Dringend-Bewertung für ein Bewerbungsanschreiben

Hallo Zusammen!

Habe von einem Stellenangebot gehört und soll sofort eine Bewerbung hinschicken. Ich bitte euch, mir eure Meinung zum Anschreiben zu sagen. Nehmt es ruhig auseinander.

Kurz die Fakten zu der Stelle:

  • Bewerbung bezieht sich auf ein neues Altenheim, dass im September aufmacht
  • eine Arbeitskollegin kennt da jemanden (den Bruder der zukünftigen Heimleiterin) und hat für mich dort angerufen und „vorgesprochen“
  • studiere momentan noch

Nun, also das Anschreiben:

Mein Name
Adresse
Telefon
Email

Datum
Fa. Name (WAS BEDEUTET FA.-Firma oder Familie??)
Adresse

Bewerbung als Mitarbeiterin im Sozialen Dienst (besser:Sozialdienstmitarbeitererin??)
Bezug auf xxx Name und Adresse meiner Arbeitskollegin

Sehr geehrter Herr XXX,
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich stehe kurz vor dem Abschluss des Magisterstudiengangs XXX (Fächer). Durch den Kontakt zu Frau XXX bin über ihr Stellenangebot informiert, welches mich als erste berufliche Herausforderung besonders anspricht. Im Rahmen meiner bislang einjährigen Erfahrung durch Praktikum und ehrenamtliche Tätigkeit im Sozialen Dienst des XXX (Name meiner bisherigen Stelle)habe ich mich bereits intensiv in die Inhalte einer Seniorenbetreuung und -förderung eingearbeitet. Ich etablierte eigenständig einen Gesprächskreis und habe zudem insbesondere Erfahrung in den Bereichen „Gedächtnistrainig“ und „Gymnastik“.(Zu speziell?) Durch den Schwerpunkt meines Hauptstudiums, XXX, konnte ich mir theoretisches Wissen zu diesem Bereich aneignen.
Ich interessiere mich vorrangig für eine Vollzeitstelle, aber selbstverständlich auch für eine Teilzeitstelle.

Ich strebe einen Berufsbeginn zum XXX an und würde mich sehr über eine positive Rückmeldung freuen.

Mit freundlichen Grüssen

So, das wars.
Kompetente Antworten wären toll - gerne auch per Mail.

Liebe Grüsse*Diana

Hi Diana,

also, ich als Laie find das Anschreiben sehr nett :wink: Nicht so von wegen „hiermit wage ich armer nichtwürdiger Wurm mich bei Ihnen vorzustellen zu wagen zu gehabt haben. Mit allervorzüglichster Hochachtung“ sondern nett formuliert.

Worauf Du gucken solltest, sind Formalitäten. Und wir wären nicht in Deutschland, wäre die Aufteilung von Anschreiben nicht genormt. Ganz sicher bin ich mir nimmer, aber ich hab die Adresse von der Firma immer so geschrieben:

Petzisladen & Co
Herrn Personalmichl
Bergwerkgasse 1a

12345 Ort

Und das steht genau in der Höhe, dass es in einem A4-Umschlag zum Fenster rausguckt :wink:

Sodele, wie das die Norm vorsieht weiss ich nicht, aber ich habe dann in der Kopfzeile meine Adresse so untergebracht. Mittig, zentriert, gleiche Schriftart und -grösse wie im Anschreiben.

 Petzi Bär 
 Bärenhöhle 1 . 33333 Bärlingen
 Tel: 0123 456 789 . Mail: [email protected]
---------------------------------------------------------------------

Wobei ich für Tel und Mail die üblichen Symbole aus der Schriftart „Wingdings“ verwendet habe.
Ich hatte aber auch noch eine Titelseite verwendet, auf der mein Foto klebte, stand „Bewerbung als…“ „Anlagen…“ und Adresse.

Über dem Text stand dann noch rechtsbündig: „Bärlingen, 35.05.2017“

Fa. Name (WAS BEDEUTET FA.-Firma oder Familie??)

Firma

Bewerbung als Mitarbeiterin im Sozialen Dienst
(besser:Sozialdienstmitarbeitererin??)

Weiss nicht, so wie halt die offizielle Bezeichnung ist. Notfalls Deine Freundin fragen.

Sehr geehrter Herr XXX,
Sehr geehrte Damen und Herren,

Ent oder weder. Also entweder der Herr XXX, ist immer besser wenn Du ihn persönlich ansprichst oder die unbekannten Damen und Herren.

ich stehe kurz vor dem Abschluss des Magisterstudiengangs XXX
(Fächer).

