schwieriges Thema, ich war vor acht Jahren auch in deiner Situation. Hängt von einigen Faktoren ab
wie viele Möglichkeiten hast du noch? Wie ist das Angebot?
wo ist die Arbeitsstelle (Nord- oder Süddeutschland?)
(Ballungszentrum oder Land, in München sind die Gehälter 20-30% höher als in Buxtehude)
was kannst Du?
wie sind deine Zeugnisse? Praktikas? Ausland? EDV scheint gut.
wie ist die Arbeitsmarklage? Ingenieure und EDVler sind gesucht, aber der Deckel muß auf den Topf passen.
Allgemein ist bei größeren Industrieunternehmen nicht so wichtig, mit welchem Gehalt Du anfängst, das interessiert in fünf Jahren niemand mehr.
Anstatt hoch zu pokern kann man sich auch günstig (nicht billig) einkaufen lassen und dann nach fünf oder sechs Monaten darauf verweisen. (Typ: Einstiegsgehalt nicht so wichtig, ich möchte lieber erst durch Leistung überzeugen.)
Vorsicht, das kann jedoch genau wie das Gegenteil ins Auge gehen.
Ich hab es damals mit Erfolg gemacht und hab trotzdem ein höheres Einstiegsgehalt als meine Kollegen gehabt.
Geh in möglichst viele Bewerbungsgespräche und vergleich Dich mit deinen Studienkollegen, die Dich nicht anlügen.
Setze Dir dann eine Mindestsumme, die Du auf keinen Fall unterschreiten willst. Bei mir waren es 1992 4000 DM/Monat.
Jahresgehalt ist natürlich professioneller gedacht.
Ich denke eine fünf sollte bei einem Junging zur Zeit auf jeden Fall drin sein.
Gruß
Ralf
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]