Was genau wird denn in einer Personalabteilung eines Unternehmens so alles bearbeitet? Welche Aufgabenbereiche hat man da?
Was genau wird denn in einer Personalabteilung eines
Unternehmens so alles bearbeitet? Welche Aufgabenbereiche hat
man da?
z.b.
Personalplanung, Personalsuche- und Auswahl, Neuaufnahmen, Abwesenheiten,
Leistungsfeststellungen, Versetzungen, Bestellungen, Beenden von Dienstverhältnissen, Pensionierungen, Beförderungen, Diziplinarangelegenheiten, Bezugsvorschüsse, Lehrlingsausbildung, Zulagen und Nebengebühren
Und wie ist’s mit dem Finanziellen? Lohn auszahlen, klar… aber was gibt’s denn da sonst noch alles, was es zu bezahlen gibt? Lohnsteuer? Sozialbeiträge?..
Und wie ist’s mit dem Finanziellen? Lohn auszahlen, klar…
aber was gibt’s denn da sonst noch alles, was es zu bezahlen
gibt? Lohnsteuer? Sozialbeiträge?..
die auszahlung macht die Buchhaltung in der regel, aber die lohn-und gehaltsrechnung macht schon die Personalabteilung. aber dafür gibts programme, das ist keine komplizierte angelegenheit.
der arbeitgeber zahlt an den arbeitnehmer natürlich den nettolohn aus und an die krankenkasse die sozialbeiträge - die dann weitergeleitet werden an rentenkasse usw. lohnsteuer ans finanzamt. für die berechnung gibt es eben diese software-lösungen, wo man halt die stammdaten der mitarbeiter hinterlegt und dann rechnet man den lohn/ das gehalt.
ja, personalstammdatenerfassung und -pflege machen sie auch (vom namen über lohnsteuerklasse bis zu eltern?/ schwerbehindert? usw.).
Hallo,
der arbeitgeber zahlt an den arbeitnehmer natürlich den
nettolohn aus und an die krankenkasse die sozialbeiträge - die
dann weitergeleitet werden an rentenkasse usw. lohnsteuer ans
finanzamt. für die berechnung gibt es eben diese
software-lösungen, wo man halt die stammdaten der mitarbeiter
hinterlegt und dann rechnet man den lohn/ das gehalt.ja, personalstammdatenerfassung und -pflege machen sie auch
(vom namen über lohnsteuerklasse bis zu eltern?/
schwerbehindert? usw.).
bei uns machen die MA auch die Dienstreisekostenabrechnung,
weiterhin Koordinierung Aus- und Weiterbildung,
Zeiterfassungsdatenbearbeitung
Beatrix
Servus Indygirl,
möge dieses Dein Wort
aber dafür gibts programme, das ist keine komplizierte
angelegenheit.
so rasch wie möglich in Gottes Ohr landen!
Ich persönlich halte die Abrechnung durch Personaler für ungefähr so sinnvoll wie die Pflege der Außenanlagen durch das Personal am Empfang oder die Leitung von FuE durch den Vertriebsschef:
Es sind schlicht verschiedene Welten, die sich da in einer Person treffen müssen.
- Dass es Spezialisierungen in beiden Bereichen gibt, die sich in einer Person treffen, kommt natürlich vor.
Schöne Grüße
MM
off topic
Hi!
Ich persönlich halte die Abrechnung durch Personaler für
ungefähr so sinnvoll wie die Pflege der Außenanlagen durch das
Personal am Empfang oder die Leitung von FuE durch den
Vertriebsschef:
Ich sehe es ähnlich, wenn Steuerberater die Lohn- & Gehaltabrechnung machen! 
Es SOLL welche geben, die das fehlerfrei auf die Reihe bekommen - einzig erlebt habe ich noch keinen…
Mag daran liegen, dass zu wenig Kennntnisse aus dem Personalbereich vorhanden sind *g*
Es sind schlicht verschiedene Welten, die sich da in einer
Person treffen müssen.
WIESO?
- Dass es Spezialisierungen in beiden Bereichen gibt, die sich
in einer Person treffen, kommt natürlich vor.
Ds muss ich jetzt nicht verstehen! Ich fand schon den Ausspruch, dass die Entgeltabrechnung nicht so kompliziert ist, weil es ja Programme dafür gibt, ERSCHRECKEND.
Aber wo ist die Diskrepanz zwischen Personalmensch und Abrechner?
Mir sind einige Personalchefs begegnet, die der Meinung waren, die Abrechnung sei das Aushängeschild einer guten Personalabteilung (worüber man sicherlich streiten kann!).
LG
Guido
Hi!
die auszahlung macht die Buchhaltung in der regel, aber die
lohn-und gehaltsrechnung macht schon die Personalabteilung.
aber dafür gibts programme, das ist keine komplizierte
angelegenheit.
Ähm - schon mal ne Abrechnung gemacht?
Ich meine, so mit Außendienstlern auf der ganzen Welt?
So mit ständigem Kontakt zu Krankenkassen (die ja durch Proggis abgedeckt werden)?
So mit Außenprüfungen, wo man dann den Prüfern sagen kann: „Fragen Sie zur Erläuterung unser Programm!“?
So mit Fördermitteln, die die Bundesagentur für Arbeit übernimmt?
Offensichtlich nicht!
LG
guido
Servus Guido,
Ich sehe es ähnlich, wenn Steuerberater die Lohn- &
Gehaltabrechnung machen!
das ist was dran: In beiden Fällen hängt der Erfolg des Ganzen davon ab, ob der jeweils Verantwortliche anerkennen will, dass es sich dabei um eine Spezialaufgabe handelt oder nicht. In StB-Kanzleien ist es genauso nützlich, wenn einzelne Mitarbeiter fast nur LSt und SV-Zeugs beherrschen, und das dann aber richtig.
