Hi Leute!
Meine Arbeitskollegin (Praktikantin in unserem Betrieb) hat ein Problem! Sie ist in der Ausbildung (25 Jahre alt, so ne Art Maßnahme vom Arbeitsamt) und hat eine kleine Tochter, die in die 2. Klasse geht. Ihre Miete wurde erhöht, der Vater bezahlt kein Unterhalt und das Geld wird immer knapper. Nun wollte sie Wundertüten füllen, aber das ist alles sehr unseriös. Habt ihr davon Ahnung?
- Die Eltern meines Freundes sind beide über 50 und arbeitslos. Was kann man tun??
Ich danke euch jetzt schon für eure Antorten!!!
Hallo,
in beiden Fällen steht ganz vorne die Frage: Was möchten oder wollen sie tun?
Ich bin z.B. seit über 5 Jahren im Empfehlungsmarketing tätig. Dazu teilzeit berüfstätig und allein erziehend. Das klappt prima, seriöse Firma, tolle Produkte, flexible Arbeitszeiten (jederzeit und überall möglich). Da gibt es keine Altersgrenze o.ä.
Wenn das interessant ist, melde dich doch. Ich gebe dir dann gerne mehr Infos (z.B. auch wo Veranstaltungen diesbezüglich sind - um sich unverbindlich zu informieren).
Gruß
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Hi Jana,
ich kann mich Maren nur anschließen. Man muss sich immer voarb fragen, was man machen möchte und welche Fähigkeiten (ob nun durch Ausbildung, Studium oder sonstwas bestätigt oder einfach so) man einbringt.
Empfehlungsmarketing (auch Networkmarketing genannt) kann eine Lösung sein. Man arbeitet selbständig und kann seinen Einsatz und damit sein Einkommen selber dosieren. Es braucht meist eine Weile, bevor man nennenswerte Einkünfte erzielt, aber es ist durchaus möglich.
Voraussetzung ist immer, dass man mit einem seriösen Unternehmen zusammenarbeitet, sich mit den Produkten identifizieren kann und eine seriöse Einarbeitung erhält. Schließlich muss man auch die entsprechende Persönlichkeit mitbringen (Kontaktfreudigkeit, Lernbereitschaft, Disziplin, Beharrlichkeit, …). Mir liegt das Geschäft absolut nicht, aber meine bessere Hälfte ist darin nebenberuflich recht erfolgreich.
übrigens ist es meist sehr von Vorteil, wenn der sog. Sponsor in halbwegs erreichbarer Nähe wohnt.
LG und viel Glück, sine
Hi!
Erstmal Danke für die Tips!
Die Praktikantin im Betrieb würde gern zu Hause arbeiten. Sie möchte trotz Nebenjob viel Zeit mit ihrer Tochter verbringen. Wir sind dann auf Kugelschreiber zusammenbauen und Wundertüten füllen gestoßen. Das fand sie toll, aber wir haben bisher ohne Erfolg nach seriösen Anbietern gesucht. Sie hatte sich von einer Firma auch interessantes Infomaterial zuschicken lassen, aber diese Firma steht bei der Verbraucherzentrale auf der „Liste der schwarzen Schafe“. Da hat sie es sein lassen.
Naja, mit den Eltern meines Freundes ist das ne ziemlich schwierige Sache. Sie haben wirklich kein Geld!!! Die Mutter arbeitet bei ner Firma die für große Firmen Waren einpackt. Sie arbeit lange und schwer für wenig Geld und muss weit fahren, aber sie arbeitet. Der Vater ist Dipl. Betriebswirt und sich (macht den Eindruck auf mich) etwas zu fein für gewisse Sachen. Ich arbeite neben meiner Ausbildung im Kaufland und bekomme jeden Monat zwischen 200,- und 450,- Euro zusätzlich. Für den Vater wär das viel viel Geld, aber er macht es halt nicht. Er hat sich zwar schon bei Kaufland beworben, aber so wie ich ihn kenne wahrscheinlich nur als stellv. Filialleiter. Seine Ansprüche sind also etwas gehoben. Mit Menschen kann er aber auch nichts machen, da er immer auf sein Recht besteht. (hart gesagt: er ist der klügste und er weiß alles, und Fehler macht er erst recht nicht!!) Ich komme mit ihm aus, aber andere???
