Vorstellungsgespräch - Reisekostenerstattung?

Hallo!

Habe mich „blind“ beworben und habe nun ein Vorstellungsgespräch für ein Volontariat. Dafür muß ich von München nach Hamburg fahren.
Im Fall einer Absage hätte ich natürlich gerne die Reisekosten erstattet. Jetzt möchte ich gerne wissen, ob ich Anspruch darauf habe. Ich möchte natürlich auch vorher nicht gleich bei der Firma fragen…
Wäre sehr dankbar für Antworten!
Schönes Wo-ende Euch allen!
Nora

Hallo Nora,
wenn Du Dich bei einem Arbeitgeber aus Eigeninitiative vorstellst, mußt Du vorher ansprechen, ob die Reisekosten übernommen werden, sonst mußt Du in jedem Fall selber für die Reisekosten aufkommen. Das gilt für die „blind“-Berwerbungen.
Bei einer Einladung allerdings, muß der potentielle Arbeitgeber für alle „angemessenen“ Kosten aufkommen und tut das in der Regel auch, egal ob es eine Absage oder Zusage gibt (wichtig). Wie sich potentielle Arbeitgeber bei der Begleichung solcher Kosten verhalten, sagt auch etwas über die Firma aus.
Man sollte auch überlegen, ob man, bei einer Fahrkarte Mü-HH, auch die Bus-Fahrkarte mit einreichen sollte. So wie der Wunsch-Arbeitgeber etwas über sich aussagt, ob und wie er Reisekosten erstattet, tut der oder die Berwerberin das auch.
In diesem Sinne: Viel Glück bei der Bewerbung!
Boris

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Hi!

Muß meinem Vorredner etwas widersprechen!

Wenn du von der Frima eingeladen wurdest muß sie die Reisekosten übernehmen! Die Form der Bewerbung ist dabei net so wichtig!

Probleme gibt es da bei den meisten Firmen nicht, da die es ja wissen! Bei manchen muß man etwas nachboren und Mahnungen verschicken, aber dann zahlen eigentlich fast alle…

Du mußt dafür auch net vorher nachfragen, aber wenn´s ne seriöse Firma kannst du es ruhig machen! Seriöse Firmen bezahlen die Kosten vorallem wenn´s wie in deinem Falle schon ne „große“ Strecke ist! Naja…wenn se net zahlen kannst davon ausgehen, daß du eh net dort arbeiten solltest ;o))

Bernd

Hallo Bernd,
natürlich hast Du recht, daß die Form der Bewerbung keine Rolle spielt.

Sollte der potentielle Arbeitgeber, auch wenn jemand eingeladen wird, ausdrücklich keine Reisekostenübernahme zusagen, bekommst Du auch keine!!

Daher mein Vorschlag, die Reise antreten und das Ergebnis abwarten.
Sollte eine Absage kommen, dann die Reisekosten einreichen, wenn der Arbeitgeber sich nicht wie oben beschrieben verhalten hat!!
Bekommst man den Job, dann kann einem keiner die Entscheidung abnehmen ob man dennoch die Reisekosten gelten machen möchte.

Gruß
Karl-Heinz

W

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als kleine ergaenzung sollte man noch erwaehnen, das der kilometerpreis bei 0,52 DM liegt (Quelle: Finanztest 1999, 7, seite 71, ohne gewähr)

gruss, henry

um das ganze zu untermauern, hier eine URL zu dem thema:

http://www.jobware.de/ra/thema/rehmann/thema12.htm

jetzt ist aber genug, gruss
henry

Also bei mir hat das Arbeitsamt, sowohl die Bewerbungskosten als auch die Reisekosten bezahlt.
War damals Schueler und hatte eine Lehrstelle gesucht.

Cony

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