Ich befinde mich auf Jobsuche und habe eine Stellenanzeige gefunden (Volontariat Tageszeitung), in der ein handgeschriebener Lebenslauf gefordert wird.
Denkt ihr, dass es ein tabellarischer Lebenslauf sein soll oder ein ausgeschriebener?
Habt ihr sowas schon mal gemacht und vor allen Dingen wie? (Damit meine ich, ob ihr den Aufbau genau so machen würdet wie bei einem „normalen“ Lebenslauf.)
Ich habe mich schon im Internet umgeguckt, aber ich denke mal, dass ich im Zweifelsfall mal bei der Zeitung anrufen werde und die Form erfrage.
früher (als die meisten noch mit der Schreibmaschine und nicht mit dem PC schrieben) galt bei Bewerbungen die Regel: Bewerbungsbrief mit der Maschine, Lebenslauf von Hand (aber auch da schon tabellarisch) geschrieben. Insofern würde ich den gewünschten Lebenslauf inhaltlich als auch vom Aufbau her in tabellarischer Form schreiben und das Ganze eben nur handschriftlich … und alle anderen Unterlagen natürlich wie gewohnt.
Ich befinde mich auf Jobsuche und habe eine Stellenanzeige
gefunden (Volontariat Tageszeitung), in der ein
handgeschriebener Lebenslauf gefordert wird.
Denkt ihr, dass es ein tabellarischer Lebenslauf sein soll
oder ein ausgeschriebener?
Ich kenne den handgeschriebenen nur als ausführlichen - was aber ja nichts heißen muss. Hab mal schnell gegoogelt und folgendes gefunden:
„Wird vom Bewerber ausdrücklich ein handgeschriebener Lebenslauf verlangt (wie hin und wieder bei der Besetzung von Führungspositionen), kann es sein, daß noch ein graphologisches Gutachten (Schriftanalyse) eingeholt wird.
Aber manche Unternehmen erwarten den handgeschriebenen Lebenslauf (meistens in Aufsatzform) nur deshalb, weil sie erkennen wollen, ob der Bewerber eine leserliche Schrift hat, sich schriftlich gut ausdrücken kann, Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik beherrscht. Die Anforderungen an Konzentration und Aufmerksamkeit beim Schreiben eines handschriftlichen Lebenslaufs in Aufsatzform sind weit höher als beim tabellarischen, mit PC und Drucker oder Schreibmaschine angefertigten Lebenslauf. Insbesondere bei der Einstellung von Berufsanfängern für Berufe mit einer deutlichen Affinität zum mündlichen und schriftlichen sprachlichen Ausdruck wird der handschriftliche Lebenslauf häufig noch verlangt.“
Quelle: http://www.stepstone.de/pb/de_ind/bewerbungsanalyse…
Das trifft ziemlich gut auf Dich zu, nicht? Berufsanfänger und dann bei einer Zeitung?
Auf einer anderen Seite stand übrigens, dass man einen „normalen“ (tabellarischen und gedruckten) Lebenslauf zusätzlich beifügen sollte. Macht meiner Meinung nach auch Sinn, wenn es beim hangschriebenen weniger um die Fakten als um das Drumherum geht.
Dankeschön!
Vielen Dank für eure prompten Antworten, Eva und Nic!
Ich denke mal, dass ich jetzt entweder einen kleinen handgeschriebenen „Aufsatz“-Lebenslauf plus den tabellarischen Lebenslauf vom Computer einreiche oder doch noch einmal dort anrufen werde.