Zurückerstattung von z.B. Fahrtkosten b. Bewerbung

Hallo,

ich hab mal gehört, dass man Fahrtkosten vom potentiellen Arbeitgeber, der einen zum Vorstellungsgesrpäch geladen hat, zurück erstattet bekommt. Stimmt das? Müssen die zahlen? Wenn man ne Absage bekommen hat kann man sich ja ruhig unbeliebt machen…:smile:) Weiss darüber jemand Bescheid…?? Mein Freund bewirbt sich nämlich im Momnet fleißig in meiner Gegend und muß für jedes Vorstellungsgespräch ca. 100 km (einfacher Weg) fahren.

Wenn ja, wie fängt man das am besten an? Einfach ne Rechnung schreiben, oder wie? und wenn ja, was kann man da einsetzen? 0,52 Pfennig/km??

Wäre toll wenn mir jemand weiterhelfen könnte…

Gruß Claudia

Hi!

Die Info ist richtig! Die Firmen MÜSSEN die Fahrtkosten erstatten!

Ich habe damals nach dem Vorstellungsgespräch jeweils eine Rechnung gesandt (Gesamtfahrtkosten * ,052 DM oder alternativ Fahrkarte Bahn 2. Klasse).

Bei manchen Firmen wirst du auf Widerstand stoßen, da es denen an seriösität mangelt um sofort zu zahlen, wenn du dort aber hartnäckig bleibst, d. h. notfalls Mahnungen schickst bekommst du etwa in 95% der Fälle das Fahrtgeld erstattet ohne Gericht eischalten zu müßen! Einmal bin ich vor Gericht gegangen (ansonsten war die Summe zu klein) und bekam mühelos Recht auch ohne Anwalt!

Dein Freund wird zwar von manchen (unseriösen) Firmen als Spesengeier tituliert, aber wen juckt´s ;o)))

Alternativ kann man auch vorab dieses Thema klären, denn so „erkennt“ man sofort, ob es sich um eine seriöse Firma handelt, denn die wird zhalen und auf die Anfrage auch nicht mit einer sofortigen Absage reagieren! Um so nichts zu verderben habe ich aber immer hinterher geschickt!

Einzig Wichtige ist, daß sich dein freund nicht von eventuellen Ausreden der Firma abschrekcen läßt, denn sie MÜSSEN zahlen, auch wenn sie mit irgendwelchen juristischen Klauseln kommen, wie z. B. er hätte dsa Gespräch gewollt!

Also…rechnung schreiben…zwei Wochen später die erste Mahnung und noch zwei Wochen später die dritte!

So dekct man seine kompletten Bewerbungskosten ab!

Bei weiteren Fragen kannst mich auch direkt anmailen!

Bernd
([email protected])

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Schon bei Terminvereinbarung darauf ansprechen
Hallo,

um vielleicht das Nachkarteln vermeiden zu können, sollte dies bereits im Vorfeld - bei Terminvereinbarung - geklärt werden.

Viele Grüsse

Danke!!
Werd’ es meinem Freund weitergeben… Die ganze Bewerberei geht nämlich ganz schön ins Geld auf Dauer…

Nochmal vielen Dank!!

Gruß Claudia

Hallo Ernst,

um vielleicht das Nachkarteln vermeiden zu können, sollte dies
bereits im Vorfeld - bei Terminvereinbarung - geklärt werden.

Sorry, aber bei einer solchen Vorgehensweise hat sich in aller Regel die Bewerbung in sich schon als erfolglos erledigt. So ist das nun mal in der heutigen Wirtschafts- und Berufswelt, womit ich nicht unbedingt sagen will, dass dies auch meiner persönlichen Meinung entspricht.

So lange weniger Stellenangebote als Bewerber vorhanden sind, sei jedem, der ernsthaft einen Arbeitsplatz sucht, angeraten, auf solche Forderungen zu verzichten.

Gruß
WALTER

nö… das sehe ich anders…
Normalerweise gibt es in jeder Firma eine Regelung zu den Kosten…
Es ist vollkommen legitim und „einstellungsunabhängig“ im Vorfeld danach zu fragen…
zumal man bei der Personalabteilung nachfragt…und die technische oder kaufmännische Abteilung die Einstellung befürworten!!

Ayla, die auch finanziell interessierte Berwerberinnen nicht benachteiligt!!!

Hallo Ayla,

klar, das hier die Meinungen auseinandergehen.
Es kommt auch immer auf die Brille an, durch die man das betrachtet. Die Frage ist doch, was will der Bewerber erreichen? Doch sicher eine Einstellung oder? Stellt man aber schon vor oder während des Bewerbungsvorganges Forderungen, dann hat man allgemein die schlechtere Karte gezogen.
Anders ist das, wenn der Bewerber abgelehnt wurde. Dann sollte er durchaus auch eine Kostenerstattung fordern.

Normalerweise gibt es in jeder Firma eine Regelung zu den
Kosten…

??? Bist Du Dir da so sicher? Ich nicht!

Es ist vollkommen legitim und „einstellungsunabhängig“ im
Vorfeld danach zu fragen…

„einstellungsunabhängig“??? - Sorry, aber das siehst Du m. E. nach etwas zu blauäugig.

zumal man bei der Personalabteilung nachfragt…und die
technische oder kaufmännische Abteilung die Einstellung
befürworten!!

Im individuellen Einzelfall mag das ja mal zutreffen, wer daraus jedoch zu schliesst, es wäre immer so, der liegt nach meiner Meinung falsch.

Ayla, die auch finanziell interessierte Berwerberinnen nicht
benachteiligt!!!

Das glaube ich Dir ja gerne unbesehen.
Eine allgemein übliche Verfahrensweise ist es dennoch nicht.

Gruß
WALTER

bloeder spruch jetzt: kommt immer darauf an.
wenn ein angehender handelsvertreter bereits im vorfeld
um die erstattung seiner reisekosten zu einem
vorstellungsgespraech nachsucht, dann kann er wohl
noch lange suchen.

eine serioese! firma hat entweder spesenrichtlinien
(ab einer gewissen groesse, sagen wir mal daimler-benz)
oder sie sagt VON SICH AUS, dass die (vernuenftigen)
reisekosten (selbstverstaendlich) uebernommen werden.
ICH wuerde (habe das ‚problem‘ allerdings nicht)
darauf achten ob die fa bereits von sich aus
diese kosten-erstattung anbietet.
das waere fuer mich EIN WESENTLICHER hinweis
auf das zu erwartende arbeitsumfeld.
und da wirst du ja ggf einen (wesentlichen) teil deines lebens
verbringen. was macht da eine reise/kriegskasse
von ~500.-dm schon aus…
natuerlich kannst du sowas nicht erwarten wenn du
dich im naechsten dorf als schmied vorstellst. :smile:

und - achtung!
ihr tut euch KEINEN gefallen, nur um der arbeit willen
bei irgendeinem sch—krauter, der einen miesen laden
hat, in eben solch einem laden zu buckeln.
wenn du’s allerdings gut getroffen hast, schaetzchen,
was sind da schon 500 emmchen?
DARAUF zu achten ist SEHR lebensnotwendig!

gruss - digi

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