Hallo Ihr Lieben!
Mein Mann arbeitet als Konstrukteur für Stahlbau. Nun möchte er sich bei einer anderen Firma als Techniker bewerben. Die Arbeit eines Technikers macht er schon seit Jahren, den Status eines Technikers hat er allerdings noch nicht (er kriegt den in 2 Jahren /4 Jahre dauert eine Technikerschule in Abendschulform).
Nun muss er seine Gehaltsvorstellung angeben:
was kann man denn verlangen, wenn man kein Techniker ist, aber die Arbeit sehr gut beherrscht?
Zur Zeit kriegt er 2400€—
darf er etwa so viel verlangen oder ist das nicht realistisch?
Wir haben wirklich keine Ahnung…
Liebe Grüße
lina
Hallo Ihr Lieben!
Mein Mann arbeitet als Konstrukteur für Stahlbau. Nun möchte
er sich bei einer anderen Firma als Techniker bewerben.
Hi,
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Grüße
Christian
Hallo Ihr Lieben!
Mein Mann arbeitet als Konstrukteur für Stahlbau. Nun möchte
er sich bei einer anderen Firma als Techniker bewerben. Die
Arbeit eines Technikers macht er schon seit Jahren, den Status
eines Technikers hat er allerdings noch nicht (er kriegt den
in 2 Jahren /4 Jahre dauert eine Technikerschule in
Abendschulform).
Nun muss er seine Gehaltsvorstellung angeben:
was kann man denn verlangen, wenn man kein Techniker ist, aber
die Arbeit sehr gut beherrscht?
Zur Zeit kriegt er 2400€—
darf er etwa so viel verlangen oder ist das nicht realistisch?
Hallo,
ich bin kein „Personaler“ und kenne deswegen keine Zahlen.
Aber soviel kann ich aus meiner Laufbahn her sagen : Es wäre absolut logisch als Gehaltsvorstellung zu nennen, dass man sich vom Gehalt her nicht verschlechtern will. Zur Wortwahl : „verlangen“ kann man ein Gehalt nicht, es sei denn man hat bereits einen Arbeitsvertrag und seine Arbeitsleistung schon erbracht.
Auch wäre es schon außerordentlich erklärungsbedürftig (aus ungekündigter Stellung heraus ?) eine neue Stelle anzustreben, bei der man sich mit weniger als bisher zufrieden gibt.
Ob Techniker oder sonst ein „Titel“ : Gehälter unterliegen einer großen Streuung. Branche, Unternehmen, Berufserfahrung, bisherige Leistungen sind Einflussgrößen. Eventuell kann die Arbeitsagentur eine Bandbreite nennen. Und darüber hinaus sucht kein Arbeitgeber jemanden mit einem Titel, sondern er erwartet eine Qualifikation für die zu besetzende Stelle.
Gruß
Karl
Wir haben wirklich keine Ahnung…
Liebe Grüße
lina
Hallo Karl!
Es wäre
absolut logisch als Gehaltsvorstellung zu nennen, dass man
sich vom Gehalt her nicht verschlechtern will:
Echt? Ich dachte immer, man kann bei einem Jobwechsel nicht (umbedingt) das gleiche oder gar mehr verlangen, weil man ja i.d.R. mehr kriegt, je länger man bei einer Firma arbeitet…Bei seinem jetzigen Arbeitgeber hat er ja auch mit viel weniger angefangen und nur nach und nach mehr bekommen…
Bist du sicher, dass es alle Arbeitgeber so sehen?
LG
lina
Hi
Bin Techniker.
Ich mache hier ne Marktanalyse für das Unternehmen.
Brutto bekomme ich ca 2600 Euro.
Als Konstrukteur mit wenig Berufserfahrung hätte ich ca 2400 bis 2500 bekommen.
ORT NRW
Bielefeld
Hallo Karl!
Es wäre
absolut logisch als Gehaltsvorstellung zu nennen, dass man
sich vom Gehalt her nicht verschlechtern will:
Echt? Ich dachte immer, man kann bei einem Jobwechsel nicht
(umbedingt) das gleiche oder gar mehr verlangen, weil man ja
i.d.R. mehr kriegt, je länger man bei einer Firma arbeitet…
Hallo Lina,
letzteres stimmt. Damit hornoriert man (eigentlich) bessere Leistungen durch die längere Berufserfahrung in genau dem Job. Und die Erhöhungen im Laufe der Zeit sollen auch der Motivation dienen.
Der Ablauf in der Industrie sieht in etwa wie folgt aus: Das Unternehmen beschliesst seine jährliche Gehaltsanpassung von x % im Rahmen der außertariflichen (Leistungs)-Zulage. Auf der Basis bekommt dann der Leiter eines Bereichs oder einer Abteilung y Euro pro Monat, die er auf seine Mitarbeiter verteilen darf/soll. Und der fragt sich dann : Wer hat besondere Leistungen gezeigt ? Wem muss ich was geben, damit ich nicht Gefahr laufe, den Mitarbeiter zu verlieren ? Gebe ich eine tarifliche Leistungszulage/Höhereinstufung (vergleichbar der Dienstaltersstufe bei Beamten) und verrechne sie gegen eine freiwillige (rechtlich jederzeit wieder kürzbaren) Leistungszulage ?
Wenn es um eine Neubesetzung einer Stelle geht, dann hat der Chef einen Gehaltsrahmen, den er dafür ausnutzen kann. Erkennbar daran, ob ein erfahrener Kanditat gesucht wird, oder ob man eher (auch) einem Anfänger eine Chance gibt.
Liegt der Bewerber mit seiner Vorstellung deutlich darüber, kann’s natürlich passieren dass der Chef eine Absage gibt. Er kann aber auch sagen: Den Bewerber will ich, weil der so gut ist, und deswegen verhandelt er mit seiner Personalabteilung wegen Anpassung seines Budgets.
Bei seinem jetzigen Arbeitgeber hat er ja auch mit
viel weniger angefangen und nur nach und nach mehr bekommen…
Bist du sicher, dass es alle Arbeitgeber so sehen?
Zumindest der Arbeitgeber, bei dem ich das letzte viertel Jahrhundert tätig war, hielt das so mit den Bewerbern, an denen er interessiert war.
Gruß
Karl
LG
lina