…an der Uni Sowieso.

Durch den Kontakt zu Frau XXX bin über ihr
Stellenangebot informiert,

Bist Du informiert? Soso? Informiert sein hat einen sehr förmlichen fast negativen Toucht „ja, ich bin über Ihre Verfehlungen informiert“. Eher „Frau xxx hatte erwähnt, dass…“. Wenn die Frau xxx übrigens eine Studienkollegin-Lehrerin oder so von Dir ist, dann erwähne das auch. Natürlich nicht, wenn’s „nur“ die beste Freundin oder Kegelschwester ist, aber sollte sie gar eine ehemalige Lehrerin oder so sein - dann häng das an die grosse Bimmel!

welches mich als erste berufliche
Herausforderung besonders anspricht. Im Rahmen meiner bislang
einjährigen Erfahrung durch Praktikum und ehrenamtliche
Tätigkeit im Sozialen Dienst des XXX (Name meiner bisherigen
Stelle)habe ich mich bereits intensiv in die Inhalte einer
Seniorenbetreuung und -förderung eingearbeitet.

da fehlt mir was zwischen „einer“ und „Seniorenbetreuung“. Vielleicht sowas wie „einer effektiven Seniorenbetreuung“ oder was halt auch sich das Heim auf die Fahnen geschrieben hat.

Ich etablierte
eigenständig einen Gesprächskreis

selbstständig :wink:
Und zu der Sache mit der Vergangenheit :smile: Wir hatten diesbezüglich hier schonmal ne heisse Diskussion, deren Fazit war, dass die erste Vergangenheit („etablierte“ statt „habe etabliert“) im Süddeutschen Sprachraum oft als hochgestochen empfunden wird.

und habe zudem insbesondere
Erfahrung in den Bereichen „Gedächtnistrainig“ und
„Gymnastik“.(Zu speziell?)

Nö, eher im Gegentum, vielleicht hast Du ja mal entsprechende Kurse betreut. Gerade Gymnastik kannst Du ruhig noch spezifizieren.

Durch den Schwerpunkt meines
Hauptstudiums, XXX, konnte ich mir theoretisches Wissen zu
diesem Bereich aneignen.

Bin grad am Überlegen, ob Du die Theorie am Anfang erwähnst, und danach Deine praktischen Erfahrungen.

Ich interessiere mich vorrangig für eine Vollzeitstelle, aber
selbstverständlich auch für eine Teilzeitstelle.

Hmm, das ist immer schwer. Vielleicht kannst Du das relativieren, dass „unter Umständen“ auch eine Teilzeitstelle in Frage käme…

Ich strebe einen Berufsbeginn zum XXX an und würde mich sehr
über eine positive Rückmeldung freuen.

*grins* also ich denke mal, dass die positivste Rückmeldung die Du so erwarten kannst, eine Einladung zum Vorstellungsgespräch ist. Sprich „ich freue mich auf ein persönliches Gespräch“.

Achja Geld. Hast Du das bewusst verschwiegen oder nur vergessen? Denn das ist ja doch wohl der Hauptgrund warum Du arbeiten gehst (nehme ich zumindest an *fg*)

Mit freundlichen Grüssen

Ich meinerlicherseits grüsse immer nur mit einem Gruss freundlich, wenn ich nur in meinem Namen schreibe. Sprich, bei Bewerbungen schreibe ich „mit freundlichem Gruss“ wenn ich Firmenbriefe schreibe „mit freundlichen Grüssen“ denn da grüsse ich ja im Namen von allen meinen Kollegen :wink:

*wink*

Petyi

Hallo Petyi!

Erstmal: Danke für deine Mühe!

also, ich als Laie find das Anschreiben sehr nett :wink: Nicht so
von wegen „hiermit wage ich armer nichtwürdiger Wurm mich bei
Ihnen vorzustellen zu wagen zu gehabt haben. Mit
allervorzüglichster Hochachtung“ sondern nett formuliert.

Danke! Gewisses Selbstbewusstsein muss man doch auch an den Tag legen. Schreibe ja nicht dem Teufel :wink:

Worauf Du gucken solltest, sind Formalitäten. Und wir wären
nicht in Deutschland, wäre die Aufteilung von Anschreiben
nicht genormt. Ganz sicher bin ich mir nimmer, aber ich hab
die Adresse von der Firma immer so geschrieben:

Petzisladen & Co
Herrn Personalmichl
Bergwerkgasse 1a

12345 Ort

Stimmt, hab mich vertan. Hab mal ein Bewerbungstraining mitgemacht und da wars auch so.

