Hallo Tato!
Ist es viel und anstrengend zum Lesen? Ich befürchte, mein
Freund ist da eher ein Lesemuffel. Romane ja, aber so etwas???
Also ich fand es nicht anstrengend zu lesen. Allerdings bin ich auch eher Leseratte als Lesemuffel und somit vielleicht die Falsche, um es für einen nicht so Lesebegeisterten zu bewerten.
Ich meine mich allerdings auch zu erinnern, dass Bolles eher auch der angelsächsisch-amerikanischen Kultur entsprechend lesefreundlicher schreibt.
Gut, aber es geht halt nicht anders, wenn man selbst nicht
weiter kommt…
Genau das. Und hierbei geht es ja dann auch um ein anderes Thema als die Lesebegeisterung, nämlich darum, ob man die Verantwortung für sich selbst und sein eigenes Wohlergehen übernimmt und in der Konsequenz etwas TUT oder sich lieber hinsetzt, ewig jammert und in der Opferhaltung steckenbleibt.
Oh ja, dann ist es wohl geeignet. Überlegt wohl schon, bloß er
kommt zu keinem Entschluss oder traut sich nicht etwas anderes
anzufangen. Mangelnde Motivation, Unsicherheit und der
Entschluss, dass der jetzige Job „ja gar nicht sooo schlecht
ist und man das ja nicht ‚so lange‘ machen möchte“ um die
Entscheidung noch etwas herauszuzögern.
Das kann ich gut nachvollziehen und kennen tut das wohl jeder von uns. Manche stellen dann allerdings nachdem die Zeit verstrichen ist, dass aus dem „nicht so lange“ plötzlich 10 Jahre wurden und man - surprise, surprise - immer noch keinen Spaß am alten Job alt. 
Du kennst deinen Freund doch und bekommst dann vielleicht einen :Eindruck, ob es ein Ansatz für ihn wäre oder nicht.
Ja schon. Mir ging es eher um den Hintergrund, wie IHR über
dieses Buch denkt und ob es hier in Deutschland überhaupt
umsetzbar ist oder eher träumerhaft.
Leider ist ja Deutschland immer noch eher „scheinfixiert“ und will häufig bei Bewerbern lieber einen bestätigenden Wisch über eine entsprechende Ausbildung und Berufserfahrung sehen, als genauer hinzugucken, was KANN der Mensch eigentlich.
Aber im Gegensatz zu den Aussagen einer Personalentscheiderin in einem anderen Thread, dass ALLE Personaler ÜBERALL in der Welt nur junge Kandidaten mit der richtigen Ausbildung einstellen, ist das in der Realität zum Glück nicht so. Zum einen läuft es z.B. in den USA und in GB anders, zum anderen gibt es auch in Deutschland ganze Branchen und dann wiederum auch einzelne Entscheider, die nach anderen Kriterien vorgehen.
Dementsprechend denke ich, dass es durchaus Sinn macht. Ich kenne genug Beispiele von Menschen aller Altersgruppen, die es geschafft haben, in den Bereich zu kommen, in den sie wollten, nachdem sie erkannt hatten, was ihr Traum oder Herzenswunsch ist.
Einfach ist es allerdings nicht. 
Grüße
Christiane