Re^3: Arbeiten bei einer NGO
Hallo Angela,
zu diesem Problem:
Das ist ja auch ein bißchen das Problem: bei
Stellenausschreibungen wird in der Regel was ganz Konkretes
verlangt, ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach XY oder
so ähnlich.
"So ähnlich" ist meistens der Satz: oder eine vergleichbare Qualifikation. Kann Dein Mann dann eine in diesem Zusammenhang vergleichbare Qualifikation, zum Beispiel in Form von mehrjähriger Berufserfahrung, nachweisen, dann nichts wie los mit der Bewerbung.
Es ist auch ein bißchen schwierig, einfach so an
die Organisationen zu schreiben: hallo Leute, ich würde gerne
bei euch mitarbeiten, was habt ihr denn so im Angebot, ich
mache (fast) alles..:-)Davon versprechen wir uns nicht so
viel, ich weiß nicht, ob das so gut ankommt...
Grüße,
Angela
Hallo Angela,
ist jemand in diesem
Bereich tätig und kann mir einen Tipp geben, wie er es am
Besten anstellt, bei einer solchen Organisation einen
Arbeitsplatz zu finden?
Das läuft wie bei anderen Arbeitgebern auch. Entweder
Bewerbung auf ausgeschriebene Stelle (z.B. Zeitung, i-net,
Mund-zu-Mund-Infos) oder initiativ. Hat er denn eine
Qualifikation, die ihn da weiterhelfen könnte (je nach
Bereich, was medizinisches, pflegerisches o.ä.) oder kommt er
aus ner ganz anderen "Branche"*?
Was macht er denn jetzt beruflich und was möchte er bei einer
NGO gern machen?
MfG
* wobei - je nach Größe und "Zweck" der Organisation, ja alle
möglichen Tätigkeiten anfallen könnten (vom Handwerker über
Bürotätigkeiten, Arbeit mit Behinderten bis zur Pflege
...usw.)
Das ist bei keinem Arbeitgeber so gefragt, denn wer "alles kann" gerät leicht in den Verdacht "nichts zu tun".
Übrigens verstehe ich nicht, warum Dein Mann nicht seinen nebenberuflichen Heilpraktiker zum Hauptberuf macht. Damit könnte er doch auch viel Gutes unter die Leute bringen.
Und noch eines: Ehrenamtliches Engagement hilft oft auch dabei, das Ganze mit den Kindern leichter unter einen Hut zu bringen. Bei uns im ADFC hat sich eine junge alleinerziehende Frau trotz Mehrfachbelastung in Sachen Radverkehr und Jugendarbeit engagiert, und fand dabei eine ganze Menge engagierter Leihtanten und -onkel, nicht zu vergessen, die Leihomi, die dieser Zeilen schreibt, die ihre Tochter zu Terminen für den ADFC, aber auch zu Terminen, die dann nichts mehr mit dem ADFC-Engagement zu tun hatten, gerne mal gehütet haben.
Grüße,
Karin