ich wurde von meinem Arbeitgeber gemobbt (die Geschichte würde den Rahmen hier sprengen) und nachdem ich vom Arzt krangeschrieben wurde, hat er nicht lange gefackelt und mir gekündigt. Ich war zwar nur 6 Monate für ihn tätig, trotzdem steht mir ja Urlaub (immerhin 15 Tage) zu. Das habe ich ihm auch mitgeteilt und keine Antwort von ihm erhalten. Bei der letzten Gehaltsabrechnung hat er mir den Urlaub nicht ausbezahlt. Außerdem hat er mir freiwillig (steht nicht im Vertrag) die ganze Zeit den Kindergartenzuschuß bezahlt. Den hat er kommentarlos gestrichen. Darf er das eigentlich einfach? Mir geht es hier nicht um die paar Euro, sondern einfach darum, dass dieser Typ das generell so macht. Er behandelt seine Mitarbeiter wie Leibeigene und kommt meistens auch damit durch, da es sich um einen kleinen Handwerksbetrieb handelt, der sehr viele Ausländer beschäftigt (ich meine das hier nicht herablassend, sondern die Leute sind der deutschen Sprache meistens nicht mächtig und kennen sich im Rechtssystem einfach nicht aus). Wer kann mir einen Rat geben, wie ich weiter vorgehen soll. Leider habe ich keine Rechtsschutzversicherung.
Für Hilfe bin ich sehr dankbar.
Soweit tarifvertragilch nichts anderes vereinbart ist, besteht Anspruch auf Abgeltung des Teilurlaubs. Diesen Anspruch muß man ggf einklagen. Die freiwillige Leistung kann der AG streichen, allerdings nur, wenn er dies vorher entsprechend angekündigt hat.
Gruß,
LeoLo
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klitzekleine Ergänzung: Anspruch auf Urlaub hat man für alle vollen Monate der Betriebszugehörigkeit. Steigt man mitten im Monat ein oder/ und aus, dann gibts für den betreffenden Monat eben keinen Anspruch.
Ich würde (vor dem Arbeitsgericht zahlt jeder seinen Anwalt und die anteiliegen Gerichtskosten selber - also so wenig wie möglich Kosten verursachen) die Abgeltung des Urlaubes einklagen. Geh zu dem zuständigen Arbeitsgericht und informiere Dich, ggf. reich dort direkt Klage ein. Wichtig! Innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung machen, sonst verjährt das ganze.
Viele Grüsse
T.
Soweit tarifvertragilch nichts anderes vereinbart ist, besteht
Anspruch auf Abgeltung des Teilurlaubs. Diesen Anspruch muß
man ggf einklagen. Die freiwillige Leistung kann der AG
streichen, allerdings nur, wenn er dies vorher
entsprechend angekündigt hat.
Gruß,
LeoLo
Hallo liebe wer-weiss-was-Nutzer,
ich wurde von meinem Arbeitgeber gemobbt (die Geschichte würde
den Rahmen hier sprengen) und nachdem ich vom Arzt
krangeschrieben wurde, hat er nicht lange gefackelt und mir
gekündigt. Ich war zwar nur 6 Monate für ihn tätig, trotzdem
steht mir ja Urlaub (immerhin 15 Tage) zu. Das habe ich ihm
auch mitgeteilt und keine Antwort von ihm erhalten. Bei der
letzten Gehaltsabrechnung hat er mir den Urlaub nicht
ausbezahlt. Außerdem hat er mir freiwillig (steht nicht im
Vertrag) die ganze Zeit den Kindergartenzuschuß bezahlt. Den
hat er kommentarlos gestrichen. Darf er das eigentlich
einfach? Mir geht es hier nicht um die paar Euro, sondern
einfach darum, dass dieser Typ das generell so macht. Er
behandelt seine Mitarbeiter wie Leibeigene und kommt meistens
auch damit durch, da es sich um einen kleinen Handwerksbetrieb
handelt, der sehr viele Ausländer beschäftigt (ich meine das
hier nicht herablassend, sondern die Leute sind der deutschen
Sprache meistens nicht mächtig und kennen sich im Rechtssystem
einfach nicht aus). Wer kann mir einen Rat geben, wie ich
weiter vorgehen soll. Leider habe ich keine
Rechtsschutzversicherung.
Für Hilfe bin ich sehr dankbar.