momentan ist die Lage bei meinem AG so, dass im Laufe des Jahres Arbeitsplätze gestrichen werden können, Umstruktierungen etc.
Kann man dieses als Bewerbungsgrund anbringen? Auch wenn man jetzt noch nicht weiss, ob es einen selber trifft?
Und wie bringst man so etwas an die Frau/an den Mann?
Hi Michael,
klar kannst Du das anbringen. Drohender Stellenabbau oder Umstrukturierungen mit potentiell negativen Folgen für Dich/Deine Abt./Deinen Bereich etc. sind ganz normale Wechselgründe. Warum sollten sich leistungsfähige Mitarbeiter mit geschmälerten Aussichten abgeben? Die Guten gehen daher, da sie Alternativen haben, in aller Regel zuerst.
Allerdings rate ich Dir, Deinen jetzigen AG in Gesprächen oder Anschreiben unter keinen Umständen schlecht zu machen. Das kommt nie gut an. Deute Negatives nur leicht an und habe ein ausgewogenes Urteil über Deinen AG. Die Anderen (neuer AG) sind auch nicht blöd und kapieren das schon (falls nicht, frage Dich, ob sie wirklich die richtigen sind). Rede lieber zukunftsorientiert (bspw.) von den tollen Chancen die sich in dem neuen Job ergeben.
Herzlichen Gruß,
Oli
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momentan ist die Lage bei meinem AG so, dass im Laufe des
Jahres Arbeitsplätze gestrichen werden können
Im Prinzip kannst Du das natürlich als Wechselgrund angeben, allerdings sehr vorsichtig formulieren, wenn Du nicht genau weisst, dass es Dich trifft.
In Deinem Lebenslauf würde ich Deinen jetzigen AG nicht mit Klarnamen angeben.
Dich reizt es einfach eine neue Aufgabe zu übernehmen.
Vielleicht ist die neue Stellung sogar besser/höher als die
alte.
Das ist die eine Hälfte der Motivation zu wechseln, der Reiz eine andere Aufgabe zu übernehmen. Dann werde ich diesen Grund als Hauptgrund angeben, denn an meinem alten AG/meiner Tätigkeit habe ich nichts negatives auszusetzen.
klar kannst Du das anbringen. Drohender Stellenabbau oder
Umstrukturierungen mit potentiell negativen Folgen für
Dich/Deine Abt./Deinen Bereich etc. sind ganz normale
Wechselgründe. Warum sollten sich leistungsfähige Mitarbeiter
mit geschmälerten Aussichten abgeben?
Das Problem ist zur Zeit nur, dass mich der Stellenabbau eventuell treffen kann. Nichts genaues weiss man nicht. Die geschmälerten Aussichten (finanziell) werden mich schon im September treffen.
Allerdings rate ich Dir, Deinen jetzigen AG in Gesprächen oder
Anschreiben unter keinen Umständen schlecht zu machen.
Das kann ich auch nicht, weil es im Großen und Ganzen kein erwähnenswerter Negativpunkt vorhanden ist, bis auf die Umstrukturierung.
frage Dich, ob sie wirklich die richtigen sind). Rede lieber
zukunftsorientiert (bspw.) von den tollen Chancen die sich in
dem neuen Job ergeben.
Das nehme ich mir zu Herzen und bastel meine Motivation daraus. Neue Aufgabe ist eine neue Herausforderung und man ist immer bereit weiter Neues zu lernen.
Im Prinzip kannst Du das natürlich als Wechselgrund angeben,
allerdings sehr vorsichtig formulieren, wenn Du nicht genau
weisst, dass es Dich trifft.
Wenn ich mir die anderen Antworten so betrachte, ist dieser Aspekt das Problem. Ich weiss eben halt nichts Genaues. Als Hauptgrund wird für mich eine neue Aufgabe sein, die ich haben möchte. Die evetl. Streichungen lasse ich zumindest im Schreiben selbst weg.
In Deinem Lebenslauf würde ich Deinen jetzigen AG nicht
mit Klarnamen angeben.
Kannst Du mir erklären, warum nicht? Oder bezog sich das nur, wenn ich eventuelle Stellenstreichungen erwähne?
In Deinem Lebenslauf würde ich Deinen jetzigen AG nicht
mit Klarnamen angeben.
Kannst Du mir erklären, warum nicht? Oder bezog sich das nur,
wenn ich eventuelle Stellenstreichungen erwähne?
Zumindest kann man sich via I-net auf die Suche nach dem genannten AG machen
und dort auch auf eine Meldung stossen, dass Stellen abgebaut werden sollen.
Dann zählt der Personalmensch 1 & 1 zusammen und merkt, dass das schöne Gerede von höheren Herausforderungen evtl. nur vorgeschoben sein könnte…
U.U. kann eine Passage wie ‚aufgrund von möchte ich meinen derzeitigen Arbeitgeber nicht nennen‘ hier etwas bewirken
warum wechselt man (normalerweise)
Weil die ausgeschriebene Stelle genau!!! dem entspricht, was Du immer!!! schon machen wolltest und wo Du Dich voll und ganz einbringen wirst.
Das will Dein zukünftiger Arbeitgeber hören - nichts! anderes.
Das Du wechselst, weil Dein Scheffe ein Riesena*** ist, oder weil Du vor Langeweile stirbst, interessiert das Deinen zukünftigen Chef üüüberhaupt nicht, Du mußt auf die neue Stelle passen, was davor war ist zuerst mal Nebensache.
Klar, die formalen Voraussetzungen müssen stimmen, damit das nicht mißverstanden wird, aber ansonsten würde ich mit den ‚wahren‘ Gründen nicht hausieren gehen.
Zumal, wenn die Brance überschaubar ist und die Firma A Stellen abbaut bzw. es vorhat und sich jemand von dort bei Firma B bewirbt, wissen die meist gut, was dort abgeht.