Liebe Grüße Jana
Hi Leute!
Meine Arbeitskollegin (Praktikantin in unserem Betrieb) hat
ein Problem! Sie ist in der Ausbildung (25 Jahre alt, so ne
Art Maßnahme vom Arbeitsamt) und hat eine kleine Tochter, die
in die 2. Klasse geht. Ihre Miete wurde erhöht, der Vater
bezahlt kein Unterhalt und das Geld wird immer knapper. Nun
wollte sie Wundertüten füllen, aber das ist alles sehr
unseriös. Habt ihr davon Ahnung?
Davon würd ich die Finger lassen, hat sie die Möglichkeit abends einen Babysitter für die Tochter zu haben (zB. eine Freundin die nur aufpasst das das Kind, wenn es den aufwacht nicht allein ist). Dann würd ich zu Tupper raten, damit ist man flexibel, man deckt seinen eigenen HAushalt günstig ein, muss nicht alles als Muster kaufen, sondern kan sich in der Gruppe auch austauschen und man ist eher abends weg zur Party. Wenn man gut ist, kann man damit Geld verdienen. Man muss eine eigene Buchhaltung aufziehen und lernt nebenbei noch BWL-Grundlagen. Auch wenn es in der näheren Umgebung zunächst einen Aufschrei gibt, aber schau mal in die Schränke der Leute, ich kenne keinen, der nicht mindestens eine Dose hat evtl von der oma geerbt.
- Die Eltern meines Freundes sind beide über 50 und
arbeitslos. Was kann man tun??
Im anderen Posting schriebst du, dass sie arbeitet, nur weit entfernt. Ich würd mich einfach weiter bewerben, evtl mit professioneller Unterstützung, die mal über die Unterlagen schaut, aus ungekündigter Stellung ist es leichter als aus der Arbeitslosigkeit.
Dem Vater kann man anscheinend nur Raten an seiner Persönlichkeit zu arbeiten und evtl. auch an seinen Unterlagen. Da gibts bei der Volkshochschule sicher Kurse für. Ansonsten hat er durch seine Qualifikation sicher noch Chancen in dem Alter. ggf. auch selbstständig.
Kennst du das Buch von Bolles „durchstarten zum Traumjob“, wäre den beiden evtl zu empfehlen (gibts oft auch in der Bücherei/Bibliothek)
Sonst kostet es etwa 25 EU.
Schöne Grüße Susanne
Hi Susanne,
ich bin ja dem Networking nicht grundsätzlich abgeneigt, aber Tuppers Konditionen sind doch wirklich eher bescheiden und die Option, sich selbst günstig einzudecken ist auch nicht überzeugend, weil Tupperware kein Verbrauchsartikl ist. Ist der Küchenschrank voll, ist er voll und unkaputtbar sind die Dinger ja angeblich auch nocht …
Für aktive Networker und auch für „Eigenbedarfler“, die sich nicht bei A … und sonstwo arm sparen wollen, gibt es doch inzwischen diverse attraktivere Möglichkeiten - sei nicht böse!
LG, sine
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Hi Susanne,
ich bin ja dem Networking nicht grundsätzlich abgeneigt, aber
Tuppers Konditionen sind doch wirklich eher bescheiden und die
Option, sich selbst günstig einzudecken ist auch nicht
überzeugend, weil Tupperware kein Verbrauchsartikl ist. Ist
der Küchenschrank voll, ist er voll und unkaputtbar sind die
Dinger ja angeblich auch nocht …
Für aktive Networker und auch für „Eigenbedarfler“, die sich
nicht bei A … und sonstwo arm sparen wollen, gibt es doch
inzwischen diverse attraktivere Möglichkeiten - sei nicht
böse!