Und das steht genau in der Höhe, dass es in einem A4-Umschlag
zum Fenster rausguckt :wink:

Ok :wink:

Sodele, wie das die Norm vorsieht weiss ich nicht, aber ich
habe dann in der Kopfzeile meine Adresse so untergebracht.
Mittig, zentriert, gleiche Schriftart und -grösse wie im
Anschreiben.

Petzi Bär
Bärenhöhle 1 . 33333 Bärlingen
Tel: 0123 456 789 . Mail: [email protected]

Wobei ich für Tel und Mail die üblichen Symbole aus der
Schriftart „Wingdings“ verwendet habe.
Ich hatte aber auch noch eine Titelseite verwendet, auf der
mein Foto klebte, stand „Bewerbung als…“
„Anlagen…“ und
Adresse.

Genauso mach ichs auch. Find das Deckblatt direkt anbsprechender.

Bewerbung als Mitarbeiterin im Sozialen Dienst
(besser:Sozialdienstmitarbeitererin??)

Weiss nicht, so wie halt die offizielle Bezeichnung ist.
Notfalls Deine Freundin fragen.

Schwierig. Muss mich nochmal schlau machen.

Sehr geehrter Herr XXX,
Sehr geehrte Damen und Herren,

Ent oder weder. Also entweder der Herr XXX, ist immer besser
wenn Du ihn persönlich ansprichst oder die unbekannten Damen
und Herren.

Hab ich anders gelernt.

ich stehe kurz vor dem Abschluss des Magisterstudiengangs XXX
(Fächer).

…an der Uni Sowieso.

Hab die Uni einfach migeXXXt :wink:

Durch den Kontakt zu Frau XXX bin über ihr
Stellenangebot informiert,

Bist Du informiert? Soso? Informiert sein hat einen sehr
förmlichen fast negativen Toucht „ja, ich bin über Ihre
Verfehlungen informiert“. Eher „Frau xxx hatte erwähnt,
dass…“. Wenn die Frau xxx übrigens eine
Studienkollegin-Lehrerin oder so von Dir ist, dann erwähne das
auch. Natürlich nicht, wenn’s „nur“ die beste Freundin oder
Kegelschwester ist, aber sollte sie gar eine ehemalige
Lehrerin oder so sein - dann häng das an die grosse Bimmel!

Die Freundin arbeitet im Sozialen DIenst - ist meine Arbeitskollegin, also erwähne ich sie auch so. Besser nur „Arbeitskollegin“ oder „Arbeitskollegin und Freundin“ oder „gute Arbeitskollegin“? :wink:

welches mich als erste berufliche
Herausforderung besonders anspricht. Im Rahmen meiner bislang
einjährigen Erfahrung durch Praktikum und ehrenamtliche
Tätigkeit im Sozialen Dienst des XXX (Name meiner bisherigen
Stelle)habe ich mich bereits intensiv in die Inhalte einer
Seniorenbetreuung und -förderung eingearbeitet.

da fehlt mir was zwischen „einer“ und „Seniorenbetreuung“.
Vielleicht sowas wie „einer effektiven Seniorenbetreuung“ oder
was halt auch sich das Heim auf die Fahnen geschrieben hat.

effektiv hört sich gut an!

Ich etablierte
eigenständig einen Gesprächskreis

selbstständig :wink:
Und zu der Sache mit der Vergangenheit :smile: Wir hatten
diesbezüglich hier schonmal ne heisse Diskussion, deren Fazit
war, dass die erste Vergangenheit („etablierte“ statt „habe
etabliert“) im Süddeutschen Sprachraum oft als hochgestochen
empfunden wird.

wohne im Westen :wink:

und habe zudem insbesondere
Erfahrung in den Bereichen „Gedächtnistrainig“ und
„Gymnastik“.(Zu speziell?)

Nö, eher im Gegentum, vielleicht hast Du ja mal entsprechende
Kurse betreut.

Ja, hab ich. Schreib ich dazu.

Durch den Schwerpunkt meines
Hauptstudiums, XXX, konnte ich mir theoretisches Wissen zu
diesem Bereich aneignen.

Bin grad am Überlegen, ob Du die Theorie am Anfang erwähnst,
und danach Deine praktischen Erfahrungen.

Ich interessiere mich vorrangig für eine Vollzeitstelle, aber
selbstverständlich auch für eine Teilzeitstelle.

