Hallo www´ler!
In der Literatur über Vorstellungsgespräche habe ich bisher zu diesem Problem leider keinen Hinweis gefunden. Ich habe in nächster Zeit mehrere Gespräche bei verschiedenen Firmen. Angenommen vom Interviewer ginge bereits in dieser Phase eine Zusage aus. Wie sollte man reagieren, wenn man vor der Entscheidung die anderen Bewerbungstermine zunächst noch wahrnehmen möchte, ohne den Eindruck zu erwecken, naja - wenn sich halt demnächst nichts besseres findet, nehme ich die Stelle. Eine direkte Zusage meinerseits könnte aber auch negativ ausgelegt werden, weil ich gleich auf das erstbeste Angebot eingehe.
Was würdet ihr in so einer Situation raten?
Gruß
Michael
Hi Michael,
Was würdet ihr in so einer Situation raten?
Offenheit. Sag, warum Du nicht sofort einschlagen möchtest. Ein Hinweis auf mangelnde Erfahrung bei der Stellensuche schadet nie.
Gruß Ralf
Hallo Michael,
wenn du wirklich eine Zusage bei dem ersten oder zweiten Gespräch bekommst,nimm es an!!!
Nun stell dir mal vor du lehnst ab und aus den anderen wird nichts…dann stehst du da und hast schlussendlich nichts. Sag zu und nimm die anderen Termine trotzdem wahr, an denen du sehr interessiert bist. Es wäre verwerflich, nicht zu zusagen. Und das ist quatsch, das das blöd aussieht. Du musst auch an dich denken.
Ich habe es damals auch so gemacht. Den ersten Vertrag unterschrieben, weil man nie weiß, ob man was bekommt. Hatte den unterschrieben, und hab den zweiten unterschrieben.
Dann habe ich mich für das dritte und beste Angebot entschieden. Geh aber bitte nicht das Risiko ein, gar nichts zu bekommen, weil du dich nicht getraut hast.
Viel Glück!!!
Hi,
das Projekt „Bewerbung“ verfolgt ein bestimmtes Ziel mit bestimmten Kriterien, die man nicht einfach kurzerhand über den Haufen wirft.
Jeder nicht-besitzergreifende Arbeitgeber wird dafür Verständnis aufbringen.
Andersherum betrachtet könntest du dich fragen, ob du bei jemandem arbeiten möchtest, der das anders sieht.
Solch ein „Jemand“ wird mit grosser Wahrscheinlichkeit auch bei Geschäftsentscheidungen so verfahren.
Der Arbeitnehmer spurt das dann als ständiges „Hü und Hott“.
Ich weiss, Arbeitsstellen sind rar, aber mit einer schnellen Entscheidung plagt man sich möglicherweise jahrelang herum.
Gruss,
Na da wäre ich schon vorsichtig. Eine Bekannte von mir erhielt kürzlich eine Zusage und bat um einen (1) Tag Bedenkzeit. Als sie sich am nächsten Tag meldete und zusagen wollte hatte man schon jemand anderes.
Mein Tip: Nie Zweifel zeigen. Immer begeistert sein und zunächst mal mündlich zusagen bzw. die Zusage in Aussicht stellen. Nicht alles gleich unterschreiben. Zwischen mündlicher Zusage und Unterschrift sind immer noch einige Tage/Wochen Zeit. Auch wenn der Vertrag unterschrieben vorliegt ergeben sich ja noch oft Fragen und man kann noch locker etwas Zeit schinden, wenn nötig. Wenn man aber unterschrieben hat sollte man seine Zusage auch einhalten. Mehrere Angebote zu unterschreiben und später wieder aufzulösen ist sehr unredlich und kann sich eines Tages rächen - der Markt ist kleiner als viele denken. Da wäre ich sehr sehr vorsichtig!!
Danke euch allen für die Tipps! o.w.T.
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