Hallo,
vielleicht ist die Überschrift nicht wirklich treffend?!?
Ich bekomme demnächst einen neuen Job innerhalb unseres Unternehmens.
Nach 2 jähriger Berufserfahrung nun eine neue Herausforderung.
Ich steige zwar nicht in der „Hierarchie“ (bei uns sind die Hierarchien sehr flach), aber es ist klar, dass die neue Funktion eine große Heruasforderung sein wird und ich auch einiges bewegen soll damit.
Das wäre doch die perfekte Gelegenheit, mein Gehalt anzupassen (mit dem ich wirklcih extrem unzufrieden bin). Oder sehe ich das falsch?
Um wieviel Prozent dreht sich denn soetwas im Normalfall. Ich weiss, dass kann man pauschal nicht sagen, aber ich bin wirklich sehr unsicher und ich möchte auch nicht, dass mein Chef vom Stuhl fällt bei meiner Gehaltsvorstellung.
Bin dankbar für jeden Tipp!!!
(sehr gerne auch per email)
Dankeschön schon einmal!
Viele Grüße,
Francisca
Hallo,
Ich bekomme demnächst einen neuen Job innerhalb unseres
Unternehmens.
Nach 2 jähriger Berufserfahrung nun eine neue Herausforderung.
Ich steige zwar nicht in der „Hierarchie“ (bei uns sind die
Hierarchien sehr flach), aber es ist klar, dass die neue
Funktion eine große Heruasforderung sein wird und ich auch
einiges bewegen soll damit.
Das wäre doch die perfekte Gelegenheit, mein Gehalt anzupassen
(mit dem ich wirklcih extrem unzufrieden bin). Oder sehe ich
das falsch?
Ja, das wäre falsch. In dieser Situation sollte man erst einmal beweisen, dass man der Herausforderung gerecht wird, dass man etwas bewegt hat. Wenn letzteres dann - nach einiger Zeit - der Fall ist und der Chef nicht selber sich „bewegt“ , dann sollte man die Geldfrage „in den Ring werfen“. Für letzteres gibt es eine weite Pallette der Vorgehensweise. Von einer beiläufigen freundlichen Bemerkung (z.B. „Viel Ehre, wenig Geld“) bis zur Nachfrage nach einem offiziellen Gespräch.
Um wieviel Prozent dreht sich denn soetwas im Normalfall.
Prozente sind überhaupt keine Orientierung, sondern das, was für vergleichbare Positionen in einschlägigen Gehaltsspiegeln steht. Das wären die Marktpreise.
Gruß
Karl
Das kann ich nur bestätigen. Erstmal Füße still und Ball flach halten. Dennoch aus meiner Erfahrung ein Daumenwert: Bei einem externen wechsel mit Karriere-Sprung nach oben sind +20% nicht unüblich. Bei einem internen Wechsel schneidet man aus meiner Erfahrung in der Regel schlechter ab. Ein Gehaltssprung von 10% intern ist schon sehr gut. Mein Tip wäre: 1) Super Leistung zeigen 2) Kompetenzen und Aufgabengebiet versuchen zu erweitern 3) Geduld haben 4) wenn man gut ist zieht das Gehalt dann i.d.R. schon nach 5) falls nicht: Gehalt nur ansprechen, wenn man auch eine gute Verhandlungsposition hat. Wer etwa mit der Kündigung droht spielt mit dem Feuer!
In dieser Situation sollte man erst einmal beweisen, dass man der
Herausforderung gerecht wird,
Wenn letzteres dann der Fall ist und der Chef nicht selber sich „bewegt“,dann sollte man die Geldfrage „in den Ring werfen“.
Um wieviel Prozent dreht sich denn soetwas im Normalfall.
Prozente sind überhaupt keine Orientierung, sondern das, was
für vergleichbare Positionen in einschlägigen Gehaltsspiegeln
steht.