Hmm, das ist immer schwer. Vielleicht kannst Du das
relativieren, dass „unter Umständen“ auch eine Teilzeitstelle
in Frage käme…

Ich probiers.

Ich strebe einen Berufsbeginn zum XXX an und würde mich sehr
über eine positive Rückmeldung freuen.

*grins* also ich denke mal, dass die positivste Rückmeldung
die Du so erwarten kannst, eine Einladung zum
Vorstellungsgespräch ist. Sprich „ich freue mich auf ein
persönliches Gespräch“.

Achja Geld. Hast Du das bewusst verschwiegen oder nur
vergessen? Denn das ist ja doch wohl der Hauptgrund warum Du
arbeiten gehst (nehme ich zumindest an *fg*)

Was meinst du damit? Wie Geld? Soll ich da meine Gehaltsvorstellungen reinschreiben? :wink:

Mit freundlichen Grüssen

Ich meinerlicherseits grüsse immer nur mit einem Gruss
freundlich, wenn ich nur in meinem Namen schreibe. Sprich, bei
Bewerbungen schreibe ich „mit freundlichem Gruss“ wenn ich
Firmenbriefe schreibe „mit freundlichen Grüssen“ denn da
grüsse ich ja im Namen von allen meinen Kollegen :wink:

*wink*

*zurückwink*

Petyi

Diana

Hallo,

Ganz sicher bin ich mir nimmer, aber ich hab
die Adresse von der Firma immer so geschrieben:

Petzisladen & Co
Herrn Personalmichl
Bergwerkgasse 1a

12345 Ort

das war einmal, auch die DIN 5008 geht mit der Zeit - mittlerweile ist die Leerzeile vor dem Ort überflüssig geworden. Ich finde es allerdings viel übersichtlicher mit und würde das auch so lassen :smile:

Gruß

habe… etabliert
Hallo Diana,
es wurde ja schon angesprochen. Ich würde die Formulierung „habe ich einen Gesprächskreis etabliert“ verwenden.
Erstens klingt für mich das Präteritum zu gespreizt (komme aber ursprünglich auch aus dem süddeutschen Raum:wink:, zweitens drückt das Perfekt (habe … etabliert) einen Sachverhalt aus, der immer noch relevant ist.
Beispiel: Ich ging zum Bäcker, danach zum Frisör. Vorgänge abgeschlossen.
Ich habe dir etwas mitgebracht, mit dem du jetzt spielen kannst.
(Man würde nie: Ich brachte dir etwas mit… sagen)

Der Gesprächskreis hat sich etabliert, ist also nicht gleich nach deinem Weggang zusammengebrochen, oder? Und er hat für dich im Moment der Bewerbung noch eine akute Bedeutung. Also würde ich zum Perfekt greifen. (Auch: Ich habe vor xx Wochen mein Studium abgeschlossen und danach ein Praktikum absolviert etc.)

Aber letztendlich ist das auch eine Stil- und Geschmacksfrage.
Viel Glück
André

hallo diana,

sorry, im ggs. fand ich das anschreiben nicht so prickelnd, ich musste selber erst überlegen warum…

  1. vermeide passive formulierungen:

(Fächer). Durch den Kontakt zu Frau XXX bin über ihr
Stellenangebot informiert,

ich konnte mich bei frau … über … informieren.

  1. ich finde auch das:

welches mich als erste berufliche
Herausforderung besonders anspricht.

als sehr gespreizt, dahinter sehe ich das gebleichte zähne lächeln eines models, nix was mich wirklich überzeugt, ist m.e. zu floskelhaft.

stattdessen: die details die ich bisher über die stelle erfahren habe (platz für das was du schon weisst…) decken sich sehr gut mit dem, was ich mir als eine berufliche herausforderung vorstelle. weil: …

Im Rahmen meiner bislang
einjährigen Erfahrung durch Praktikum und ehrenamtliche
Tätigkeit im Sozialen Dienst des XXX (Name meiner bisherigen
Stelle)habe ich mich bereits intensiv

…‚bereits intensiv‘ - geht das auch prickelnder? oder detaillierter?

in die Inhalte einer
Seniorenbetreuung und -förderung eingearbeitet. Ich etablierte
eigenständig einen Gesprächskreis

. Punkt. den satz mit zudem zu einem neuen satz machen. ‚zudem‘ wirkt, als hättest du ja schon sooo viel erfahrungen was angesichts des inhalts übertrieben wirkt.

