Arbeitsüberlastung und Motivation

Hallo Ihr!

Ich habe überlegt, meine Frage im Brett „Psychologie“ zu stellen, versuche es aber erst einmal hier.

Wie wahrscheinlich in vielen anderen Arbeitsbereichen ist die Arbeitsbelastung bei uns in den vergangenen Monaten erheblich angestiegen, bei gleichzeitiger Erhöhung der Arbeitszeit (42 Std.-Woche) und Reduzierung des Gehalts. Es wurde fast ein Viertel der Mitarbeiter unserer Abteilung aus Kostenersparnis-Gründen in andere Bereiche umgesetzt (oder Stellen nicht wieder besetzt). Gleichzeitig hat man umorganisiert, indem man u.a. zwei vorher getrennte Bereiche zusammenlegte. Die Arbeitsmenge hat sich jedoch nicht verringert. Im Gegenteil: Die Kurve zeigt steil nach oben und wir sollen mit dem verbliebenen Personal ein Riesenprojekt bewältigen obwohl es jetzt schon erhebliche Arbeitsrückstände gibt. Alle gehen schon jetzt auf dem Zahnfleisch (bis hin zu psychischer Erkrankung), konkrete Hilfe von „oben“ oder von Seiten der Beschäftigtenvertretung gibt es nicht.

Ich frage mich schon länger, wie ich mich selbst und auch meine Kolleginnen/Kollegen motivieren kann, diese Situation - ohne Aussicht auf kurz- oder mittelfristige Verbesserung - durchzustehen. Möglichkeiten, sich woanders zu bewerben bestehen so gut wie gar nicht. Ich mache Gedanken / Sorgen über die Gesundheit und (De-)Motivation aller - auch meiner eigenen.

Habt Ihr vielleicht noch Anregungen und Ideen? Wie geht Ihr damit um?

Gruß,

D.

Hallo.

Wie wahrscheinlich in vielen anderen Arbeitsbereichen ist die
Arbeitsbelastung bei uns in den vergangenen Monaten erheblich
angestiegen, bei gleichzeitiger Erhöhung der Arbeitszeit (42
Std.-Woche) und Reduzierung des Gehalts. Es wurde fast ein
Viertel der Mitarbeiter unserer Abteilung aus
Kostenersparnis-Gründen in andere Bereiche umgesetzt (oder
Stellen nicht wieder besetzt).

Tja ja: http://forum.tecchannel.de/forum/showthread.php?p=10…

Gleichzeitig hat man
umorganisiert, indem man u.a. zwei vorher getrennte Bereiche
zusammenlegte. Die Arbeitsmenge hat sich jedoch nicht
verringert. Im Gegenteil: Die Kurve zeigt steil nach oben und
wir sollen mit dem verbliebenen Personal ein Riesenprojekt
bewältigen obwohl es jetzt schon erhebliche Arbeitsrückstände
gibt. Alle gehen schon jetzt auf dem Zahnfleisch (bis hin zu
psychischer Erkrankung), konkrete Hilfe von „oben“ oder von
Seiten der Beschäftigtenvertretung gibt es nicht.

Welche Branche ?

Ich frage mich schon länger, wie ich mich selbst und auch
meine Kolleginnen/Kollegen motivieren kann, diese Situation -
ohne Aussicht auf kurz- oder mittelfristige Verbesserung -
durchzustehen. Möglichkeiten, sich woanders zu bewerben
bestehen so gut wie gar nicht. Ich mache Gedanken / Sorgen
über die Gesundheit und (De-)Motivation aller - auch meiner
eigenen.

http://www.wissenschaft.de/wissen/suchen.html (nach Schlagwörtern wie ‚Arbeitszeit‘ suchen. Allerdings ist die DB gerade nicht erreichbar…=
http://www.vdi-nachrichten.com/allgemein/full_search… (suche nach ‚Arbeitszeit‘) -> http://www.vdi-nachrichten.com/vdi_nachrichten/aktue…
(hilft vielleicht die Arbeitsbelastung besser zu verteilen ?)

Habt Ihr vielleicht noch Anregungen und Ideen? Wie geht Ihr
damit um?

Klar: auf Dauer geht das nicht gut. Weder für den einzelnen MA noch für das Unternehmen. Man denke auch an die Spätfolgen. Evtl. kann es helfen, der GF bei ‚Prozessoptimierungen‘ zu helfen. Entschuldigung wenn dieser Ausdruck so kalt klingen sollte…

HTH
mfg M.L.

Hallo,

bewerbt euch woanders solange der Laden noch läuft und ihr noch nicht kaputt seid. Ist die Firma erst mal ruiniert könnt ihr euch an Stelle 5 Mio und nochwas anstellen.

Gute Arbeitskräfte, die aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis kommen, werden durchaus gesucht.

Gruß

Peter

Hallo Peter,

der einzige (und natürlich wichtige) Vorteil den wir haben ist, dass wir nicht um unseren Job zu fürchten brauchen. Als Beamter muss man da schon recht viel dummes zeug anstellen …

Trotzdem: Entgegen der landläufigen Meinung wollen wir unsere Arbeit ordentlich und kundenorientiert erledigen - ohne dabei krank zu werden.

Danke trotzdem.

Daisy

Hallo,

aber als Beamtin hast Du doch alle Möglichkeiten offen. Schreib ans Ministerium. Die Schicken einen Staatssekretär, der schickaniert euren Amtsleiter und der ist blamiert. Machen unsere Studenten auch so.

Und Ihr könnt gegen eure AmtsleitungDienstaufsichtsbeschwerden schreiben, bis diese ihre Fähigkeiten einem anderen Bereich zu Verfügung stellen muss.

Aber Vorsicht: nie mit wir müssen zu viel arbeiten. Immer mit mangelnder Fürsorge. Das Wohl der anderen Kollegen, um das iHr besorgt seid. Ich denke, eure einzige Möglichkeit ist die Amtsleiter zu schassen, die so etwas zu lassen.

Ausserdem fallt Ihr doch unter die Arbeitszeitvberordnung. D.H. Ihr dürft oder müsst sogar die Überstungen abfeiern. Was sagt denn euer Vertreter dazu. Die Angestellten haben dazu ja einen Betriebsrat.

Gruß

Peter