Kur: Wann den AG informieren?

Hallo www-Gemeinde,

ich beabsichtige eine Kur zu beantragen, die aber u.U. auch länger als 3 Wochen dauern wird. Ganz grundsätzlich: Ich tu dies nicht, um meinem Arbeitgeber zu schaden, sondern vielmehr für mich und mein Leben, das ich momentan nicht im Griff hab.

Ich bin mir jetzt sehr unsicher, wie ich mich ggü. meinem AG verhalten soll.
Die Kur ist übrigens noch nicht mal beantragt, also auch nicht genehmigt. Aber: wenn die mal da ist, kann es ja bekanntlich schnell gehen. Ich habe eine gute Stelle und bin mir meiner Verantwortung auch bewusst.

Wie würdet Ihr Euch verhalten? Wann würdet Ihr den AG informieren?
Ich weiß zwar, daß wenn ich plötzlich krank werde, ich auch kurzfristig ausfallen könnte und es muß dann trotzdem auch ohne mich laufen. Aber so ist es ja nicht. Möchte ehrlich sein und nach den 6 Wochen wieder ohne schlechtes Gewissen an meinem Arbeitsplatz zurückkehren.
Denn meine Arbeit macht mir Spaß und das soll so bleiben.

Hoffe, Ihr habt einige gute Ratschläge für mich.
Besten Dank! Andi

Wann würdet Ihr den AG
informieren?

Hallo Andi, das geht nicht danach, was wir machen würden, sondern da gibts ne eindeutige Regelung. Siehe hier http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/entgfg/index… --> § 9.

Die Beantragung musst du erst mal nicht mitteilen.

MfG

Hallo,

ich weiß, daß ich die Kur erst mitteilen muß, wenn sie genehmigt ist. Mir ging es vielmehr darum, was ihr als sinnvoll erachtet.
ich denke, daß ich als verantwortungsbewusster Mitarbeiter schon etwas früher als 2 Wochen vor Kurantritt Bescheid geben sollte, daß ich für längere Zeit fehlen werde. Und wie schon gesagt: Nach der Genehmigung kann es ratz-fatz gehen.

Rein vom Gefühl her, dachte ich, daß man schon einiges vorher das ganze ankündigen sollte.

oder nicht?

Gruß, Andi

Rein vom Gefühl her, dachte ich, daß man schon einiges vorher
das ganze ankündigen sollte.

Das macht doch aber nur Sinn auf Basis der Genehmigung und wenn du die Genehmigung hast, musst du es sowieso „unverzüglich“ mitteilen.

Du kannst natürlich deinem Arbeitgeber gern freiwillig mitteilen, dass du eine Kur beantragt hast und damit rechnest, dass du irgendwann ausfällst, aber das ist alles ne Frage des Vertrauens gegenüber dem Arbeitgeber. In manchen Firmen gehts familiärer zu und da ist Interesse für den Mitmenschen da und in anderen gehts reineweg um die Formalität als solches.

MfG

Hallo Andi,

ich mußte aus anderen gesundheitlichen Gründen die Kur, die beantragt und genehmigt war, mehrere Monate verschieben, das ging.

Wenn Du einen Arzt hast, der Dir dann bescheinigt, daß Du aus z.B. zahntechnischen Gründen noch nicht kannst (vielleicht ne lange fällige Wurzelbehandlung?) - soweit ich weiß wollte niemand (weder BfA noch Kurbetrieb) so eine Bescheinigung sehen - dann kannst Du doch relativ selbst den Termin bestimmen?

Ich habe bei mir 3 Kurort-„Wünsche“ angegeben (Erfahrungen aus dem Netz usw.) und als einer bewilligt wurde, habe ich dort angerufen und einen Termin gemacht.

Wenn Du also wirklich innerhalb von 2 Wochen nach Bewilligung einen Termin hast, frag doch nach, ob sich das verschieben läßt um 1-2 Wochen und dann kannst Du das Deinem AG doch mitteilen? 3-4 Wochen wäre rechtzeitig?

Das alles ist ohne Gewähr, wie man das am sinnigsten nach Bewilligung jemandem bei der LVA oder BfA beibringt, weiß ich nicht, bei mir lief das alles glatt.

Viel Erfolg und gute Besserung

Silvia

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Hallo Andy,

ich beabsichtige eine Kur zu beantragen, die aber u.U. auch
länger als 3 Wochen dauern wird.

Ich bin mir jetzt sehr unsicher, wie ich mich ggü. meinem AG
verhalten soll.

Informier deinen Fachvorgesetzten mal grundsätzlich (Mein Arzt rät mir zu einer längeren Kur, mal sehen, ob es die KK auch so sieht). Damit weiss dein Cheffe, dass du in absehbarer zeit mal länger ausfallen wirst und kann sich schon mal Gedanken über Vertretungsregeln etc. machen.
Und den konkreten termin würde ich bei der Personalabteilung und dem fachvoregesetzten sofort mitteilen, wenn er klar ist.

Ciao maxet.

Hi maxet,

so oder ähnlich werde ich es wahrscheinlich machen. Ich denke, mein AG dankt es mir. Ich an seiner Stelle wäre ja auch froh, wenn ich dann noch etwas Zeit für Planung hab und nicht von heute auf morgen ins kalte Wasser geworfen werde.

Danke!
Andi