naja und n.m.v. etablieren sich verhaltensmassregeln oder, in meiner welt, messmethoden, aber ein gesprächskreis? ist da nicht ‚ich habe eigenverantwortlich einen Gesprächskreis initiiert und betreut‘ das was du meinst? und was bitte ist so toll an dem gesprächskreis, warum findest du ihn erwähnenswert, weil du ihn gemacht hast ? - schreib warum er saucool ist, den leuten was bringt, wie du deine erfahrungen damit reflektierst - aber in weniger worten als ich hier die aufforderung dazu :wink:

und habe zudem insbesondere
Erfahrung in den Bereichen „Gedächtnistrainig“ und
„Gymnastik“.(Zu speziell?)

nein, aber zu wenig. schwangerschaftsgymnastik oder … für krummzehige fussballer mit torschusspanik? welche erfahrungen denn genau, wie reflektiert, willst du das weiter machen oder bist du froh einmal die erfahrung gemacht zu haben, aber jetzt nicht mehr?

Durch den Schwerpunkt meines
Hauptstudiums, XXX, konnte ich mir theoretisches Wissen zu
diesem Bereich aneignen.

aneignen. aha. und zwischen den zeilen steht da für mich ‚theoretisches Wissen taugt ja eh nix‘. also: warum ausgerechnet diesen bereich, dieses theoretisches wissen, wo hast dus angewendet, wo erwartest du es anwenden zu können, wie tief ist es, willst du es ausbauen, was fabndest du gut / schlecht: sei ein individuum!!!

Ich interessiere mich vorrangig für eine Vollzeitstelle, aber
selbstverständlich auch für eine Teilzeitstelle.

mir ist alles egal, hauptsache eine stelle. auch wenns stimmt, sags nicht, auch nicht zwischen den zeilen…und wieso eigtl. ‚selbstverständlich‘ was soll das heissen, wieso ist das für dich selbstverständlich - da meine ichb als ernste frage an dich un deine vorstellung vom job…

Ich strebe einen Berufsbeginn zum XXX an und würde mich sehr
über eine positive Rückmeldung freuen.

ich HASSE konjunktivii / ä oder wie die pluralien dazu heissen…
du würdest nicht, du freust dich über eine positive Rückmeldung - oder?; jetzt ist nur noch die frage was da für dich positiv ist…:

wie wäre: ich freue mich wenn sie mir die gelegenheit geben weitere details über die stelle in einem perönlichen gespräch…oder:
ich freue mich, wenn ich mit meinen darstellungen ihr interesse so wecken konnte dass wir weitere details…

bla, bla.

sorry, bin hier mega-kritisch, ist natürlich nicht persönlich gemeint!

hth,

stefan

hallo diana,

Hallo Stefan!

sorry, im ggs. fand ich das anschreiben nicht so prickelnd,
ich musste selber erst überlegen warum…

  1. vermeide passive formulierungen:

(Fächer). Durch den Kontakt zu Frau XXX bin über ihr
Stellenangebot informiert,

ich konnte mich bei frau … über … informieren.

Stimmt, ist besser.

  1. ich finde auch das:

welches mich als erste berufliche
Herausforderung besonders anspricht.

als sehr gespreizt, dahinter sehe ich das gebleichte zähne
lächeln eines models, nix was mich wirklich überzeugt, ist
m.e. zu floskelhaft.

Die Bezeichnung habe ich einem Bewerbungsseminar gelernt. Irgednworan musste ich mich ja halten :wink:

stattdessen: die details die ich bisher über die stelle
erfahren habe (platz für das was du schon weisst…) decken
sich sehr gut mit dem, was ich mir als eine berufliche
herausforderung vorstelle. weil: …

Hört sich prima an.

Im Rahmen meiner bislang
einjährigen Erfahrung durch Praktikum und ehrenamtliche
Tätigkeit im Sozialen Dienst des XXX (Name meiner bisherigen
Stelle)habe ich mich bereits intensiv

…‚bereits intensiv‘ - geht das auch prickelnder? oder
detaillierter?

in die Inhalte einer
Seniorenbetreuung und -förderung eingearbeitet. Ich etablierte
eigenständig einen Gesprächskreis

. Punkt. den satz mit zudem zu einem neuen satz machen.
‚zudem‘ wirkt, als hättest du ja schon sooo viel erfahrungen
was angesichts des inhalts übertrieben wirkt.

