot eines potenziellen neuen Mitarbeiters prüfen muss, will den geforderten „Preis“ kennen – er ist ein unverzichtbarer Teil der Bewerberqualifikation.

      In der Praxis muss der Bewerber, auch wenn Gehaltswünsche gefordert werden, durchaus nicht direkt Forderungen nennen. Dem Bewerbungsempfänger reicht die kommentarlose Angabe des derzeitigen (bei Arbeitslosigkeit des letzten) Einkommens völlig aus – der Rest kann im Gespräch verhandelt werden. Bewährt hat sich der Zusatz: „... beträgt mein heutiges Einkommen 68.000 EUR, entscheidend ist jedoch für mich die Aufgabe.“

  2. Antwort von nach 6 Stunden 2 hilfreich
    Re: Bewerbung Formulierung Gehaltsvorstellung

    Ich würde mich gerne auf eine Stelle bewerben - weiß auch,
    wieviel Geld ich gerne verdienen würde (wäre ein bisschen mehr
    wie jetzt). Ob das angemessen ist, weiß ich nicht.
    Hallo,

    zu Phantasievorstellungen siehe meine Antwort weiter unten auf "Gehalt".

    Das Problem ist u.a., dass man mit unrealistischen Vorstellungen selbst dokumentiert, dass man vom angestrebten Job keine Ahnung hat. Mit dem gegenwärtigen Gehalt + 20% ist man aber in einem sicheren Bereich.

    Gruss Reinhard

    • Antwort von nach 6 Stunden 4 hilfreich
      Re^2: Bewerbung Formulierung Gehaltsvorstellung

      Hallo Reinhard,
      danke - ich habe es mir soweit durchgelesen.

      Sicherlich ist es eine Gefahr, wenn man einen zu hohen Gehaltswunsch äußert. Aber es ist irgendwie auch schwierig, diesen richtig einzuschätzen.
      Mein Verdienst des Vorjahres lag bei 27XXX Euro (nach Tarif). Nun, man will sich ja nicht wesentlich schlechter stellen, aber auch nicht abheben. Nun ich würde ab dem selben Verdienst alles aufwärts akzeptieren (wobei auf ein paar Euro weniger soll es nicht ankommen). Die Aufgabe würde ich als etwas anspruchsvoller bezeichnen. Also könnt der Verdienst ja hin kommen.
      Ist nun halt die Frage, wie ich das nett einpacken kann ...
      Schreib ich 30000 - ist das vielleicht ok - oder aber auch zu viel oder zu wenig ...
      Also ich persönlich fänd es ja angemessen (ein höherer Verdienst wäre natürlich erfreulich - wer würd da schon nein sagen?), aber ich weiß ja nicht, wie der AG das sieht ...

      *grübel*

      Gruß
      Molika [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 13 Stunden 4 hilfreich
        Re^3: Bewerbung Formulierung Gehaltsvorstellung

        Mein Verdienst des Vorjahres lag bei 27XXX Euro (nach Tarif).
        Nun, man will sich ja nicht wesentlich schlechter stellen,
        aber auch nicht abheben. Nun ich würde ab dem selben Verdienst
        alles aufwärts akzeptieren (wobei auf ein paar Euro weniger
        soll es nicht ankommen). Die Aufgabe würde ich als etwas
        anspruchsvoller bezeichnen. Also könnt der Verdienst ja hin
        kommen.
        Ist nun halt die Frage, wie ich das nett einpacken kann ...
        Schreib ich 30000 - ist das vielleicht ok - oder aber auch zu
        viel oder zu wenig ...
        Also ich persönlich fänd es ja angemessen (ein höherer
        Verdienst wäre natürlich erfreulich - wer würd da schon nein
        sagen?), aber ich weiß ja nicht, wie der AG das sieht ...

        *grübel*

        Gruß
        Molika
        Hallo Molika,

        Eine Angabe deines bisherigen Verdienstes ist auf keinen Fall falsch (vorausgesetzt natürlich, du schwindelst nicht, und hast notfalls Belege). Dass du soviel oder etwas mehr möchtest, brauchst du eigentlich garnicht dazu zu schreiben, das versteht sich von selbst. Damit vermeidest du auch, einen Wunsch bzw. eine Forderung zu formulieren.

        Erhältst du die Antwort, du wärst bisher überbezahlt, oder die Bezahlung wäre zwar an sich ok, aber die Firma könnte sich das einfach nicht leisten, dann ist natürlich Verhandlungsgeschick gefragt und letzlich deine persönliche Entscheidung.

        Gruss Reinhard

Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!