Es sind schlicht verschiedene Welten, die sich da in einer
Person treffen müssen.
Aber wo ist die Diskrepanz zwischen Personalmensch und
Abrechner?
Ich denke, der Personalmensch muss zuallererst jemand für das Personal sein - er muss in der Lage sein, die Interessen der jeweils anderen „Partei“ zu vertreten, wenn er in Kontakt mit der jeweils einen ist. Das geht vom ersten Kontakt bei der Einstellung eines Mitarbeiters bis zum Management einer nicht reibungslosen Trennung. Dazwischen liegen sehr viele Situationen, die es notwendig machen, den richtigen Weg zwischen Kontroverse und Vermittlung zu finden. Eine ziemlich extrovertierte Aufgabe, die außer Durchsetzungsvermögen, Sachkenntnis und Gerechtigkeitssinn auch eine Menge Fingerspitzengefühl für die auf beiden Seiten im Spiel befindlichen Seelchen erfordert.
Während der verlässliche Abrechner, der sich ständig auf der Jagd nach dem Anschluss im Dschungel der Rechtsnormen befindet, oft genug ein ziemlich introvertiertes Wesen ist, der gar nicht so gern mit Menschen und Menscheleien zu tun hat. Muss er auch nicht, wenn man ihm seine Spezialisierung überlässt.
Wie gesagt, wenn beides zusammenkommt, ists natürlich ideal. Aber der Fall, dass der Abrechner mit Personalarbeit betraut wird, vor der er eigentlich Angst hat (weil er Angst vor Menschen hat), ist wohl eher weniger ideal - aber zumindest in kleinen und mittleren Unternehmen häufig.
Mir sind einige Personalchefs begegnet, die der Meinung waren,
die Abrechnung sei das Aushängeschild einer guten
Personalabteilung (worüber man sicherlich streiten kann!).
Zweifellos ist das der Idealfall. Der aber im Fall einer Abteilung nicht unbedingt dadurch gegeben sein wird, dass jeder alles macht, sondern dass man sich gegenseitig das machen lässt, was einer gut kann, und sich dabei gegenseitig respektiert.
Kurz: Ich meine schon, dass es sich hier um zwei ihrer Natur nach verschiedene Aufgabenbereiche handelt, die selten genug von einer Person ordentlich gemacht werden können.
Schöne Grüße
MM
Ich mag keine Pauschalierungen!
Hi!
Ich denke, der Personalmensch muss zuallererst jemand für das
Personal sein - er muss in der Lage sein, die Interessen der
jeweils anderen „Partei“ zu vertreten, wenn er in Kontakt mit
der jeweils einen ist. Das geht vom ersten Kontakt bei der
Einstellung eines Mitarbeiters bis zum Management einer nicht
reibungslosen Trennung. Dazwischen liegen sehr viele
Situationen, die es notwendig machen, den richtigen Weg
zwischen Kontroverse und Vermittlung zu finden. Eine ziemlich
extrovertierte Aufgabe, die außer Durchsetzungsvermögen,
Sachkenntnis und Gerechtigkeitssinn auch eine Menge
Fingerspitzengefühl für die auf beiden Seiten im Spiel
befindlichen Seelchen erfordert.
OK
Während der verlässliche Abrechner, der sich ständig auf der
Jagd nach dem Anschluss im Dschungel der Rechtsnormen
befindet, oft genug ein ziemlich introvertiertes Wesen ist,
der gar nicht so gern mit Menschen und Menscheleien zu tun
hat. Muss er auch nicht, wenn man ihm seine Spezialisierung
überlässt.
Ähm - nö!
Ich kenne wirklich genug Abrechner - und introvertiert sind die alle nicht!
Wie gesagt, wenn beides zusammenkommt, ists natürlich ideal.
Aber der Fall, dass der Abrechner mit Personalarbeit betraut
wird, vor der er eigentlich Angst hat (weil er Angst vor
Menschen hat),
Hölle, hör doch mal auf, alle über einen Kamm zu scheren!
Wie soll denn jemand, der „Angst vor Menschen hat“, diesen Menschen die Abrechnung erklären können (was zwangsläufig regelmäßig anfällt)?!??!
ist wohl eher weniger ideal - aber zumindest in
kleinen und mittleren Unternehmen häufig.
Naja - ich BIN Personaler und mache die Abrechnung. OK, mein Background gibt einiges an abrechnungstechnischem Hintergrundwissen her. Das muss man erst mal lernen! Genauso, wie man es lernen muss, Mitarbeiter auszuwählen, einzustellen und zu betreuen…
Würde ich NUR die Abrechnung machen, hätte ich gut und gerne 15 Arbeitstage im Monat nichts zu tun! Das liegt allerdings an der sehr kleinen Unternehmensgröße…
Zweifellos ist das der Idealfall. Der aber im Fall einer
Abteilung nicht unbedingt dadurch gegeben sein wird, dass
jeder alles macht, sondern dass man sich gegenseitig das
machen lässt, was einer gut kann, und sich dabei gegenseitig
respektiert.
Komm doch mal weg vom Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern, in denen jede Abrteilung aus mehreren Arbeitsgruppen besteht!
Kurz: Ich meine schon, dass es sich hier um zwei ihrer Natur
nach verschiedene Aufgabenbereiche handelt, die selten genug
von einer Person ordentlich gemacht werden können.
Sehe ich völlig anders!
LG
Guido