Wie es in England ist, kann ich nicht sagen. Ich war noch nie dort. Aber meine Schwägerin ist Ärztin in einmem Krankenhaus in Deutschland. Da ist es tatsächlich so, daß der Krankenhauselektriker mehr verdient als ein junger Assistenzarzt.
Aus der Süddeutschen und kann ich so nur bestätigen, hab nen Arzt in der Familie…60 Wochenstunden und mehr können schon anfallen, Schichtdienst ist normal.
Anfangsgehalt für einen Assistenzarzt (29 Jahre, unverheiratet, ohne Kinder, BAT IIa): 2523,62 Euro, plus 565,28 Euro Ortszuschlag, plus 114,60 Euro allgemeine Zulage.
Ein Assistenzarzt, 36 Jahre, verheiratet, BAT IIa, verdient monatlich ca. 3490,89 Euro brutto.
Ein Oberarzt, 40 Jahre, verheiratet, 1 Kind, BAT Ib, verdient monatlich ca. 4068,06 Euro brutto.
Niedergelassene Ärzte verdienen (netto) zwischen 2000 und 5300 Euro monatlich.
Der Streß und die Verantwortung stehen in meinen Augen in keinem Verhältnis. Zudem ist es gang und gäbe Verträge auf ein Jahr und weniger zu befristen.
P
Auch ein Elektriker ist ein Fachmann! Der Assistenzarzt heisst
ja nicht umsonst „Assistenz“-Arzt…
Ja und? Vergleich doch bitte mal die Inhalte der Ausbildung!
zudem wirst Du ohne Zusatzversicherung den Chefarzt eh nie zu sehen bekommen, daher solltest Du hoffen, dass Du einen zufriedenen, motivierten assistenzarzt um Notfall an deiner seite hast.
es mag ja sein, dass Ärzte nicht so „viel“ (relativ) verdienen. ABER, in anderen Berufsgruppen werden doch auch 60 h die Woche gearbeitet! Wenn Ärzte so schlecht verdienen, dann sollen sie doch was anderes studieren. (Angebot / Nachfrage regeln die Gehälter). Ich kann doch nicht Arzt werden und dann sagen: „oh je jetzt bin ich Arzt und schon verdien ich viel zu wenig“. Und bitte kommt nicht immer mit diesen bescheuerten Argumenten wenn man im Sterben liegen würde, freue sich jeder über einen motivierten Arzt. Wenn jemand Arzt wird, dann hat er seinen Dienst bestmöglich zu erledigen.
Grüße Uwe
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aber vergleiche auch den Verantwortungsbereich…
der e. ist an diesem Platz verantwortlich dafür das all die Ärzte arbeiten können, und dass im Notfall das ganze Haus per Notstrom versorgt wird…
hh
Ehrlich gesagt hab ich lieber nen kompetenten Mediziner im Dunkeln an meiner seite als den ausgebildeten Elektriker im Krankheitsfall. Aber egal, ich finde die Diskussion eh merkwürdig und unverständlich.
wer sich mal mit den arbeitsbedingungen von Pflegepersonal und Klinikärzten beschäftigt hat, versteh sehr wohl warum gestreikt wird.
ja das tun sie und deswegen wandern viele Ärzte Richtung Schweiz und Skandinavien. Da wird nicht nur besser verdient sondern es gibt auch menschlichere Arbeitsbedingungen.
Hi
Hab 15 Jahre bei vertraglich 40 und real im schnitt 55 stdn WEIT unter Assistenzarztgrundgehalt hinter mir in der Branche. Überstunden wurden nicht bezahlt und mussten im Folgemonat abgebummelt werden (=unmöglich) oder verfielen. Ich glaub ich hab in den 15 Jahren 3 kostenlos zusätzlich gearbeitet, und noch die Fahrtkosten heim nachts um 3 selber tragen dürfen (warum machen sie denn Überstunden, sie sind angehalten, keine zu machen…).
hh