LG, sine
Hallo Sine, also Tupper mit Amway zu vergleichen wird der Sache nicht ganz gerecht. MAn muß sich nicht selbst eindecken, man kann sich auch die Muster leihen. MAn hat zwar ein Gruppensystem, aber eher so, dass man eine Art Betreuerin/1. Anlaufstelle hat (und die meist nicht die Anwerberein ist), anders als bei Amway, wo man gerade noch diejenige kennt, die einen Geworben hat und nur Teil einer Großen Pyramide ist. Ich konnte mir mal in einem Existenzgründungsseminar ein gutes Bild von Amway machen, da dort eine war, die sich damit selbstständig achen wollte. Die Prozente, die man bei Tupper bekommt sind auch besser (40 auf Muster, 24 vom Verkaufserlös, gegen durchschnittlich 12-15 bei Amway), man muss nicht nur die eigenen Verwandschaft abklappern, sondern bekommt auch Extraadressen von der Bezirkshandlung. Dazu kann man sich immer mal extras verdienen, wenn man es drauf anlegt, denn niemand steht hinter einem und macht Druck, anders als bei A.
Und bei Tupper kann man nur eine Stufe weiterkommen (Gruppenleiterin, einziger wirklicher Vorteil ist dann ein Firmenwagen, die 3% mehr gehen schon für den zusätzlichen Verwaltungsaufwand drauf) und mehr geht über Jahre nicht, es sei denn die Bezirkshändlerin geht in Rente. Die Chance dass neue BZHs aufmachen ist hier im Nord-Westen zumindest gering bis gegen 0. Drum würde ich es nicht als Networking sondern als Strukturvertrieb betrachten.
Wenn man fleissig ist, kann man meines erschtens damit zumindest eher Geld verdienen als mit A. Ich hab mir damit eine Zeitlang mein Studium finanziert, und kann sagen es geht. Sinnvoll ist es wenn man gut organisiert ist, so dass man die Fahrten zur BZH bündeln kann, mit dem Nachteil dass man ein Zwischenlager bzw. Platz zum Sortieren braucht (Keller,Abstellkammer) Bei A. hab ich so meine Zweifel, da man zT Vorrat kaufen muß, keinen Rabatt auf Musterpackungen bekommt etc. Und dass bei A nie wortwörtlich gesagt wird, dass es sich um VERKAUF handelt, sondern nur um „Sponsoren anwerben“ ist schon Grund genug die Finger von zu lassen.
Susanne
Guten Tag,
…wenn ich meinen Senf dazu geben darf…
A, HL, T, und alle anderen klingen erst einmal verlockend. Stimmt. Doch nicht jeder Vertrieb ist für alle Personen geeignet, die sich selbststädnig machen wollen.
Dass bei allen Vetrieben der beratende Außendienstler verkaufen muss, um Geld einzufahren, egal welche Abrechnungsmoden angebracht erden, ist doch wohl klar.
Auch bei T.muss die Tasche (=das Handwerkszeug) bezahlt werden. Wenn nicht bar, dann eben über Partys. Das läst sich auch bei anderen Vertrieben arrangieren, auch wenn es nicht gern gesehen wird.
Die Abrechnungssysteme sind im Prinzip mehr oder weniger gleich.
-Sponsor- ist ein abgedroschenes Wort, in meinen Augen…doch wie bitte soll man jemanden nennen, der einem ein Möglichkeit eines Franchiseverfahrens (= x % Abgabe an den Außendienstler und yz % an Verwaltungskosten an den Hersteller) nennen?
Dass nur AD´ler gut Knete verdienen, die fleißig sind ist doch wohl logisch, oder???
Man/Frau muss allerdings nicht, wie gemeinhin angenommen, den Bekannten- und Freundeskreis abklappernd „beratend“ zu einem Termin animieren, wenn der Ad von seinem Produkt überzeugt ist, dann nämlich funktionieren auch fremde Adressen.
Das Empfehlungsgeschäft hat für viele einen faden Beigeschmack, denn Versicherungskaufleute arbeiten damit und mittlerweile auch andere (Zeitschriften, Provider und eigentliche alle, die Freundschaftswerbungen ihren Umsatz steigern wollen). Daher ist es eigentlich Blödsinn aus den Vertriebssystemen,die auf der sog. Berater-Party-Schiene existieren, Pyramidensysteme zu machen.
Sicherlich, gibt es faule Eier darunter. Wo nicht???.
wiwo
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