Ein Jahr Berufserfahrung ist reichlich Erfahrung in meinem Alter und zu meinem Studium - das können die Leute ruhig sehen.

naja und n.m.v. etablieren sich verhaltensmassregeln oder, in
meiner welt, messmethoden, aber ein gesprächskreis? ist da
nicht ‚ich habe eigenverantwortlich einen Gesprächskreis
initiiert und betreut‘ das was du meinst? und was bitte ist so
toll an dem gesprächskreis, warum findest du ihn
erwähnenswert, weil du ihn gemacht hast ? - schreib warum er
saucool ist, den leuten was bringt, wie du deine erfahrungen
damit reflektierst - aber in weniger worten als ich hier die
aufforderung dazu :wink:

Ernste Frage: Wozu mein 1ser-Zeugnis zu dem Bereich, wenn ich alles im Lebenslauf schreiben muss??

und habe zudem insbesondere
Erfahrung in den Bereichen „Gedächtnistrainig“ und
„Gymnastik“.(Zu speziell?)

nein, aber zu wenig. schwangerschaftsgymnastik oder … für
krummzehige fussballer mit torschusspanik?

Der Arbeitsbereich „Altenbetreuung“ sollte klat geworden sein. Unter „Gymnastik“ verstehen alle Heimleiter das Richtige.

welche erfahrungen

denn genau, wie reflektiert, willst du das weiter machen oder
bist du froh einmal die erfahrung gemacht zu haben, aber jetzt
nicht mehr?

Unflexibel.

Durch den Schwerpunkt meines
Hauptstudiums, XXX, konnte ich mir theoretisches Wissen zu
diesem Bereich aneignen.

aneignen. aha. und zwischen den zeilen steht da für mich
‚theoretisches Wissen taugt ja eh nix‘. also: warum
ausgerechnet diesen bereich, dieses theoretisches wissen, wo
hast dus angewendet, wo erwartest du es anwenden zu können,
wie tief ist es, willst du es ausbauen, was fabndest du gut /
schlecht: sei ein individuum!!!

Ok, bin ich :wink: Danke für den Hilfreichen HInweis. Werde ich noch ausschmücken.

Ich interessiere mich vorrangig für eine Vollzeitstelle, aber
selbstverständlich auch für eine Teilzeitstelle.

mir ist alles egal, hauptsache eine stelle. auch wenns stimmt,
sags nicht, auch nicht zwischen den zeilen…und wieso eigtl.
‚selbstverständlich‘ was soll das heissen, wieso ist das für
dich selbstverständlich - da meine ichb als ernste frage an
dich un deine vorstellung vom job…

Es ist SEHR schwer, in diesem Bereich und mit meinen Studienfächern etwas zu bekommen. Habe Angst, dass ich gar nicht erst angerufen werde, wenn ich nur „Vollzeitstelle“ schreibe. Ich will erstmal in den Bereich fest reinkommen. Verwerflich?

Ich strebe einen Berufsbeginn zum XXX an und würde mich sehr
über eine positive Rückmeldung freuen.

ich HASSE konjunktivii / ä oder wie die pluralien dazu
heissen…
du würdest nicht, du freust dich über eine positive
Rückmeldung - oder?; jetzt ist nur noch die frage was da für
dich positiv ist…:

wie wäre: ich freue mich wenn sie mir die gelegenheit geben
weitere details über die stelle in einem perönlichen
gespräch…oder:
ich freue mich, wenn ich mit meinen darstellungen ihr
interesse so wecken konnte dass wir weitere details…

bla, bla.

sorry, bin hier mega-kritisch, ist natürlich nicht persönlich
gemeint!

Natürlich nicht- du kennst mich ja nicht. Danke für deine Kritik und die Mühe!

hth,

stefan

Gruß *Diana

hallo diana,

Hallo Stefan!

sorry, im ggs. fand ich das anschreiben nicht so prickelnd,
ich musste selber erst überlegen warum…

  1. vermeide passive formulierungen:

(Fächer). Durch den Kontakt zu Frau XXX bin über ihr
Stellenangebot informiert,

ich konnte mich bei frau … über … informieren.

Stimmt, ist besser.

  1. ich finde auch das:

welches mich als erste berufliche
Herausforderung besonders anspricht.

als sehr gespreizt, dahinter sehe ich das gebleichte zähne
lächeln eines models, nix was mich wirklich überzeugt, ist
m.e. zu floskelhaft.

Die Bezeichnung habe ich einem Bewerbungsseminar gelernt. Irgednworan musste ich mich ja halten :wink:

stattdessen: die details die ich bisher über die stelle
erfahren habe (platz für das was du schon weisst…) decken
sich sehr gut mit dem, was ich mir als eine berufliche
herausforderung vorstelle. weil: …

Hört sich prima an.

