hallo,
ich bin zur zeit arbeitslos und habe nun eine -für mich sehr interessante- stelle in eventueller aussicht. ich muß dafür täglich 160km fahrtweg auf mich nehmen. öffentliche anbindung ist nicht gut, daher ist nur das auto möglich.
ich habe beim zweiten vorstellungsgespräch bereits gesagt bekommen, was ich verdienen werde. leider ist das mehrere hundert euro unter meinem letzten gehalt, was ich an sich ja noch in kauf nehmen würde.
aber die kosten für das auto werden sich allein für den kraftstoff auf ca. 250Euro im monat belaufen. dann kommen noch verschleißteile wie reifen, serviceintervalle und eventuelle reparaturen hinzu.
außerdem ist mein auto noch nicht abbezahlt, werde noch einige jahre brauchen, hoffe es hält wenigstens noch bis der rest abbezahlt ist. darf also garnicht an die „abnutzung“ denken.
ich hab nun hin und her gerechnet, aber irgendwie kann ich mir die stelle nicht leisten (so blöd sich das anhört). ich möchte diesen job aber wirklich gern machen.
nun überlege ich, welche argumente ich dem arbeitgeber gegenüber anbringen könnte, damit ich am monatsende mehr bares ausgezahlt bekomme. fahrtkosten geben die leider nur für öffentliche verkehrsmittel, da wären es 50euro. für kfz gibt es bei denen keine regelung.
gibt es irgendeine möglichkeit, denen schmackhaft zu machen, daß sie mir bei den fahrtkosten was zuschießen? irgendwelche gesetzlichen vergünstigungen oder ähnliches, was dem arbeitgeber auch nicht so sehr drückt, wie normales bruttogehalt.
auf dem normalen weg, also wegen meiner leistungen, um mehr gehalt zu bitten, wird wohl keinen sinn haben, da ich von meiner vorbildung her nicht grad 100% auf die stelle passe, und ich erst angelernt werden muß.
vielleicht hat ja jemand erfahrungen, was man bei solch enormen fahrtkosten irgendwie auf den arbeitgeber „abwälzen“ kann. oder wie man eine bessere gehaltsauszahlung bekommen kann.
ich wär sehr dankbar für tips dazu.
alexia
genau so eine möglichkeit hab ich gesucht. werde mich gleich mal darüber schlau lesen…