Im Rahmen meiner bislang
einjährigen Erfahrung durch Praktikum und ehrenamtliche
Tätigkeit im Sozialen Dienst des XXX (Name meiner bisherigen
Stelle)habe ich mich bereits intensiv

…‚bereits intensiv‘ - geht das auch prickelnder? oder
detaillierter?

in die Inhalte einer
Seniorenbetreuung und -förderung eingearbeitet. Ich etablierte
eigenständig einen Gesprächskreis

. Punkt. den satz mit zudem zu einem neuen satz machen.
‚zudem‘ wirkt, als hättest du ja schon sooo viel erfahrungen
was angesichts des inhalts übertrieben wirkt.

Ein Jahr Berufserfahrung ist reichlich Erfahrung in meinem Alter und zu meinem Studium - das können die Leute ruhig sehen.

naja und n.m.v. etablieren sich verhaltensmassregeln oder, in
meiner welt, messmethoden, aber ein gesprächskreis? ist da
nicht ‚ich habe eigenverantwortlich einen Gesprächskreis
initiiert und betreut‘ das was du meinst? und was bitte ist so
toll an dem gesprächskreis, warum findest du ihn
erwähnenswert, weil du ihn gemacht hast ? - schreib warum er
saucool ist, den leuten was bringt, wie du deine erfahrungen
damit reflektierst - aber in weniger worten als ich hier die
aufforderung dazu :wink:

Ernste Frage: Wozu mein 1ser-Zeugnis zu dem Bereich, wenn ich alles im Lebenslauf schreiben muss??

und habe zudem insbesondere
Erfahrung in den Bereichen „Gedächtnistrainig“ und
„Gymnastik“.(Zu speziell?)

nein, aber zu wenig. schwangerschaftsgymnastik oder … für
krummzehige fussballer mit torschusspanik?

Der Arbeitsbereich „Altenbetreuung“ sollte klat geworden sein. Unter „Gymnastik“ verstehen alle Heimleiter das Richtige.

welche erfahrungen

denn genau, wie reflektiert, willst du das weiter machen oder
bist du froh einmal die erfahrung gemacht zu haben, aber jetzt
nicht mehr?

Unflexibel.

Durch den Schwerpunkt meines
Hauptstudiums, XXX, konnte ich mir theoretisches Wissen zu
diesem Bereich aneignen.

aneignen. aha. und zwischen den zeilen steht da für mich
‚theoretisches Wissen taugt ja eh nix‘. also: warum
ausgerechnet diesen bereich, dieses theoretisches wissen, wo
hast dus angewendet, wo erwartest du es anwenden zu können,
wie tief ist es, willst du es ausbauen, was fabndest du gut /
schlecht: sei ein individuum!!!

Ok, bin ich :wink: Danke für den Hilfreichen HInweis. Werde ich noch ausschmücken.

Ich interessiere mich vorrangig für eine Vollzeitstelle, aber
selbstverständlich auch für eine Teilzeitstelle.

mir ist alles egal, hauptsache eine stelle. auch wenns stimmt,
sags nicht, auch nicht zwischen den zeilen…und wieso eigtl.
‚selbstverständlich‘ was soll das heissen, wieso ist das für
dich selbstverständlich - da meine ichb als ernste frage an
dich un deine vorstellung vom job…

Es ist SEHR schwer, in diesem Bereich und mit meinen Studienfächern etwas zu bekommen. Habe Angst, dass ich gar nicht erst angerufen werde, wenn ich nur „Vollzeitstelle“ schreibe. Ich will erstmal in den Bereich fest reinkommen. Verwerflich?

Ich strebe einen Berufsbeginn zum XXX an und würde mich sehr
über eine positive Rückmeldung freuen.

ich HASSE konjunktivii / ä oder wie die pluralien dazu
heissen…
du würdest nicht, du freust dich über eine positive
Rückmeldung - oder?; jetzt ist nur noch die frage was da für
dich positiv ist…:

wie wäre: ich freue mich wenn sie mir die gelegenheit geben
weitere details über die stelle in einem perönlichen
gespräch…oder:
ich freue mich, wenn ich mit meinen darstellungen ihr
interesse so wecken konnte dass wir weitere details…

bla, bla.

sorry, bin hier mega-kritisch, ist natürlich nicht persönlich
gemeint!

Natürlich nicht- du kennst mich ja nicht. Danke für deine Kritik und die Mühe!

hth,

stefan

Gruß *Diana

hallo diana,

klar, ich kenne deinen arbeitsmarkt nicht, daher konnte ich nur das beurteilen, was ich mir unter allgemein vorstelle…

  1. ich finde auch das:

[…]

Die Bezeichnung habe ich einem Bewerbungsseminar gelernt.
Irgednworan musste ich mich ja halten :wink:

ja, verstehe ich, besser, du liest sowas und vergisst es schleunigst wieder; dann hast du zumindest gewisse flexible grenzen & möglichkeiten mitbekommen, aber schreibe das was du bist, nicht was ein buch etc. ist.

. Punkt. den satz mit zudem zu einem neuen satz machen.
‚zudem‘ wirkt, als hättest du ja schon sooo viel erfahrungen
was angesichts des inhalts übertrieben wirkt.

Ein Jahr Berufserfahrung ist reichlich Erfahrung in meinem
Alter und zu meinem Studium - das können die Leute ruhig
sehen.

ja, cool, trotzdem neuer satz! zudem ist auch: so nebenher…wenn es für dich wirklich bedeutung hat sollte dies auch ein neuer satz wert sein!

naja und n.m.v. etablieren sich verhaltensmassregeln oder, in
meiner welt, messmethoden, aber ein gesprächskreis? ist da
nicht ‚ich habe eigenverantwortlich einen Gesprächskreis
initiiert und betreut‘ das was du meinst? und was bitte ist so
toll an dem gesprächskreis, warum findest du ihn
erwähnenswert, weil du ihn gemacht hast ? - schreib warum er
saucool ist, den leuten was bringt, wie du deine erfahrungen
damit reflektierst - aber in weniger worten als ich hier die
aufforderung dazu :wink:

Ernste Frage: Wozu mein 1ser-Zeugnis zu dem Bereich, wenn ich
alles im Lebenslauf schreiben muss??

ja, die frage verstehe ich, du musst auch nicht 10 seiten darüber schreiben was du schon alles gemacht hast, die div. nobelpreise etc. pp.;
aber, weil 1er zeugnisse auch solche bekommen die auswendiglernen und die bauernschläue haben sich in prüfungen richtig zu verhalten sollte ‚man / frau‘ zwiswchen den zeilen deiner bewerbung auch darauf gestossen werden, dass du selbständig denken kannst, jenseits des tagesgeschäfts deines lernalltag reflektieren kannst etc.

Der Arbeitsbereich „Altenbetreuung“ sollte klat geworden sein.
Unter „Gymnastik“ verstehen alle Heimleiter das Richtige.

ok, solcherlei kann ich nicht wissen, da wäre ein hören auf meine ratschläge eher ein fehler…

welche erfahrungen

denn genau, wie reflektiert, willst du das weiter machen oder
bist du froh einmal die erfahrung gemacht zu haben, aber jetzt
nicht mehr?

Unflexibel.

äh?

mir ist alles egal, hauptsache eine stelle. auch wenns stimmt,
sags nicht, auch nicht zwischen den zeilen…und wieso eigtl.
‚selbstverständlich‘ was soll das heissen, wieso ist das für
dich selbstverständlich - da meine ichb als ernste frage an
dich un deine vorstellung vom job…

Es ist SEHR schwer, in diesem Bereich und mit meinen
Studienfächern etwas zu bekommen. Habe Angst, dass ich gar
nicht erst angerufen werde, wenn ich nur „Vollzeitstelle“
schreibe. Ich will erstmal in den Bereich fest reinkommen.
Verwerflich?

nein, wie gesagt, überhaupt nicht verwerflich. und, auch bereits gesagt, ich kenne deinen arbeitsmarkt nicht. aber trotzdem rate ich dir, ‚es‘ nicht so und auf diese art und weise offensichtlich werden zu lassen…besser zb. wirklich direkt darauf zu verweisen, a la:

mir ist die lage am arbeitsmarkt durchaus bewusst , daher verstehe ich es, wenn sie für die ausgeschriebene stelle eine teilzeitkraft suchen. mein ziel ist es, eine vollzeitstelle bei ihnen zu bekommen; ich hätte mich aber nicht beworben, wenn für mich nicht auch eine teilzeitstelle eine aussichtsreiche perspektive bietet

wenn dir daran liegt nicht nur irgendwo unter zu kommen, sondern zudem deine eigeninitiative und mitdenken gefragt ist, dann ist der absatz oben eher nicht verkehrt. denke ich.

hth & viel glück (und es würde mich der erfolg der endgültigen version jetzt dann doch interessieren, vielleicht sollte ich bewerbungsratgeber schreiben? - ohne make up und gebleichte zähne und mit viel selbstverantwortung:wink:

stefan